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Die 20 beliebtesten Osnabrück Sehenswürdigkeiten

Die Stadt Osnabrück gehört zu den schönsten Städten in Niedersachsen und liegt im Südwesten des Bundeslandes am Rande des Teutoburger Walds. In diesem Artikel stelle ich Dir die schönsten Osnabrück Sehenswürdigkeiten vor.

Osnabrück Sehenswürdigkeiten – Die Stadt des Westfälischen Friedens

Bekannt ist die Stadt gemeinsam mit dem westfälischen Münster als Friedensstadt, da in diesen beiden Städten der sogenannte Westfälische Friede geschlossen wurde, der das Ende des 30-Jährigen Krieges und somit die Zukunft Europas besiegelte.

Die Innenstadt hat ihren mittelalterlichen Charme bis heute bewahrt. Charakteristisch für Osnabrück sind die zahlreichen Kirchen. Es lohnt sich aber nicht nur aufgrund der zahlreichen Sehenswürdigkeiten Osnabrück zu besuchen, sondern auch wegen der vielen Shopping-Möglichkeiten in der City und des wunderschönen Umlands. Wir stellen Dir einige Osnabrücker Sehenswürdigkeiten vor.

Beste Reisezeit

Die wärmsten Monate in Osnabrück sind Juni, Juli und August mit einer Durchschnittstemperatur von 23 Grad. Auch im Mai und September ist die Temperatur mit 18 bis 20 Grad noch recht angenehm.

Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten findet alljährlich die Maiwoche mit viel Musik, kulinarischen Leckereien und jeder Menge Spaß für die Kleinsten statt. In der Adventszeit locken Weihnachtsmärkte am Dom, in der Altstadt und rund um die Johanniskirche zahlreiche Besucher an.

Anreise

Mit dem Auto erreichst Du Osnabrück vom Ruhrgebiet und den Städten Hamburg und Bremen über die A1, wenn Du aus den Niederlanden kommst über die A30, aus Richtung Berlin und Hannover fährst Du über die A2 und ab Bad Oeynhausen über die A30 und aus Richtung Bielefeld über die A33.

Mit der Bahn fährst Du aus Richtung Norden bis Bahnhof Altstadt, aus Richtung Emden, Emsland und Münster mit Umstieg in Rheine sowie aus Bremen bis zum Hauptbahnhof.


Top 10 Osnabrück Sehenswürdigkeiten Liste

  1. Rathaus des Westfälischen Friedens
  2. Altstadt von Osnabrück
  3. Osnabrücker Dom und Kreuzgang
  4. Heger Tor
  5. Marienkirche
  6. Museumsquartier
  7. Felix-Nussbaum-Haus
  8. Kunsthalle Osnabrück
  9. Schloss Osnabrück
  10. Löwenpudel

1. Rathaus des Westfälischen Friedens

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Zu den historisch bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Osnabrück gehört zweifelsohne das Rathaus des Westfälischen Friedens, das sich auf dem historischen Marktplatz befindet. Das imposante Gebäude im gotischen Stil wurde 1512 gebaut und dient noch heute als Rathaus.

Im Jahr 1648 wurde hier nach fünf Verhandlungsjahren der Westfälische Friede geschlossen und der Dreißigjährige Krieg beendet, was den Weg für ein vereintes Europa ebnete.

Im Friedenssaal kannst Du die Porträts der 42 Gesandten des Friedenskongresses und Bildnisse der damaligen Herrscher der Kriegsparteien, Königin Christina von Schweden, König Ludwig XIV. von Frankreich und Kaiser Ferdinand von Deutschland anschauen.

Gemeinsam mit dem Rathaus von Münster trägt das Osnabrücker Rathaus das Kulturerbe-Siegel, das an Orte mit einer bedeutungsvollen europäischen Geschichte verliehen wird.


2. Altstadt von Osnabrück

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Die Osnabrücker Altstadt erstreckt sich vom Heger Tor bis zur Hase und beherbergt einen Großteil der Osnabrücker Sehenswürdigkeiten. Die kleinen Einzelhandelsgeschäfte in den malerischen Gassen laden zum Shoppen ein, die hübschen bunten Bürgerhäuser rund um den Marktplatz spiegeln das Flair des Mittelalters wider. In gemütlichen Restaurants und Straßencafés kannst Du Dich für die nächste Etappe Deiner Tour durch die Friedensstadt stärken. Abends und am Wochenende treffen sich die Osnabrückerinnen und Osnabrücker auf ein Kaltgetränk in den gemütlichen Kneipen der Altstadt oder im Brauhaus Rampendahl, wo nicht nur selbst gebrautes Bier, sondern auch gute deutsche Küche serviert wird. Kommst Du mit ein paar Freunden nach Osnabrück, könnt Ihr Euch für eine Führung durch die Brauerei anmelden.


3. Osnabrücker Dom und Kreuzgang

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Der Dom St. Petrus ist eine der Sehenswürdigkeiten Osnabrücks, an denen Du ohne einen Besuch nicht vorbeikommst. Das spätromanische Bauwerk steht im Herzen der Altstadt. Die erste Kirche ließ Karl der Große zur Gründung des Bistums Osnabrück im Jahr 785 errichten.

