Panorama-Aussicht über den türkisblauen Lake Pukaki auf den schneebedeckten Gipfel des Mount Cook (Aoraki) unter strahlend blauem Himmel.
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Meine Highlights der Südinsel Neuseelands: Alpenpanorama, Gletschereis und tiefe Fjorde

Du träumst von der Südinsel, aber die Berichte über explodierende Kosten, neue Einreisegebühren und überfüllte Wanderwege in 2026 lassen Dich zögern?

Ich verstehe das. Die Planung fühlt sich mittlerweile oft an wie ein Hindernisparcours, und die Angst, am Ende nur in einer Schlange aus Campervans zu stehen, ist real.

Aber hier ist das Versprechen: Du kannst dieses wilde Paradies immer noch authentisch und intensiv erleben, ohne in die typischen Touristenfallen zu tappen.

Dieser Artikel ist Dein Kompass. Er führt Dich an den Massen vorbei direkt zu den 18 Orten, die den langen Flug und jeden Cent wert sind.

Was Dich in diesem Artikel erwartet?

  • Wir schauen uns die geologischen Urgewalten vom Abel Tasman bis zum stürmischen Fiordland an.
  • Du erfährst, wie Du die Wildnis authentisch erlebst, statt nur an der Oberfläche zu kratzen.
  • Ich verrate Dir die Logistik-Geheimnisse für 2026, damit Du bei Highlights wie dem Milford Sound nicht vor verschlossenen Türen stehst.
  • Wir entdecken einsame Küstenwege und die besten Koffein-Hotspots der Insel.

Bist Du bereit für eine Reise zu den Wurzeln? Dann lass uns gemeinsam eintauchen.


Wo die Welt noch Zähne zeigt

Vergiss für einen Moment die glattgebügelten Instagram-Feeds. Neuseeland ist keine Postkarte. Es ist eine Reifeprüfung.

Hier geht es nicht um den perfekten Latte Macchiato mit Hafermilch (obwohl Du den in Wellington bekommst), sondern um den Dreck unter den Fingernägeln, das Salz in den Haaren und Momente, die Dich so klein fühlen lassen wie ein Sandkorn am Strand der Westküste.

Willst Du wissen, wie sich echte Freiheit anfühlt?

Reiseblogger Nicolo Martin steht auf einem schmalen Grat inmitten der riesigen, zerklüfteten Lehmformationen der Clay Cliffs bei Omarama.
Wenn Du zwischen diesen gigantischen Lehm-Kathedralen stehst, fühlst Du Dich plötzlich ganz klein.

Es ist der Moment, in dem Du realisierst, dass hier unten die Natur das Sagen hat. Nicht Du. Nicht Dein Zeitplan. Und schon gar nicht dein Budget-Excel-Sheet. Wir lassen die weichgespülten Resorts hinter uns. Es geht um Staub, Eis und den Herzschlag der Erde.

Aber lass uns ehrlich sein: 2026 hat sich das Spiel geändert. Die Wildnis ist teurer, regulierter und exklusiver geworden. Die Südinsel Neuseelands ist immer noch das Paradies, aber Du musst wissen, wie Du die Tore öffnest.

Hier ist Dein Guide zu den Highlights der Neuseeland-Südinsel: ungeschönt, sensorisch und mit allen logistischen Updates, die Du für 2026 benötigst.

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Der sonnige Norden: Küste und Kultur

1. Abel Tasman National Park

Der berühmte Split Apple Rock (Tokangawhā), eine perfekt gespaltene Granitkugel, steht im türkisfarbenen Wasser vor der bewaldeten Küste des Abel Tasman Nationalparks.
Der Split Apple Rock ist wohl eines der schrägsten Fotomotive Neuseelands.

Goldener Sand und Salz auf der Haut

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Ein Abel-Tasman National Park mit Stränden, die die Karibik wie einen grauen Parkplatz aussehen lassen. Aber hier ist der Haken: Zu Fuß bist Du einer von Tausenden auf dem Coast Track.

Warum Du hier das Kajak nehmen musst, wenn Du die echte Wildnis suchst

Nimm ein Kajak. Paddel raus. Wenn Du leise durch das türkisfarbene Wasser gleitest, weit weg vom Dieselgestank der Wassertaxis, hörst Du nur das Tropfen Deines Paddels und vielleicht das Schnauben einer Robbe. Aber öffne Deinen Geldbeutel: Die Hüttenpreise für internationale Gäste sind gestiegen.

  • Pro-Tipp: Achte auf die Gezeiten am Awaroa Inlet. Ebbe und Flut verhandeln nicht. Wenn Du das Timing verpasst, wartest Du sechs Stunden im Schlamm.

Unvergessliche Küstenwanderungen

Für die Wanderbegeisterten unter Euch: Der Abel Tasman Coast Track, einer der Great Walks Neuseelands (EN), führt Dich entlang der Küste durch malerische Buchten und duftende Wälder​

​​Für die komplette Wanderung benötigst Du etwa 3 bis 5 Tage, aber Du kannst auch kürzere Abschnitte erwandern.

Ich habe eine etwa fünfstündige Wanderung von Tonga Quarry bis Anchorage Bay unternommen und war begeistert.

