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Ein Tag in Bremen – Was muss man gesehen haben?

Dieses Mal geht es in den Norden unseres Landes, um die Freie Hansestadt Bremen besser kennenzulernen. Die gemütliche Stadt wird oft unterschätzt und hat einige sehenswerte Orte zu bieten. Deshalb habe ich Euch meine Top 5 für einen Tag in Bremen zusammengestellt.


Entdecke Bremen an einem Tag – Ein unvergessliches Erlebnis

Willkommen in Bremen, einer Stadt voller Charme und Geschichte. Obwohl du vielleicht denkst, dass ein Tag nicht ausreicht, um alles zu entdecken, werde ich dir zeigen, wie du das Beste aus Bremen an einem Tag herausholen kannst. Komm mit mir auf eine unvergessliche Reise durch diese wunderbare Stadt.

Bremen ist eine Stadt, die ihre Geschichte und Kultur in jeder Ecke widerspiegelt. Hier kannst du beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie den Bremer Dom, das Rathaus und die Bremer Stadtmusikanten bestaunen. Doch auch moderne Architektur und lebendige Kulturviertel wie die Böttcherstraße und das Schnoorviertel warten darauf, von dir entdeckt zu werden.

Bei deinem Besuch in Bremen darfst du natürlich auch die lokale Küche nicht verpassen. Ob traditionelle Bremer Spezialitäten wie Kohl und Pinkel, Bremer Knipp oder Birnen, Bohnen und Speck, oder internationale Gaumenfreuden – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Lass dich in den zahlreichen Cafés und Restaurants von den vielfältigen Aromen Bremens verführen.

Bereit, in die faszinierende Geschichte Bremens einzutauchen? Lass uns gemeinsam die verschiedenen Epochen dieser Hansestadt erkunden und ihre beeindruckenden Sehenswürdigkeiten entdecken. Folge mir auf dieser spannenden Reise, und lass dich von der Schönheit und Vielfalt Bremens verzaubern.

 

1. Bremer Rathaus

Als ich meine Reise für einen Tag in Bremen beginne, begrüßt mich sogleich das imposante Bremer Rathaus, ein wahres Highlight der Stadt. Als ältestes Gebäude Bremens und seit 2004 gemeinsam mit dem Bremer Roland – der stolz auf dem gegenüberliegenden Marktplatz thront – ein Weltkulturerbe der UNESCO, darf es auf keiner Liste von „Was muss man in Bremen gesehen haben“ fehlen.

In diesem weltweit einzigartigen Rathaus verschmelzen die Backsteingotik des 15. Jahrhunderts und die Renaissance des 17. Jahrhunderts zu einer beeindruckenden Symbiose.

Entdecke die verborgenen Schätze des Rathauses

Das Rathaus, erbaut im Jahre 1405, erhielt etwas über 200 Jahre später eine neue Fassade, welche bis heute erhalten ist und es zu einem erstklassigen Fotomotiv macht. In seinem Inneren offenbart sich ein Meer aus Stilen und Geschichten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

In den Tiefen des Rathauses befindet sich der Ratskeller, der heutzutage als Restaurant dient und als ältester Weinkeller Deutschlands gilt.

Bewundere die erhaltene untere Rathaushalle sowie die obere Rathaushalle mit ihren eindrucksvollen Wandgemälden aus dem 16. Jahrhundert. Erkunde außerdem die verschiedenen Säle des Rathauses, wie den Kaminsaal, die Güldenkammer oder den Festsaal.

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Das Bremer Rathaus – wo sich Vergangenheit und Gegenwart vereinen.
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2. Bremer Stadtmusikanten

Während meiner Reise durch Bremen entdecke ich direkt an der linken Seite des Rathauses einen weiteren sehenswerten Ort: die legendären Bremer Stadtmusikanten. Inspiriert vom gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm, wurde diese über zwei Meter große Bronzestatue im Jahre 1953 von Gerhard Marcks geschaffen und steht heute unter Denkmalschutz.

Wie in der Geschichte finde ich hier Esel, Hund, Katze und Huhn, die gemeinsam vor dem Tod nach Bremen flüchteten, um dort Stadtmusikanten zu werden. Ihre mutige Reise erinnert uns daran, dass Zusammenhalt und Entschlossenheit Berge versetzen können.

Um mir ein wenig Glück zu sichern, ergreife ich – wie viele andere Touristen – die Vorderbeine des Esels und wünsche mir dabei etwas. Auch wenn du nicht abergläubisch bist, schaden wird es mit Sicherheit nicht. Wer weiß, vielleicht begleitet dich das Glück auf deinem weiteren Weg durch Bremen an einem Tag.

