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Die 18 schönsten Städte in Niedersachsen

In Niedersachsen befinden sich einige der schönsten Reiseziele. In diesem vielseitigen Bundesland im Norden Deutschlands befinden sich nicht nur malerische Naturlandschaften mit Hügellandschaften, Wäldern und dem Meer. Du kannst auch viele schöne Städte mit ihrem ganz eigenen Charakter entdecken. In diesem Artikel stelle ich Dir die schönsten Städte in Niedersachsen vor.


Die schönsten Städte in Niedersachsen

Niedersachsen, das zweitgrößte Bundesland nach Bayern, bietet landschaftliche Vielfalt, von der Nordseeküste bis zur Lüneburger Heide. Auch Teile des Mittelgebirges Harz gehören zu Niedersachsen. Wichtige Flüsse, z.B. die Elbe, durchqueren das Bundesland, Seen und Waldgebiete kannst du auch hier finden – und schöne Städte!

Beste Reisezeit für Niedersachsen

Als beste Reisezeit für Niedersachsen empfehlen wir die Monate Mai bis September. Das Klima allgemein ist dort oben im Norden eher kühl, daher unternimmst du deine Reise nach Niedersachsen am besten im Frühsommer oder im Hochsommer. Da macht ein Stadtbummel durch die schönsten Städte in Niedersachsen besonders viel Spaß. Der Mai bietet die meisten Sonnenstunden, nämlich durchschnittlich sieben pro Tag, der trockenste Monat ist der September, und im August ist die Wassertemperatur in der Nordsee am wärmsten: Sie steigt auf bis zu 18 °C.


Welche Städte in Niedersachsen sind sehenswert?

1. Stade

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Die Hansestadt Stade, am Ufer der Unterelbe ganz im Norden von Niedersachsen gelegen, war immer – seit der Stadtgründung im Mittelalter – vom Seehandel geprägt. Die Kreisstadt des Landkreises Stade besitzt mehrere Häfen, z.B. den Seehafen und den Hansehafen. Der Seehafen Stade dient seit der Industrialisierung als wichtiger Umschlagplatz für Industrieprodukte. Am Ufer des Flusses Schwinge, der bei Stade in die Elbe mündet. liegt das Museumsschiff Greundiek vor Anker. Es lief 1950 vom Stapel und ist jetzt eine Touristenattraktion in Stade. Manchmal läuft die Greundiek auch zu Ausflugsfahrten aus.

Wer durch die Altstadt von Stade bummelt, ist überzeugt: Dies ist eine der schönsten Städte Niedersachsens! Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert prägen das Stadtbild, besonders eindrucksvoll sind das Rathaus von 1667 und die Kirche St. Cosmas & Damian. Wenn du möchtest, kannst du im Ratskeller einkehren. Das Wahrzeichen von Stade ist der achteckige Turm der Kirche St. Cosmas & Damian, die aus Backsteinen erbaut wurde. Der Turm ist 62 m hoch und verfügt über zehn Glocken. Von 1643 bis 1712 gehörte Stade zum Königreich Schweden. In dieser Zeit, nämlich 1705, wurde der sogenannte „Schwedenspeicher“ am Hansehafen errichtet. Dieses große Gebäude ist heute als Regionalmuseum eingerichtet.


2. Celle

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Celle ist die Kreisstadt des Landkreises Celle und liegt an der Aller, südlich der Lüneburger Heide. Celle hält (mindestens) zwei Rekorde: Erstens: Es steht zweifellos ganz oben in der Liste „schönste Städte in Niedersachsen“, zweitens: Celle besitzt das älteste Theater in Deutschland, das noch bespielt wird. Es handelt sich um das barocke Schlosstheater, das seit 1674 Vorführungen bietet. Überhaupt ist das Celler Schloss wunderschön. Viele der barock eingerichteten Schlossräume können besichtigt werden, denn das Schloss beherbergt ein „Residenzmuseum“ zur Geschichte der ehemaligen Herrscher, der Welfen. Gleich beim Schloss ist auch das Bomann-Museum zu finden, das sich der Stadtgeschichte von Celle widmet und auch archäologische Funde zeigt.