Highlights im Park und Kosten:

  • Split Apple Rock: Der gespaltene Felsen. Das klassische Postkartenmotiv (nur per Boot/Kajak gut zu sehen).
  • Cleopatra’s Pool: Eine natürliche Felsrutsche im Wald, perfekt für eine Abkühlung.
  • Awaroa Beach: Der Strand, den die Neuseeländer per Crowdfunding gekauft haben.
  • Kosten-Check: DOC-Hütten: ca. 84 NZD (~46 €, Stand 2026) pro Person/Nacht in der Hauptsaison.
  • Wassertaxi: ca. 43–68 NZD (~24–37 €, Stand 2026) one-way.
  • Geführte Kayak-Tour: ca. 230–295 NZD (~126–162 €, Stand 2026).

2. Nelson

Eine sonnige Straße in Nelson mit historischen blauen Gebäuden, Bäumen und Außengastronomie unter blauem Himmel.
Wusstest Du, dass Nelson oft die meisten Sonnenstunden Neuseelands sammelt?

Das Tor zur Gelassenheit

Nelson ist der Ort, an dem Du ankommst und sofort merkst, dass Deine Schultern zwei Zentimeter tiefer hängen. Es riecht nach Hopfen, Meersalz und alter Farbe.

Die Stadt ist ein Magnet für Künstler, Aussteiger und jeden, der verstanden hat, dass das Leben zu kurz für schlechtes Bier ist.

Aber Achtung: Die Anreise über den State Highway 6 kann 2026 zur Geduldsprobe werden. Straßenbauarbeiten am Whangamoa Saddle bremsen den Verkehr.

Doch wenn Du erst einmal im Licht der Tasman Bay stehst, das die ganze Stadt am späten Nachmittag in flüssiges Gold taucht, ist der Stau vergessen.

  • Mein Tipp? Komm in der „Schultersaison“ (März/April). Dann ernten sie den Wein, und die Massen sind weg.

Top-Spots in Nelson:

  • Nelson Saturday Market: Der beste Markt des Landes. Kunsthandwerk, Käse und lokale Originale.
  • Centre of New Zealand Walk: Ein kurzer, knackiger Aufstieg für den perfekten Überblick.
  • Jens Hansen The Ringmaker: Die Schmiede des „Einen Rings“. Ein Muss für Herr-der-Ringe-Fans.

Die Westküste: Wo die Natur wütend ist

3. Pancake Rocks und Blowholes (Punakaiki)

Bizarre, geschichtete Kalksteinformationen, die wie gestapelte Pfannkuchen aussehen, an der Brandung der Westküste Neuseelands bei Punakaiki.
Über Millionen von Jahren haben Wind und Wasser diese bizarren Schichten geformt.

Der Atem des Ozeans

Die Westküste ist der Ort, an dem Neuseeland seine gute Laune verliert und Dir zeigt, wer der Boss ist. Die Pancake Rocks in Punakaiki sind geologische Architektur, gebaut von Zeit und Druck.

Diese einzigartigen Kalksteinformationen sehen aus wie übereinandergeschichtete Pfannkuchen. Als ich diese unglaublichen Felsformationen zum ersten Mal sah, war ich überwältigt von ihrer Schönheit und dem kunstvollen Design, das die Natur hier geschaffen hat.

Aber das eigentliche Schauspiel sind die Blowholes. Der Ozean atmet tief ein und spuckt dann mit der Wucht einer Explosion Salzwasserfontänen durch den Fels. Das passiert aber nur, wenn Flut (High Tide) und eine ordentliche Südwest-Dünung zusammenkommen.

Check den Wetterbericht. An einem ruhigen Tag sind es nur nasse Steine. Wenn es stürmt, ist es eine religiöse Erfahrung.

Must-dos in Punakaiki:

  • Pancake Rocks Walk: Der Hauptweg (ca. 20 Min), asphaltiert und barrierefrei. Eintritt frei.
  • Truman Track: Ein kurzer Weg durch dichten Regenwald zu einer wilden Bucht mit Wasserfall.
  • Pororari River Track: Hier trifft Jurassic Park auf Kajak-Abenteuer.

4. Franz Josef und Fox Glacier

Der blau schimmernde Franz Josef Gletscher fließt zwischen steilen Bergwänden im Westland Nationalpark hinab, teilweise von Wolken verdeckt.
Dass es einen Gletscher gibt, der fast bis ans Meer und direkt neben sattgrünen Wald fließt, ist absolut einzigartig.

Das schmutzige Blau der Riesen

Hier müssen wir ein ernstes Wort reden. Früher konntest Du bis an die Gletscherzunge laufen und das Eis berühren. Diese Zeiten sind vorbei. Der Klimawandel hat die Riesen (wie den Franz Josef Glacier) zurückgedrängt.

Die harte Wahrheit?

Vom Tal aus siehst Du heute oft nur noch schmutziges Geröll und in weiter Ferne einen blauen Schimmer (ca. 3km entfernt beim Franz Josef).

Wenn du das „ewige Eis“ wirklich spüren willst, diesen nassen, kalten Schlag ins Gesicht, das Knirschen unter den Steigeisen, musst du fliegen. Ein Heli-Hike ist 2026 fast die einzige Option für echten Kontakt.