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3. St. Petri Dom

Nachdem ich das Rathaus und die Stadtmusikanten bewundert habe, führt mich mein Weg durch Ein Tag in Bremen zum imposanten St. Petri Dom aus dem 11. Jahrhundert, der sich direkt gegenüber vom Rathaus befindet. Dieses beeindruckende Bauwerk vereint verschiedene Stilelemente, da es ursprünglich im romanischen Stil erbaut wurde, im 16. Jahrhundert im gotischen Stil umgestaltet und schließlich im 19. Jahrhundert erneut renoviert wurde.

Mysteriöse Mumien im Bleikeller

Im Inneren des Doms entdecke ich den faszinierenden Bleikeller, in dem mehrere menschliche und tierische Mumien aufbewahrt werden – ein außergewöhnliches Zeugnis der Vergangenheit.

Nach der düsteren Atmosphäre des Bleikellers finde ich Erholung im grünen Bibelgarten und bei einer Stippvisite des Dom-Museums. In diesen friedlichen Orten lassen sich weitere spannende Sehenswürdigkeiten entdecken, wie die Orgel, verschiedene Wandgemälde und beeindruckende Skulpturen.

Atemberaubender Ausblick über Bremen

Ein Aufstieg auf den Turm des Doms darf natürlich nicht fehlen. Von hier aus genieße ich einen atemberaubenden Blick über die gesamte Stadt, während ich gleichzeitig etwas Sport betreibe – immerhin gilt es, 265 Stufen hinaufzusteigen.

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Der St. Petri Dom – ein monumentales Zeugnis der Geschichte Bremens.
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4. Böttcherstraße

Ein Besuch in Bremen wäre unvollständig ohne die magische Böttcherstraße. Du fragst dich sicher, was es mit dieser Straße auf sich hat, oder? Diese denkmalgeschützte Straße erstreckt sich über 110 Meter und beherbergt historische Backsteingebäude aus dem 20. Jahrhundert. In dieser Zone zwischen Marktplatz und Weser vereinen sich Kunst, Kultur und Handel – ein absolutes Muss bei Bremen an einem Tag.

Durch den imposanten Eingang mit dem vergoldeten Bronzerelief betrete ich die Fußgängerzone der Böttcherstraße. Bei einem gemütlichen Spaziergang entdecke ich die faszinierenden Häuser mit ihrer einzigartigen Architektur.

Schätze der Böttcherstraße

Bevor ich eine wohlverdiente Pause in einem der kleinen Cafés einlege, gilt es, die Schätze der Böttcherstraße zu erkunden:

  • Das Haus des Glockenspiels mit seinem Glockenspiel aus 30 Porzellanglocken
  • Das Roselius-Haus, in dem sich ein Museum befindet
  • Der Sieben Faulen Brunnen
  • Ein weiteres Museum, das der Künstlerin Paula Becker-Modersohn gewidmet ist
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5. Schnoorviertel

Schließlich erreiche ich den letzten Punkt meiner Liste für Bremen an einem Tag: das malerische Schnoorviertel. Es ist das älteste Viertel der Stadt, dessen Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen. Während des Zweiten Weltkriegs blieb das Stadtviertel größtenteils verschont und hat deshalb seinen damaligen Charakter bewahrt.

Verwinkelte Gässchen und idyllische Plätze

Hier finde ich viele verwinkelte Gässchen, historisches Kopfsteinpflaster und kleine Häuser sowie idyllische Plätze mit Brunnen.

In den zahlreichen Geschäften und Restaurants spüre ich den Charme des Viertels und lasse mich einfach treiben.

Das Schnoorviertel ist ein perfekter Abschluss für einen Tag in Bremen. Hier kannst du noch einmal gemütlich bummeln, Souvenirs einkaufen und den Tag bei einem leckeren Abendessen ausklingen lassen.

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Das malerische Schnoorviertel – ein historisches Juwel Bremens.

Was muss man in Bremen gegessen haben?

Nachdem wir uns auf unserer Tour durch Bremen an einem Tag die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten angesehen haben, ist es Zeit für eine wohlverdiente Pause. Lass uns gemeinsam in die köstliche Welt der Bremer Spezialitäten eintauchen und herausfinden, welche Leckereien du unbedingt probieren musst!