Wie viele andere schöne Städte Niedersachsens besitzt auch Celle viele Fachwerkhäuser. Es dürften in der Altstadt so ungefähr 400 sein, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert erbaut wurden. Besonders sehenswert ist die Synagoge von Celle, ein Fachwerkbau aus dem Jahr 1740. Die Stadtkirche St. Marien stammt aus dem Mittelalter. Ihr Turm ist 74 m hoch. Während des Sommers kann die Aussichtsplattform auf dem Kirchturm bestiegen werden. Sie liegt auf 52 m Höhe, und von oben bietet sich ein wunderbarer Blick über die Stadt.

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3. Hannover

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Die Landeshauptstadt von Niedersachsen ist Universitätsstadt und gehört zu den wichtigsten Messestädten Europas. Aber wer zu einer Messe nach Hannover kommt, läuft Gefahr, sich nur auf das (übrigens riesige) Messegelände zu konzentrieren und darüber die Schönheit der Stadt zu übersehen. Hannover lohnt wirklich eine ausführliche Besichtigung, denn die Landeshauptstadt ist nicht nur eine der schönsten Städte in Niedersachsen, sondern auch sehr attraktiv für Familien. Besuchern jedes Alters macht es Spaß, dem „Roten Faden“ zu folgen. Das ist eine auf die Fußgängerwege gemalte rote Linie, die von der Tourist-Information zu 36 Sehenswürdigkeiten der Innenstadt führt. Wer dem „Roten Faden“ folgt, gelangt z.B. zum Alten Rathaus und zur Marktkirche, zwei eindrucksvollen Bauwerken der norddeutschen Backsteingotik, oder auch zum Historischen Museum.

Besonders für Familien sei ein Besuch im Erlebnis-Zoo Hannover empfohlen, der auf 22 ha Fläche zahlreiche Tiere beherbergt. Viele der Tiere dürfen gestreichelt werden. Der Zoo ist in verschiedene „Themenwelten“ eingeteilt und bietet sogar Bootsfahrten auf einem künstlichen Fluss an. Und die Pinguine leben auf einem Schiff! Die Herrenhäuser Gärten in Hannover mit ihren Wasserspielen und barocken Anlagen gehören sicherlich zu den attraktivsten Parks in Norddeutschland. Hier können gestresste Touristen im Schatten zur Ruhe kommen oder auch eine Bootsfahrt auf dem 0,8 qkm großen Maschsee, der in die Parkanlage integriert ist, unternehmen.

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4. Einbeck

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Viele schöne Städte in Niedersachsen sind ehemalige Hansestädte. Auch das beschauliche Einbeck im Süden des Bundeslandes (Landkreis Northeim) gehört dazu. Einbeck erhielt bereits 1252 das Stadtrecht. Heute ist Einbeck aber vor allem als „Bierstadt“ bekannt. Die Bezeichnung „Bockbier“ stammt von dem Namen „Einbeck“ ab, und in Einbeck wird seit 1378 Bier gebraut! In der romantischen Altstadt von Einbeck mit ihren ca. 150 Fachwerkhäusern kannst du gemütlich in Restaurants einkehren und Bier verkosten.

Besonders sehenswert ist der Marktplatz mit dem Eulenspiegel-Brunnen. Das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert mit seinen drei eigenartigen kleinen Türmen ist das Wahrzeichen der Stadt. Im 19. Jahrhundert hatte der Fabrikant August Stukenbrok (1867 – 1930) in Einbeck eine geniale Idee, die sich durchsetzte: Er gründete einen Versandhandel für die in seiner Firma produzierten Fahrräder. Ein hübscher Stadtpark in Einbeck wurde in Erinnerung an ihn „Stukenbrokpark“ genannt. Das Thema Mobilität ist Thema des interessanten Einbecker Museums „PS-Speicher“. Viele Oldtimer sind hier ausgestellt.