Ist es das wert? Wenn Du oben stehst, in einer Welt aus unwirklichem Blau, und realisierst, wie vergänglich das alles ist: Ja. Verdammt ja.

Gletscher-Highlights & Kosten:

  • Heli-Hike: Teuer, aber die einzige Chance, wirklich auf dem Eis zu stehen.
  • Preis: ab ca. 795 NZD (~437 €, Stand 2026) aufwärts.
  • Reiner Rundflug: ca. 350–385 NZD (~192–211 €, Stand 2026).
  • Lake Matheson (Fox): Der berühmte „Spiegelsee“. Frühmorgens hin für die perfekte Reflexion von Mt. Cook.
  • Sentinel Rock Walk (Franz Josef): Guter Aussichtspunkt, der zeigt, wie weit der Gletscher sich zurückgezogen hat.

Deine Fragen zur Westküste der Nordinsel, meine Antworten!

  • Lohnt sich der Gletscher ohne Flug?
    Offen gesagt: Kaum noch für das Eis selbst. Die Talwanderungen sind schön, aber erwartungsvoll enttäuschend, wenn Du Eis anfassen willst.
  • Wie sind die Straßen?
    Der SH6 ist anfällig für Erdrutsche. Immer Waka Kotahi (Verkehrsbehörde) checken.
  • Gibt es Sandflies?
    Oh ja. Und sie sind hungrig. Kauf das stärkste Repellent vor Ort.

Southern Lakes und Central Otago

5. Wanaka Tree

Der berühmte „Wanaka Tree“, eine einsame Weide, wächst direkt im klaren Wasser des Lake Wanaka vor einer majestätischen Bergkulisse.
Der einsamste Baum der Welt. Okay, vielleicht nicht der einsamste, aber definitiv der fotogenste!

Der weltweit einsamste Baum

Ja, er ist ein Klischee. Der WanakaTree. Aber weißt Du was? Er hat etwas Magisches, wenn man die 50 Leute mit ihren Stativen um ihn herum ausblendet.

  • Der Insider-Tipp: Geh hin, wenn die Touristen noch schlafen oder ihren Kater auskurieren. Zum Sonnenaufgang. Die Stille über dem Lake Wanaka, das Wasser spiegelglatt, und dieser eine, trotzige Baum, der im Wasser steht (oder im Winter 2026 vielleicht auf trockenem Kies, wenn der Pegel sinkt).

Wanaka-Tipps: Mehr als nur ein Baum

  • Roys Peak: Der berühmte Wanderweg für „das“ Foto (sehr voll, sehr steil).
  • Rippon Vineyard: Weinverkostung mit dem wohl besten Ausblick der Welt.
  • Cinema Paradiso: Ein altes Kino mit Sofas und frisch gebackenen Cookies in der Pause.

6. Queenstown

Die Welthauptstadt der Grenzerfahrungen

Queenstown ist laut, teuer und absolut verrückt. Es ist der Ort, an dem Du Dich fragst, warum zum Teufel Du Dich gerade an einem Gummiseil von einer Brücke stürzt. Aber genau das ist der Punkt. Manchmal muss man sich spüren, um zu wissen, dass man lebt.

Aber Queenstown 2026 hat ein Problem: Verkehr. Parken im Zentrum ist ein Albtraum und kostet fast so viel wie ein Burger. Nutz die Busse oder wohn zentral. Und stell Dich darauf ein, dass Du für alles anstehst: vom Bungee-Sprung bis zum Fergburger.

Adrenalin und Chill:

  • Nevis Swing: die weltweit größte Schaukel. Nichts für schwache Nerven.
  • Skyline Gondola und Luge: Mit der Gondel rauf, mit kleinen Karts runterbrettern.
  • Preis: Kombi ca. 89 NZD (~49 €, Stand 2026).
  • AJ Hackett Bungy: Der Sprung von der Kawarau Bridge.
  • Preis: ca. 205 NZD (~113 €, Stand 2026).
  • TSS Earnslaw: Fahrt mit dem alten Dampfschiff über den Lake Wakatipu.

7. Arrowtown

Eine belebte historische Straße in Arrowtown mit flachen, bunten Goldgräber-Häusern, Geschäften und Menschen, die bei sonnigem Wetter spazieren gehen.
In Arrowtown scheint die Zeit im 19. Jahrhundert stehengeblieben zu sein.

Staub, Gold und herbstliche Melancholie

Nur 20 Minuten vom Queenstown-Wahnsinn entfernt liegt Arrowtown. Hier riecht es nach Geschichte, nach altem Holz und der Gier der Goldgräber. Die chinesische Siedlung in der Stadt ist ein stilles Mahnmal für die harte Realität hinter dem Goldrausch.

Wenn Du im April 2026 hier bist, mach Dich auf was gefasst: Das Arrowtown Autumn Festival feiert 40. Jubiläum (15.–19. April). Die Farben sind irre, aber die Stadt platzt aus allen Nähten. Buche Deine Unterkunft Monate im Voraus, oder Du schläfst im Auto (was illegal ist, siehe unten).