Charakteristisch sind vor allem die unterschiedlich hohen und breiten Türme, die das Bauwerk einzigartig machen. Sie entstanden durch zahlreiche Zerstörungen und Wiederaufbauten.

Der Innenraum ist unter der Woche für Besucher offen. Hier kannst Du zahlreiche Kunstwerke wie das Triumphkreuz über dem Altar und das bronzene Taufbecken im Westturm bestaunen. Samstags finden hier Führungen statt.

Der Kreuzgang mit dem Domherrenfriedhof zählt zu den schönsten seiner Art. Er entstand nach 1100 und war früher nur den Domherren vorbehalten. Heute kann sich jeder Besucher und jede Besucherin in dieser Oase der meditativen Ruhe von der turbulenten Innenstadt erholen.


4. Heger Tor

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Das Heger Tor ist das Tor zur Altstadt und wird auch Waterlootor genannt, weil Gerhard Friedrich von Gülich der Stadt zu Ehren der Osnabrücker Kämpfer in der Schlacht bei Waterloo 1.000 Taler für den Bau des Heger Tors stiftete. Wenn Du die seitlichen Wallrampen oder die Treppe hinauf zur Plattform gehst, erwartet Dich ein herrlicher Blick auf die Altstadt.


5. Marienkirche

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Wie in vielen Städten gehören auch zu den Osnabrücker Sehenswürdigkeiten einige Kirchen. Die evangelisch-lutherische Kirche St. Marien steht auf dem Marktplatz neben der Stadtwaage und dem Rathaus. Die erste Osnabrücker Bürgerkirche ist im gotischen Stil gebaut und beherbergt Ausstattungsstücke aus verschiedenen Epochen wie dem Antwerpener Flügelaltar aus dem frühen 16. Jahrhundert und dem Triumphkreuz aus dem späten 13. Jahrhundert.


6. Museumsquartier

Kunst- und Kulturfans kommen im Museumsquartier auf ihre Kosten. Die vier zusammenhängenden Häuser liegen in der Nähe der Altstadt. Im Felix-Nussbaum-Haus befinden sich Werke des jüdischen Malers Felix Nussbaum. Im kulturgeschichtlichen Museum kannst Du die Osnabrücker Stadtgeschichte aus einer besonderen Perspektive erfahren. Unter dem Slogan „Globalgeschichte“ werden lokale Exponate wie Waffen, Trachten oder Münzen im globalen Kontext gezeigt.

Die Villa Schlicker war im Dritten Reich ein Hauptquartier der NSDAP und ist heute ein Lernort gegen Rassismus und Ausgrenzung. Im durchgehend geöffneten Akszisehaus finden wechselnde Ausstellungen statt. Hauptsächlich befasst sich das Museumsquartier mit dem Thema Frieden und setzt ein Zeichen gegen das Vergessen der Gräueltaten der
Nationalsozialisten.


7. Felix-Nussbaum-Haus

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Eine der architektonisch interessantesten Sehenswürdigkeiten Osnabrücks ist das Felix-Nussbaum-Haus, das von niemand geringerem als Daniel Liebeskind entworfen wurde. Hier findest Du Werke des jüdischen Malers Felix Nussbaum, der den Holocaust in seinen Malereien thematisierte. Nussbaum selbst wurde gemeinsam mit seiner Ehefrau 1944 nach Auschwitz deportiert und starb 1945 kurz vor der Befreiung des KZs.


8. Kunsthalle Osnabrück

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Die Kunsthalle Osnabrück ist eine der wichtigen Plattformen für zeitgenössische Kunst in Niedersachsen. Die experimentellen Ausstellungen und innovativen Vermittlungsprojekte werden im ehemaligen Dominikanerkloster sowie im öffentlichen Raum präsentiert und sind weit über die Stadt hinaus bekannt. Die Programme der Kunsthalle Osnabrück befassen sich mit gesellschaftlichen Fragen von heute und den Herausforderungen des zukünftigen Zusammenlebens.


9. Schloss Osnabrück

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Das barocke Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört und musste wieder aufgebaut werden, was dem historischen Charme keinen Abbruch tat. Heute wird es als Universität genutzt, weshalb eine Besichtigung nicht möglich ist. Ein entspannter Spaziergang durch den Schlossgarten ist aber auch ein echtes Erlebnis.


10. Löwenpudel

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Der Löwenpudel ist eine Statue, die vor dem Dom St. Petrus steht und Richtung Marktplatz blickt. Er ist ein Treffpunkt für Osnabrückerinnen und Osnabrücker, die anschließend über den Wochenmarkt bummeln oder in der Altstadt feiern wollen. Über die Bedeutung der Figur ranken sich zahlreiche Mythen und Sagen.