5. Uelzen

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Die Kreisstadt des Landkreises Uelzen liegt im Nordosten des Bundeslandes am Fluss Illmenau. Hier, am Ostrand der Lüneburger Heide, kannst du schöne Wanderungen durch die intakte Natur unternehmen. Vielleicht kommst du mit dem Zug in Uelzen an. Da wartet dann schon die erste Sehenswürdigkeit der Stadt auf dich: der Bahnhof von Uelzen, erbaut 1888, wurde um das Jahr 20o0 im Stil des Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928 – 2000) umgestaltet. Jetzt ist er als „Hundertwasserbahnhof“ weithin bekannt und gilt als einer der schönsten Bahnhöfe in Niedersachsen.

Aber Uelzen, eine der schönsten Städte in Niedersachsen, hat viel mehr zu bieten als einen bunten Bahnhof! Viele Fachwerkhäuser sind in der Altstadt zu bewundern. Das älteste Gebäude der Stadt ist die Klosterkirche Oldenstadt, die um 1200 im romanischen Stil erbaut wurde. Einen 86 m hohen Turm besitzt die gotische Stadtkirche St. Marien. In St. Marien ist das Wahrzeichen von Uelzen zu finden, das „Goldene Schiff“, ein Schiffsmodell, das vermutlich von hanseatischen Kaufleuten aus England mitgebracht wurde. Uelzen war auch Mitglied der Hanse. Das Barockschloss von Uelzen beherbergt heute ein Heimatmuseum, und der Schlosspark ist als englischer Landschaftsgarten gestaltet – und unbedingt einen Besuch wert.


6. Buxtehude

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Die ehemalige Hansestadt Buxtehude gehört zum Landkreis Stade im Norden von Niedersachsen. Die Umgebung der Stadt am Fluss Este ist ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Wäldern und den drei Mühlenteichen, die zum Ortsteil Neukloster gehören. Der lustige Name „Buxtehude“ kommt in so manchen Kinderbüchern und Geschichten vor. Buxtehude gilt beispielsweise als Schauplatz des Märchens „Hase und Igel“. Folgerichtig sind Hase und Igel die Maskottchen der Stadt, und der „Has‘-und-Igel-Brunnen“ in der Alststadt bildet ein beliebtes Fotomotiv.

Buxtehude wurde 1285 gegründet und blickt also auf eine lange Geschichte zurück. Die Stadt gehört zu der Gruppe „schönste Städte Niedersachsens mit gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerken“. Da wären z.B. die Fachwerkhäuser in der Altstadt zu nennen, die vom Reichtum der Bürger zeugen, oder auch der Marschtorzwinger, ein großer mittelalterlicher Turm, einst Teil der Stadtbefestigung. Die St. Petri-Kirche besteht aus Backsteinen und wurde um 1320 errichtet. Aber die Region um Buxtehude war schon im 4. – 6. Jahrhundert besiedelt. Das beweisen die archäologischen Funde aus der Umgebung. Im „Buxtehude Museum für Regionalgeschichte und Kunst“ kannst du einige der Funde (Schmuck, Glas, Bernsteine) bewundern.


7. Aurich

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Aurich ist eine Kreisstadt in Niedersachsen und liegt in der Mitte von Ostfriesland. Lustig: Seit 2004 grüßen die Ortsschilder von Aurich in zwei Sprachen: Hochdeutsch und Plattdeutsch. Dass Aurich auch zur Kategorie „schönste Städte in Norddeutschland“ gehört, steht zwar nicht auf den Ortsschildern, ist aber eine Tatsache!

Bei einem Stadtbummel durch Aurich kommst Du an dem prunkvollen Stadtschloss vorbei, dessen Hauptgebäude 1851 – 55 erbaut wurde. Es kann leider nicht von innen besichtigt werden, denn es ist der Sitz von Behörden.