Historische Highlights:

  • Chinese Settlement: restaurierte Hütten der chinesischen Minenarbeiter. Eintritt frei.
  • Buckingham Street: Wild-West-Feeling mit Cafés und Boutiquen.
  • Tobins Track: Kurze Wanderung für den besten Blick über das Tal.

Deine Fragen zu den Southern Lakes und Central Otago, meine Antworten!

  • Ist Queenstown zu teuer?
    Ja. Aber die Energie ist einmalig. Plane Budget für 1–2 große Aktivitäten ein.
  • Neuseeland Südinsel Route durch Otago?
    Nimm die Crown Range Road zwischen Wanaka und Queenstown (höchste asphaltierte Straße), aber fahre vorsichtig!
  • Beste Zeit für Arrowtown?
    Mitte April für die Herbstfärbung („Indian Summer“).

Das alpine Herz: Gletscherwasser und Sternenstaub

8. Lake Pukaki

Ein weißes Wohnmobil parkt auf einer goldenen Wiese am Ufer des türkisblauen Lake Pukaki mit Blick auf die schneebedeckten Alpen.
Es gibt nichts Besseres, als morgens die Schiebetür aufzumachen und direkt auf das milchige Türkis des Lake Pukaki zu schauen.

Ein Blau, das Deine Netzhaut beleidigt

Du fährst um die Kurve und dann trifft es Dich. Dieses Blau. Der Lake Pukaki sieht aus wie Gatorade, „Gatorade Blue“, radioaktiv und wunderschön. Es ist Gletschermehl im Wasser, das das Licht bricht.

Die Kombination aus der spektakulären Naturkulisse des Sees und den vielfältigen Wandermöglichkeiten im Nationalpark macht diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis.

  • Aber Achtung, Camper: Die Zeiten des wilden Campens am Ufer sind vorbei. 2026 gilt die „Green Warrant“. Dein Camper benötigt eine fest installierte Toilette, sonst bist Du raus. Die Ranger kontrollieren rigoros.

Beste Stopps & Regeln:

  • Peter’s Lookout: Der Klassiker für das perfekte Foto mit Mt. Cook im Hintergrund.
  • Alpine Salmon Shop: Frischer Lachs-Sashimi direkt am Seeufer.
  • Freedom Camping Strafe: Ab 400 NZD (~220 €, Stand 2026) Bußgeld bei Verstoß.

9. Mount Cook (Aoraki)

Reiseblogger Nicolo Martin steht lächelnd auf Steinen am Ufer des Lake Pukaki vor der Kulisse des Mount Cook (Aoraki).
Darf ich vorstellen: Aoraki / Mount Cook, der höchste Berg Neuseelands.

Alpine Ekstase am Fuße des höchsten Gipfels Neuseelands.

Der Aoraki / Mount Cook dominiert alles. Er ist der Chef im Ring. Der höchste Berg Neuseelands, ist ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Normalerweise würde ich Dich jetzt auf den Hooker Valley Track schicken.

Aber hier ist der Dämpfer für 2026: Die zweite Hängebrücke wird erneuert. Der Weg zum Gletschersee ist bis voraussichtlich Herbst 2026 gesperrt (Ende am Aussichtspunkt nach ca. 2km).

Ist das schlimm? Ein wenig. Aber die Alternative ist der Kea Point Track. Kürzer, knackiger und der Blick auf den Mount Sefton und die Müller-Gletscher-Moräne ist brachial.

Oder, wenn Du fit bist: die „Sealy Tarns“ (Stairway to Heaven). 2.200 Stufen. Deine Oberschenkel werden brennen, aber die Aussicht oben ist jede Träne wert.

Wander-Alternativen 2026:

  • Kea Point Track: flach, einfach, gigantische Aussicht auf die Gletscherwand.
  • Sealy Tarns: 2.200 Stufen steil bergauf. Die Aussicht ist den Schweiß wert.
  • Tasman Glacier Viewpoint: Ein kurzer Aufstieg zum Blick auf den längsten Gletscher (und seinen wachsenden See).

10. Lake Tekapo

Ein tiefblauer Nachthimmel voller Sterne über den Silhouetten von Bäumen am Lake Tekapo.
Der Himmel über dem Lake Tekapo gehört zum „Dark Sky Reserve“ – einem der dunkelsten Orte der Welt.

Wenn der Himmel brennt

Lake Tekapo ist tagsüber schön, aber nachts wird es zur Legende. Es ist eines der weltweit dunkelsten Reservate. Wenn Du hier in den Himmel schaust, siehst Du keine Sterne, Du siehst Sternhaufen, Galaxien, die Milchstraße so klar, dass es fast unecht wirkt.

Das Erlebnis bei der „Church of the Good Shepherd“ ist mittlerweile oft überlaufen (und nachts teilweise gesperrt wegen Lichtverschmutzung durch Autos). Als ich dort war, wurde mir klar, wie wichtig die Dunkelheit für die astronomische Beobachtung ist.

Wenn Du es ernst meinst, buche eine Tour zum Mt. Johns Observatorium. Teuer, aber Du siehst Dinge, die Deinen Platz im Universum neu definieren.