Weitere Osnabrück Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

11. Bucksturm

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Der alte Wachturm an der Bocksmauer war nach beiden Seiten offen. Er gehört zu den noch erhaltenen Türmen der alten Stadtmauer. Im Mittelalter diente er als Gefängnis. Während der Hexenprozesse im 17. und 18. Jahrhundert wurde der Turm als Folterkammer genutzt. Die alten Mauern und Wälle wurden mit der Zeit abgetragen. Geblieben sind die Namen wie Schlosswall oder Johannistorwall. Auf dem Herrenreichswall kannst Du herrlich unter hohen Linden flanieren.


12. Kleine Kirche

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Die Kleine Kirche wird auch Pauluskapelle oder Gymnasialkirche genannt. Sie liegt nördlich des Doms und wird durch den Hexengang vom Dom St. Petrus getrennt. Die im 17. Jahrhundert errichtete Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und in schlichter Bauart wieder aufgebaut. Heute dient sie dem Gymnasium Carolinum als Gymnasialkirche


13. Hexengang

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Eine der wohl gruseligsten Osnabrücker Sehenswürdigkeiten ist der Hexengang, und das nicht nur, weil Du in der sehr schmalen Gasse mit den hohen Mauern Platzangst bekommen kannst, sondern weil vermutet wird, dass hierdurch im 16. und 17. Jahrhundert die verurteilten Hexen zur Wasserprobe an die Hase geführt wurden. Diese These wird allerdings widerlegt, da es nicht möglich war, durch ein weltliches Gericht Verurteilte durch das Hoheitsgebiet der katholischen Kirche zu führen, zumal der damalige Bürgermeister evangelisch war. Doch allein die Vorstellung, dass die Hexen durch diese Gasse gewissermaßen ihre letzte Reise antreten mussten, lässt Dir bestimmt einen kalten Schauer über den Rücken laufen.


14. Ledenhof

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Der Ledenhof befindet sich in der Nähe des Schlosses und gehört dank seiner bunten Fassadengestaltung zu den am meisten fotografierte Sehenswürdigkeiten Osnabrücks. Das Gebäude entstand im 14. Jahrhundert und diente als Adelshof mit Wohnhaus und Steinwerk. Heinrich von Leden ließ den Palast bauen, der Treppenturm mit der ältesten Spindeltreppe Nord-Westdeutschlands entstand im 16. Jahrhundert. Heute hat die Deutsche Stiftung Friedensforschung im Ledenhof ihren Sitz.


15. Botanischer Garten

Naturfreunde kommen an einer Osnabrücker Sehenswürdigkeit nicht vorbei: dem botanischen Garten. Er gehört zur Universität und lädt zum entspannten Spaziergang ein. Auf verschiedenen Arealen gedeihen hier 8.000 verschiedene Pflanzenarten. So kannst Du im Regenwaldhaus tropische Pflanzen aus Zentral- und Südamerika bestaunen. Ein stillgelegter Steinbruch bietet dem unter Naturschutz stehenden Trockenrasen beste Bedingungen.


16. St. Katharinen-Kirche

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Die spätgotische Hallenkirche St. Katharinen ist eine der beiden protestantischen Kirchen in der Altstadt. Mit ihrem 103 m hohen Kirchturm – dem höchsten Niedersachsens – prägt sie das Osnabrücker Stadtbild seit Jahrhunderten. Sie wird sowohl als Universitäts- als auch als Pfarrkirche genutzt.


17. Steckenpferdreiter-Brunnen

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Einige Osnabrücker Sehenswürdigkeiten erinnern an den Westfälischen Frieden, so auch der Steckenpferdreiter-Brunnen an der St. Katharinen-Kirche. Er stellt das Steckenpferdreiten dar. Jedes Jahr um den 25. Oktober reiten Viertklässler auf ihren Steckenpferden zum Rathaus, um an der Verkündung des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 zu erinnern.


18. Bürgerbrunnen

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Wenn Du vom Marktplatz unter die Stadtbibliothek durchgehst, gelangst Du zum Platz des Westfälischen Friedens, wo der Bürgerbrunnen mit der Statue Kaiser Friedrich Barbarossas steht. Der Wasserfluss symbolisiert den Strom der Zeit. Die große Schale steht für die Vergangenheit, die mittlere für die Gegenwart und die kleinste Schale für die Zukunft.


19. Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum

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Das Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum befasst sich mit dem Leben und Wirken des bekannten Autors, der durch seinen Roman „Im Westen nichts Neues“ weltberühmt wurde. In diesem Museum sind neben seinem Schreibtisch auch Szenen aus seinem Leben zu sehen. Zudem finden hier regelmäßig themenbezogene Wechselausstellungen statt. Ein Besuch des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums ist ein Must Do für Literaturfans.


20. Museum Industriekultur

Dieses Museum gehört zu den Osnabrücker Sehenswürdigkeiten, die außerhalb der Altstadt liegen. Es dokumentiert die Geschichte des Osnabrücker Bergbaus am Piesberg und dessen Bedeutung für die Region. Dauer- und Wechselausstellungen zeigen die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Technik im Wandel der Zeit. Ein Highlight ist der gläserne Aufzug, mit dem Du 30 m in den Hasestollen einfahren kannst. Im Magazingebäude, das 280 m unter Tage liegt, werden Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen gezeigt.


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