Wunderschön ist auch die klassizistische Lambertikirche mit ihrem separaten Glockenturm. Und dann wäre da noch die große Stiftsmühle (fast 30 m hoch), in der heute ein Museum untergebracht ist.

Rund um Aurich locken Moorgebiete zum Wandern in guter Luft. Das Naturschutzgebiet Kollrunger Moor ist beispielsweise 279 ha groß! Ein interessantes Wanderziel außerhalb von Aurich ist der „Upstaalsboom“, ein mittelalterlicher Versammlungsplatz der Friesen. Er befindet sich auf einem Hügel und ist mit einem Denkmal geschmückt.

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8. Emden

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Emden in Ostfriesland liegt an der Dollartbucht der Nordsee, wo der Fluss Ems in die Nordsee mündet. Kein Wunder also, dass die Stadt von der Seefahrt geprägt ist. Sie besitzt einen großen Hafen.

Besonders interessant für Reisende ist die „Ratsdelft“, ein historischer Teil des Emdener Hafens, der sich gleich hinter dem Marktplatz erstreckt. Hier liegen drei Museumsschiffe vor Anker, und hier starten die Hafenrundfahrten.

Bei einem Stadtbummel durch die Fußgängerzone kannst Du Dich überzeugen: „Schönste Städte in Norddeutschland“ sind nicht ohne Emden vorstellbar! Beeindruckend ist die spätgotische „Große Kirche“, in der sich eine Bibliothek zur Geschichte der Reformation befindet.

Ein sehr modernes Bauwerk ist die städtische Kunsthalle, die 1986 eröffnet wurde. Kunstwerke der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus sind hier ausgestellt. Emden ist übrigens nicht nur eine schöne, sondern auch eine witzige Stadt! Warum? Die beiden Komiker Karl Dall und Karl Dall wurden hier geboren!

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9. Leer

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Die Kreisstadt Leer in Ostfriesland liegt an der Grenze zu den Niederlanden. Bekanntlich trinken die Ostfriesen sehr gerne Tee, und deshalb ist das Teemuseum in Leer auch am richtigen Platz – und nicht nur für Teetrinker einen Besuch wert.

Unter den eindrucksvollen Bauwerken der gut erhaltenen Altstadt sticht besonders die Lutherkirche hervor. Sie wurde um 1675 im Barockstil erbaut, besitzt einen 32 m hohen Turm und ein kreuzförmiges Kirchenschiff. Innen ist sie mit schönen Deckengemälden geschmückt.

Im Stadtteil Loga, östlich der Stadtmitte, ist ein weiteres schönes Bauwerk zu finden, die Evenburg. Es handelt sich um ein Wasserschloss, das zwischen 1642 und 1650 im neugotischen Stil errichtet wurde. Im Schloss ist eine Dauerausstellung zum Thema Gartenkultur zu sehen.

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10. Hildesheim

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Die Stadt Hildesheim wurde bereits im 9. Jahrhundert als Bischofssitz gegründet und ist immer noch Sitz des Bistums Hildesheim. Die beiden größten Sehenswürdigkeiten in Hildesheim sind der Mariendom und die Michaeliskirche. Beide Kirchen stehen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Der Hildesheimer Dom wurde bereits im 9. Jahrhundert erbaut, aber erst im 11. Jahrhundert fertiggestellt, und die Michaeliskirche wurde zur gleichen Zeit, zu Beginn des 11. Beide Gebäude wurden während des Zweiten Weltkriegs durch alliierte Luftangriffe 1945 zerstört, aber anschließend nach den ursprünglichen Plänen wieder aufgebaut.

Ein weiteres herausragendes religiöses Gebäude in Hildesheim ist die St. Andreaskirche, eine lutherische Kirche im gotischen Stil aus dem 14. Auch diese Kirche wurde bei den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, aber wieder aufgebaut, sodass ihr 114,5 Meter hoher Turm noch immer die Skyline der Stadt prägt. Er ist der höchste Kirchturm Niedersachsens.