Highlights und Preise:

  • Lake Tekapo selbst: Bietet zahlreiche Orte, um den Himmel ungestört zu betrachten, und ist leicht erreichbar​​​​​​.
  • Church of the Good Shepherd: Die berühmteste Kirche Neuseelands (komm extrem früh!).
  • Mt. John Observatory (Dark Sky Project):
  • Dark Sky Experience: ca. 59 NZD (~29 €, Stand 2026).
  • Crater Experience: ca. 129 NZD (~71 €, Stand 2026).
  • Summit Experience: ca. 219 NZD (~120 €, Stand 2026).
  • Lupinenfelder: Im November/Dezember blüht hier alles violett und pink (ein ökologisches Desaster, aber wunderschön).

11. Clay Cliffs (Omarama)

Die spitzen, ockerfarbenen Tonfelsen der Clay Cliffs ragen steil unter einem strahlend blauen Himmel mit weißen Wolken empor.
Diese bizarren Formationen sind über Millionen von Jahren durch Erosion entstanden.

Die Kathedrale aus Staub

Versteckt, staubig und surreal. Die Clay Cliffs sehen aus, als hätte Gaudí eine Wüste entworfen. Spitze Nadeln aus Kies und Lehm ragen in den Himmel.

Diese beeindruckenden Tonklippen, etwa 1 bis 2 Millionen Jahre alt und bis zu 30 Meter hoch, bieten eine faszinierende Kulisse, die Du nicht verpassen solltest.

Die besten Lichtverhältnisse findest Du am Morgen. Vermeide das späte Nachmittagslicht, da die Sonne hinter den Klippen steht und die Sicht beeinträchtigen kann​​.

Im Frühling hast Du zusätzlich die Chance, die blühenden Lupinen zu sehen, die von Mitte November bis Februar blühen.

  • Wichtig: Das ist Privatland.

Kosten & Zugang:

  • Am Tor gibt es eine „Honesty Box“.
  • Preis: 5 NZD (~2,75 €, Stand 2026) zur Instandhaltung der unbefestigten Straße​​​​.
  • Wichtig: Nur Bargeld! Keine Karte.

12. Elephant Rocks

Massive, abgerundete Kalksteinfelsen, die Elephant Rocks, liegen auf einer grünen Weide bei Duntroon unter einem bewölkten Himmel.
Die Elephant Rocks bei Duntroon sehen aus wie versteinerte Urzeittiere.

Die Murmeln der Urzeit

In der Nähe von Duntroon liegen riesige, graue Kalksteine auf einer grünen Wiese, als hätten Riesen Murmeln gespielt und sie liegen lassen.

Es ist ein bizarrer Kontrast. Elephant Rocks ist Drehort für Narnia, Spielplatz für Geologen.

Infos:

  • Eintritt: kostenlos (Spende erwünscht).
  • Achtung: Es ist eine aktive Schafweide (Mistgefahr!).

Deine Fragen zu den Alpen Neuseelands, meine Antworten!

  • Kann man den Mt Cook besteigen?
    Nur für absolute Profis. Für uns Normalsterbliche ist Wandern angesagt.
  • Hooker Valley gesperrt?
    Ja, teilweise bis Herbst 2026. Check vorher die DOC-Website.
  • Benötige ich Bargeld?
    Ja, wenn Du nett bist, für die Clay Cliffs und einige Farm-Stalls unbedingt 5- und 10-Dollar-Scheine einpacken.

Die Ostküste: Wildlife, Geschichte und Steampunk

13. Oamaru

Ein kleiner blauer Pinguin (Kororā) steht auf einem Betonboden in der Nähe eines Verstecks.
Er ist winzig, schüchtern und einfach zuckersüß: Der Kororā oder Zwergpinguin.

Wo Pinguine und Zahnräder regieren

Oamaru ist der coolste kleine Ort, von dem Du noch nie gehört hast. Viktorianische Sandsteingebäude treffen auf eine lebendige Steampunk-Szene. Es ist skurril, es ist anders.

Und dann sind da die Pinguine. Die kleinen blauen Zwergpinguine watscheln abends an Land. Rund um die Oamaru Blue Penguin Colony ist der Ort dafür.

Als ich dort war, war ich begeistert von der Möglichkeit, diese liebenswerten Kreaturen aus nächster Nähe zu sehen.

  • Aber: keine Fotos mit Blitz. Ernsthaft. Das Blitzlicht macht die Tiere fertig. Setz Dich hin, schau zu, sei still.

Die Oamaru-Mischung & Preise:

  • Victorian Precinct: Spaziere durch die am besten erhaltene viktorianische Straße der Südhalbkugel.
  • Steampunk HQ: Ein interaktives Museum wie ein Sci-Fi-Film aus dem 19. Jahrhundert.
  • Blue Penguin Colony:
  • Abendbeobachtung: ca. 47–63 NZD (~26–35 €, Stand 2026).
  • Tageseintritt: ca. 22 NZD (~12 €, Stand 2026).
  • Pinguine kostenlos sehen? Ja, Du kannst sie bei Dämmerung an den Ufern sehen, was, bei falschem Verhalten, störend für die Tiere ist. Bezahlte Touren garantieren zudem den Schutz der Pinguine.