Die herzhafte Seite Bremens

  1. Kohl und Pinkel: Ein deftiges Gericht aus Grünkohl, Pinkelwurst und Kartoffeln. Ein echter Klassiker, der besonders im Winter beliebt ist.
  2. Bremer Knipp: Eine herzhafte Grützwurst aus Hafergrütze, Schweinefleisch und Speck, die knusprig gebraten und mit Kartoffeln serviert wird.
  3. Birnen, Bohnen und Speck: Eine köstliche Kombination aus süßen Birnen, grünen Bohnen und herzhaftem Speck, die zu einem schmackhaften Eintopf gekocht wird.

Zu den typischen Bremer Gerichten zählt der Knipp. Ihn solltest Du bei Deinem Besuch in Bremen unbedingt probiert haben, wenn Du eine Bremer Spezialität kennenlernen möchtest. Der Knipp ist eine Grützwurst, die traditionell nur mit Brot oder mit Brat- oder Salzkartoffeln sowie mit Gurke, Sauerkraut oder Apfelmus gereicht wird. Das Gericht galt früher als Arme-Leute-Essen.

Bestes Bremer Knipp findest Du in folgenden Restaurants

  • Beck’s in’n Snoor
  • Bremer Teestübchen im Schnoor
  • Kleiner Olymp
  • Alexander von Humboldt – Das Schiff
  • Bremer Ratskeller
  • Hotel-Restaurant „Zur Ochtumbrücke“
  • Kleiner Ratskeller
  • Ständige Vertretung

Entdecke die Spezialitäten von Bremen in meiner Kulinarischen Reise durch die Hansestadt


Was muss man in Bremen getrunken haben?

Nachdem wir uns nun mit den köstlichen Bremer Spezialitäten gestärkt haben, darf natürlich auch das passende Getränk nicht fehlen! Tauche gemeinsam mit mir in die vielfältige Getränkewelt von Bremen ein und entdecke, welche erfrischenden, wärmenden oder auch traditionellen Getränke du unbedingt probieren solltest.

Erfrischendes Bier und traditionelle Spirituosen

  1. Beck’s Bier: Das weltbekannte Bremer Bier, das seit 1873 in der Hansestadt gebraut wird. Probiere ein kühles, erfrischendes Pils oder entdecke die verschiedenen Sorten wie das Beck’s Gold oder Green Lemon.
  2. Haake-Beck: Eine weitere Biermarke aus Bremen, die für ihr charakteristisches Logo bekannt ist. Lass dich von dem kräftigen Geschmack überzeugen und genieße ein Haake-Beck beim nächsten Kneipenbesuch.
  3. Bremer Braumanufaktur: Diese kleine, unabhängige Brauerei hat sich der Herstellung von handwerklich gebrauten Bieren verschrieben. Probiere das charakteristische „Kräusen“ oder „Rotbier“ oder andere kreative Biersorten wie das „Nordisch Hell“.
  4. Union Brauerei Bremen: Eine traditionsreiche Brauerei, die moderne und klassische Bierstile vereint. Genieße das beliebte „Keller Pils“ oder lass dich von saisonalen Spezialitäten wie dem „Witbier“ überraschen.
  5. Korn: Eine traditionelle Spirituose, die in Norddeutschland sehr beliebt ist. Probiere diesen klaren Schnaps aus Getreide, der gerne pur oder als Basis für Mixgetränke genossen wird.

Heiße Getränke für kalte Tage

  1. Pharisäer: Ein wärmender Kaffee, verfeinert mit einem Schuss Rum und gekrönt von einer Haube aus Sahne. Ideal, um sich an einem kalten Tag in Bremen aufzuwärmen.
  2. Tee: Die Teekultur hat in Norddeutschland eine lange Tradition. Gönne dir eine Tasse Ostfriesentee, der mit Kluntjes (Kandiszucker) und einem Schuss Sahne serviert wird.

Ein Tag in Bremen | Hotel Tipps

In Bremen gibt es Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen. Ich habe Dir hier mögliche Hotels für Deine Übernachtung in Bremen zusammengestellt – von teuer bis bezahlbar.

Luxus

Außergewöhnlich

Komfort

Budget

Bremen Hotel Übersicht


Ein Tag in Bremen – mein Fazit!

Was muss man in Bremen gesehen haben? So einiges, wie Du sicherlich schon festgestellt hast. Diese fünf Orte solltest Du Dir bei einem Aufenthalt von 24 Stunden in Bremen auf jeden Fall mal anschauen. Aber Bremen hat so viel mehr zu bieten. Lass Dich ein auf ein Wochenende in Bremen.

Noch mehr Eindrücke von Bremen

Du bist länger als einen Tag in Bremen oder möchtest noch mehr Eindrücke von Bremen? Dann findest Du in meinem Blogbeitrag Bremen Sehenswürdigkeiten noch mehr Informationen über die Hansestadt.


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