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11. Lüneburg

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Lüneburg war einst eine der vermögendsten Städte in Deutschland. Die Stadt befindet sich auf einem Gipshügel, unter dem vor 1000 Jahren eine natürliche Salzschicht gefunden wurde. Die Salzproduktion brachte der Stadt großen Reichtum und Lüneburg wurde zu einem der wichtigsten Mitglieder der deutschen Hanse. Heute ist Lüneburg als Universitätsstadt bekannt, aber seine historischen Reichtümer sind immer noch im gesamten Stadtzentrum sichtbar, was zum Teil daran liegt, dass die Stadt im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont blieb.

Schlendere durch Lüneburgs Altstadt und besuche den Platz Am Sande, um unter anderem die alten Häuser zu bestaunen, die im typischen Stil der norddeutschen Backsteingotik gebaut wurden. Besuche die Klosterkirche aus dem 14. Jahrhundert, die Michaeliskirche, und die noch ältere Johanniskirche. Die dritte Kirche der Stadt, die St. Nicolai-Kirche, ist ebenfalls einen Besuch wert.

Erklimme den alten Wasserturm und genieße einen herrlichen Blick auf die Stadt aus 55 Metern Höhe. Geh auch am alten Hafen entlang, wo du den mittelalterlichen, hölzernen Alten Kran sehen kannst.

Bierliebhaber sollten das Brauereimuseum in Lüneburg besuchen, aber auch das Museum Lüneburg ist ein Muss, wenn du mehr über die Geschichte der Region erfahren möchtest. Ein Besuch des Deutschen Salzmuseums etwas außerhalb des Stadtzentrums ist ein Muss. Dieses Museum befindet sich in der alten Saline und bietet weitere Informationen über die Salzgewinnung und die Bedeutung des „weißen Goldes“.

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12. Braunschweig

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Diese Stadt liegt nördlich des Harzes an der Oker. Obwohl die Stadt im 11. Jahrhundert unter dem berühmten Herrscher Heinrich dem Löwen gegründet wurde und von großer Bedeutung war, ist Braunschweig vor allem als Industriezentrum bekannt, in dem Autos und Maschinen gebaut werden.

Trotz der Modernität hat Braunschweig immer noch ein schönes historisches Zentrum, in dem unter anderem der Dom aus dem 12. Jahrhundert den Zweiten Weltkrieg überstanden hat. Diese Kathedrale wurde im romanischen und gotischen Stil erbaut und dem Heiligen Blasius und Johannes dem Täufer gewidmet.

Die schlichte Kirche wurde von Heinrich und seiner Frau als Begräbniskirche bestimmt. Der Altar der Jungfrau Maria wurde der Kirche von diesem Paar gestiftet und ist der einzige Altar der Kirche, der nach 800 Jahren noch zu sehen ist.

Neben dem Dom gibt es in Braunschweig noch einige andere Gebäude zu sehen, darunter das neugotische historische Rathaus und die Burg Dankwarderode, eine Nachbildung der ursprünglichen Burg Heinrichs des Löwen aus dem 12. Jahrhundert.

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13. Oldenburg

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Oldenburg ist eines der wirtschaftlichen Zentren des Landes Niedersachsen und war lange Zeit die Residenzstadt des Oldenburger Hofes, der zwischen dem 12. Jahrhundert und 1946 nacheinander Grafschaft, Herzogtum, Großherzogtum und Freistaat war. Heute ist es der Sitz eines der drei Oberlandesgerichte des Landes Niedersachsen.

Oldenburg hat ein schönes historisches Zentrum, kombiniert mit moderneren Gebäuden wie dem Horst-Janssen-Museum für moderne Kunst.

Spaziere durch das historische Zentrum, vorbei an der Lambertikirche aus dem 18. Jahrhundert, dem Oldenburgischen Staatstheater aus dem 19. Jahrhundert und dem Pulverturm aus dem 16. Jahrhundert.