14. Moeraki Boulders

Mehrere große, kugelrunde Moeraki Boulders liegen im Sand und im seichten Wasser am Koekohe Beach.
Sind es Dracheneier? Wissenschaftler sagen, es sind Konkretionen, die über Millionen von Jahren entstanden sind.

Die Bowlingkugeln der Götter

Sie liegen am Koekohe Beach wie vergessene Dracheneier. Perfekt rund. Moeraki Boulders sind ein geologisches Rätsel.

  • Der Fehler, den alle machen: Sie kommen bei Flut. Dann siehst Du nur die Spitzen der Steine im Wasser. Komm bei Ebbe oder mittlerem Wasserstand.

Kosten und Zugang:

  • Café-Zugang: 2 NZD (~1,10 €, Stand 2026) für die Treppen-Instandhaltung (Münzeinwurf!).
  • DOC-Weg: kostenlos (aber etwas länger).

15. Dunedin

Reiseblogger Nicolo steht in extremer Schräglage auf der Baldwin Street in Dunedin, um die Steigung der steilsten Straße der Welt zu demonstrieren.
Willkommen in Dunedin! Hier findest Du die Baldwin Street, die offiziell steilste Straße der Welt.

Schottischer Stolz und raue Küsten

Dunedin ist Edinburgh mit besserem Wetter (meistens) und Albatrossen. Die beeindruckende Architektur der Stadt, von der Otago University bis zur Dunedin Railway Station, spiegelt ihre reiche schottische Vergangenheit wider.

Die Baldwin Street hochzulaufen ist ein Pflichtprogramm für Masochisten.

  • Kleiner Tipp für Dein Foto: Halt die Kamera parallel zur Straße, dann sieht das Haus im Hintergrund aus, als würde es im Boden versinken. Ein Riesenspaß für die Waden!
  • Für Wildlife-Fans: Die Otago Peninsula ist Weltklasse. Ein Hotspot für die Beobachtung von Albatrossen, Seelöwen und seltenen Gelbaugenpinguinen.
  • Aber Achtung: Die Sandfly Bay (Heimat von Gelbaugenpinguinen) hat im Sommer oft Teilsperrungen, um die scheuen Tiere zu schützen.

Top-Spots & Kosten:

  • Baldwin Street: Die weltweit steilste Wohnstraße mit einer maximalen Steigung von 35 %. Foto-Pflicht!
  • Tunnel Beach: Ein spektakulärer Felsbogen und ein von Hand gegrabener Tunnel zum Strand.
  • Royal Albatross Centre: Der einzige Ort weltweit, wo Königsalbatrosse auf dem Festland brüten.
  • Tour: ca. 65–75 NZD (~36–41 €, Stand 2026).

16. Christchurch

Ein riesiges, blaues Wandgemälde an einem Gebäude in Christchurch, das eine Frau in traditioneller Māori-Kleidung mit zwei Vögeln darstellt.
Dieses beeindruckende Mural ist nur eines von vielen Highlights, die Christchurch heute so lebendig machen.

Die Narben einer Stadt, die nicht aufgibt

Christchurch wurde vom Erdbeben zertrümmert und hat sich neu erfunden. Überall Street Art, neue Architektur neben Ruinen. Es ist eine Stadt im Wandel.

Logistisch ist es Dein Startpunkt. Der Bus (Linie 29) bringt Dich günstig vom Flughafen in die City. Die meisten Camper-Depots liegen direkt am Flughafen. Hier startest Du Dein Abenteuer.

  • Gut zu wissen: Die Stadt hat sich nach dem großen Beben neu erfunden und ist heute ein absolutes Mekka für Street-Art-Fans.

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Stadt-Highlights & Preise:

Deine Fragen zur Ostküste Neuseelands, meine Antworten!

  • Neuseeland Südinsel Flughafen?
    Christchurch (CHC) ist das Haupt-Hub. Queenstown (ZQN) ist spektakulär, aber wetteranfällig.

Der tiefe Süden: Die letzte Grenze

17. Fjordland Nationalpark und Milford Sound

Ein blaues Ausflugsboot nähert sich einer gewaltigen Kaskade der Stirling Falls im Milford Sound, umgeben von steilen, nebelverhangenen Klippen.
Die Boote fahren so nah an die Stirling Falls heran, dass Du die Gischt im Gesicht spürst.

Das achte Weltwunder: Warum Regen hier ein Geschenk ist!

Rudyard Kipling, der Autor des Dschungelbuchs, nannte es das achte Weltwunder. Er hatte recht. Felswände, die senkrecht aus dem dunklen Wasser ragen. Wasserfälle, die so hoch sind, dass das Wasser zu Nebel wird, bevor es unten ankommt.

Als ich das erste Mal hierherkam, war ich überwältigt von der schieren Größe und Schönheit dieser Landschaft.

Viele beschweren sich über den Regen im Milford Sound / Piopiotahi.

Klingt verrückt? Aber ganz ehrlich: Du willst Regen. Bei Regen erwacht der Fjord. Tausende temporäre Wasserfälle stürzen die Wände hinab. Ein atemberaubender Anblick, den Du nie vergessen wirst. Es ist mystisch.

Realitäts-Check 2026: Parken am Terminal ist nicht mehr. Du parkst am Deep Water Basin und läufst oder nimmst den Shuttle. Und buch deine Cruise Wochen im Voraus.

Erlebe den Fjord

  • Bootstour: Der Klassiker. Nimm ein kleineres Boot, um näher an die Wasserfälle zu kommen.
  • Kosten: ca. 115–165 NZD (~63–90 €, Stand 2026).
  • Parken: 10 NZD (~5,50 €, Stand 2026) pro Stunde!
  • Underwater Observatory: Ein Blick unter die Oberfläche auf die seltene schwarze Koralle.
  • Foreshore Walk: Kurzer Spaziergang am Ufer für den klassischen Blick auf den Mitre Peak.

18. Stewart Island (Rakiura)

Wo die Zeit stehen blieb

Du dachtest, die Südinsel sei ruhig? Warte, bis Du auf Stewart Island bist. Hier gibt es mehr Kiwis (die Vögel) als Menschen. Es ist rau, windgepeitscht und wunderschön.

Die Fähre von Bluff kostet mittlerweile ein kleines Vermögen, und nein, Du kannst Dein Auto nicht mitnehmen. Du erkundest die Insel zu Fuß oder mit dem Wassertaxi.

Aber wenn Du nachts am Strand stehst und vielleicht, mit viel Glück, einen Kiwi im Sand wühlen siehst … unbezahlbar.

Insel-Abenteuer

  • Fähre (Bluff–Oban): ca. 270 NZD (~148 €, Stand 2026) Return pro Person. Keine Autos!
  • Ulva Island: Ein vogelfreies Reservat. Hier hörst Du den Urwald, wie er vor 1000 Jahren klang.
  • Rakiura Track: Einer der Great Walks, aber oft schlammig.
  • Observation Rock: Der beste Ort für den Sonnenuntergang über dem Paterson Inlet.

Deine Fragen zu den Alpen Neuseelands, meine Antworten!

  • Milford oder Doubtful Sound?
    Milford ist dramatisch und einfach zu erreichen. Doubtful ist wilder, stiller, aber aufwendiger und teurer.
    Fähre Neuseeland Nordinsel/Südinsel?
    Die Interislander oder Bluebridge musst Du für Fahrzeuge Monate im Voraus buchen!

Unter dem Radar: Meine Insider-Entdeckungen

Ein großer, grüner Baum am Ufer eines breiten Flusses in Neuseeland, dessen Silhouette exakt wie ein Tyrannosaurus Rex (T-Rex) geformt ist.
Siehst Du ihn auch? Dieser Baum hat sich als waschechter T-Rex verkleidet.

T-Rex Tree

Auf dem State Highway 6 gibt es am Ufer des Buller River zwischen Inangahua Junction und Westport einen Baum, der aussieht wie ein T-Rex.


Mehrere große Seelöwen liegen entspannt und mit Sand bedeckt am hellen Strand des Sandfly Bay Wildlife Refuge.
In der Sandfly Bay auf der Otago Peninsula sind Seelöwen die Chefs am Platz.

Sandfly Bay Wildlife Refuge

Der Name ist Programm (leider), aber die Seelöwen, die hier faul im Sand liegen und aussehen wie Felsen, sind das Highlight. Halte mindestens 10–20 Meter Abstand. Die sind schneller, als sie aussehen.


Der weiße, fächerförmige Wasserfall Fantail Falls stürzt inmitten eines grünen Waldes am Haast Pass in ein Flussbett mit vielen Steinmännchen im Vordergrund.
Brauchst Du eine kurze Pause vom Fahren? Die Fantail Falls sind der perfekte Ort.

Fantail Falls

Ein kurzer Stopp am Haast Pass. Viele fahren vorbei. Fehler. Das Wasser ist so klar und kalt, es schockt Dich wach. Perfekt gestapelte Steintürmchen von Reisenden inklusive.


Sandfliegen

Sie sind klein, schwarz und sie wollen dein Blut. Besonders an der Westküste und im Fiordland. Sie stechen nicht, sie sägen. Ein Biss juckt wochenlang.

Lies dazu unbedingt meinen Sandfly-Artikel mit Profi-Tipps.


Wilder Genuss: Wo die Südinsel am besten schmeckt

Essen ist der schnellste Weg, eine Kultur zu verstehen.

Reiseblogger Nicolo Martin hält lächelnd ein Glas Weißwein hoch, vor ihm auf einem Holztisch steht ein Probier-Set in einem sonnigen Weingarten.
In den Weingütern rund um Blenheim kannst Du Dich durch die weltbesten Tropfen probieren.

Winetasting in Marlborough: Leih Dir ein Rad in Blenheim. Trink Sauvignon Blanc, wo er wächst. Es schmeckt nach Sonne und Stachelbeere. Aber saurer als bei uns in Europa.


Ein blau-weißer Imbisswagen namens „Nin's Bin“ direkt an der Küste von Kaikoura, an dem Menschen an Holztischen frische Meeresfrüchte genießen.
Wer in Kaikoura nicht bei Nin’s Bin anhält, hat den Roadtrip nicht verstanden!

Nin’s Bin (Kaikoura): Ein blauer Wohnwagen am Straßenrand. Crayfish (Languste) mit Knoblauchbutter und Zitrone. Teuer (Marktpreis oft 80+ NZD / ~44 €, Stand 2026), aber du isst mit Blick auf die Wellen, aus denen das Tier gerade kam. (Saisonal geöffnet!)


Reiseblogger Nicolo Martin zeigt lächelnd auf einen Topf mit neuseeländischen Grünlippmuscheln im Restaurant „The Mussel Pot“ in Havelock.
Havelock ist das Mekka für alle Seafood-Fans!

The Mussel Pot (Havelock): Wenn du Muscheln magst, ist das deine Kirche. Grünschalenmuscheln, gedämpft, gegrillt, in Chowder.


Ein großer, saftiger Fergburger wird vor der beeindruckenden Bergkulisse der Remarkables in Queenstown in die Kamera gehalten.
Kein Queenstown-Besuch ohne den legendären Fergburger.

Fergburger (Queenstown): Ja, es ist ein Hype. Ja, die Schlange ist nervig. Aber der „Sweet Bambi“ (Wild-Burger) um 11 Uhr morgens, bevor der Ansturm kommt, ist ein religiöses Erlebnis.

Preis: ca. 17–20 NZD (~9–11 €, Stand 2026).


Fazit: Die Wildnis wartet nicht auf Dich

Die Südinsel Neuseelands ist nichts für Leute, die einen gebügelten Rasen benötigen. Sie ist für die, die akzeptieren, dass das Wetter den Plan macht.

2026 musst du cleverer reisen. Mit der IVL-Abgabe (100 NZD / ~55 €, Stand 2026), den strengen „Green Warrant“-Regeln für Camper und den Baustellen am Hooker Valley benötigt Dein Abenteuer mehr Planung als früher. Aber lass Dich davon nicht abschrecken.

Pack Deinen Rucksack. Verlass die Stadt. Geh raus und spüre, dass Du lebst. Wenn Du zurückkommst, wirst Du müde sein, pleite vielleicht, aber Du wirst Geschichten haben, die Dir keiner mehr nehmen kann.

Nicolo Martin steht inmitten der bizarren, geschichteten Kalksteinformationen der Pancake Rocks bei Punakaiki an der wilden Westküste.
Die Pancake Rocks sind von weitem schon cool, aber mittendrin zu stehen, ist noch mal eine ganz andere Nummer.

Meine Reiseroute Südinsel (3 Wochen – „Southern Loop“)

  • Tag 1–2: Christchurch: Botanischer Garten, Port Hills.
  • Tag 3–5: Lake Tekapo / Mt Cook: Basis in Twizel. Hooker Valley Track, Stargazing, Tasman Glacier.
  • Tag 6–7: Dunedin / Otago Peninsula: Albatros-Kolonie, Larnach Castle.
  • Tag 8–9: The Catlins: Nugget Point, Curio Bay. Übernachtung im Nirgendwo.
  • Tag 10–12: Te Anau / Milford Sound: Basis in Te Anau. Tagesausflug zum Milford Sound. Glowworm Caves.
  • Tag 13–16: Queenstown/ Wanaka: Bungee (oder Zuschauen), Fergburger, Roys Peak oder Isthmus Peak. Fahrt über die Crown Range.
  • Tag 17–18: West Coast & Gletscher: Haast Pass, Fox Glacier (Lake Matheson), Pancake Rocks in Punakaiki.
  • Tag 19–21: Abel Tasman & Nelson: Kajak-Tour, entspannen am Strand, Rückflug ab Christchurch (via Lewis Pass) oder Nelson.

Weitere Eindrücke von der Südinsel Neuseelands


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FAQ: Häufige Fragen zu den Highlights der Südinsel Neuseelands, meine Antworten!

  • Was sind die wichtigsten Neuseeland-Südinsel-Sehenswürdigkeiten für 2 Wochen?
    Konzentrier dich auf eine Hälfte oder mach Strecke: Christchurch → Tekapo/Mt Cook → Queenstown → Milford Sound → Wanaka → Franz Josef (Heli) → Christchurch. Lass den Norden (Nelson) bei nur 2 Wochen weg, sonst sitzt du nur im Auto.
  • Neuseeland Südinsel Geheimtipps für 2026?
    Die „Catlins“ im tiefen Süden. Wasserfälle, Pinguine und kaum Touristen. Und: Okarito Lagoon an der Westküste für Kajakfahren in absoluter Stille.
  • Gibt es eine Fähre Neuseeland Nordinsel/Südinsel?
    Ja, die Interislander und Bluebridge fahren zwischen Wellington und Picton. Wichtig für 2026: Buch die Fährüberfahrt für deinen Campervan mindestens 3–4 Monate im Voraus. Die Plätze sind das Nadelöhr deiner Reise.
  • Wie ist das Wetter? Beste Reisezeit Neuseeland Südinsel?
    Der Sommer (Dez. – Feb.) ist warm, aber voll. Der Herbst (März–April) ist mein Favorit: stabil, goldenes Licht, weniger los. Der Winter (Juni bis August) ist perfekt für Skifahrer in Queenstown/Wanaka und bietet klare, knackige Tage für Fotografie.

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