Du kannst eine der drei Sammlungen des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte im Oldenburger Schloss besuchen. Die anderen beiden Teile der Sammlung können im Augusteum und im Fürstenpalast besichtigt werden.

Wenn Du lieber mehr über die Geschichte und die Natur der Stadt und ihrer Umgebung erfahren möchtest, kannst Du auch das Stadtmuseum oder das Landesmuseum Natur und Mensch besuchen.

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14. Wolfenbüttel

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Die Stadt Wolfenbüttel ist für die größte Konzentration von Fachwerkhäusern in Deutschland bekannt. Bei einem Spaziergang durch die Gassen wirst Du feststellen, dass sie eine der schönsten Städte in Niedersachsen ist.

Die größte Attraktion der Stadt ist die Herzog-August-Bibliothek, die berühmte Bibliothek, in der eine der größten und bekanntesten Büchersammlungen aufbewahrt wird. Hunderte von Bibeln und Manuskripten aus der Zeit der Reformation befinden sich in der Sammlung.

Die Bibliothek wurde im 16. Jahrhundert von Herzog August von Braunschweig-Lüneberg gegründet, der zu seinen Lebzeiten nicht weniger als 35.000 Bände gesammelt hatte.

Die alte Marienkirche aus dem 17. Jahrhundert ist eine weitere große Attraktion in Wolfenbüttel, ebenso wie die St. Trinitatiskirche aus dem 18. Jahrhundert. Du solltest auch das barocke Schloss Wolfenbüttel besuchen.

Dieses Schloss wurde im 15. Jahrhundert als Residenz für die Fürsten von Braunschweig-Wolfenbüttel gebaut. Heute dient es jedoch als Schule und als Museum. Spaziere auch entlang von Klein Venedig, einem Stadtteil von Wolfenbüttel mit historischen Gebäuden, die an den Oker-Kanälen liegen.

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15. Goslar

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Goslar ist eine historische Stadt, die am nördlichen Rand des Harzes liegt. Der historische Stadtkern von Goslar ist hervorragend erhalten und gilt als einer der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne der Welt. Deshalb wurde die Stadt in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, ebenso wie die Rammelsbergwerke außerhalb der Stadt.

Der Stadtkern von Goslar ist noch immer mit Kopfsteinpflaster bedeckt, auf dem sich rund 1.500 verschiedene Fachwerkhäuser befinden. Hier kannst Du unter anderem das Siemenshaus aus dem 17. Jahrhundert oder das St. Annenhaus aus dem 15. Jahrhundert, das älteste Fachwerkhaus Goslars, besichtigen.

Auch die Kaiserpfalz ist einen Besuch wert. Dies ist das größte und am besten erhaltene Gebäude aus dem 11. Jahrhundert in Deutschland und war die Residenz der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Die Kaiserpfalz ist heute ein Museum, in dem der originale bronzene Kaiserthron des Heiligen Römischen Reiches ausgestellt ist.

Goslar war viele Jahre lang eine wichtige Bergbaustadt, deren Bergbauaktivitäten bis etwa 1000 Jahre vor Christus zurückreichen. Dies führte schließlich auch zur Gründung der Siedlung. Später stellte man fest, dass die Bergwerke am Rammelsberg neben Kupfer und Zink auch Silber enthielten, weshalb sie über 1.000 Jahre lang in Betrieb blieben und erst 1988 geschlossen wurden. Die Bergwerke dienen heute als Museum über die Bergbaugeschichte von Goslar.


16. Göttingen

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Im südlichsten Zipfel Niedersachsens liegt die historische Universitätsstadt Göttingen. Sie war im Mittelalter eine Hansestadt und wurde dadurch zu einer reichen Stadt.

Im Jahr 1734 wurde die Georg-August-Universität gegründet, die älteste Universität des Landes und eine der meistbesuchten Universitäten Europas, an der unter anderem die Brüder Grimm gelehrt haben. Die verschiedenen Universitätsgebäude sind einen Besuch wert, und du kannst auch durch die botanischen Gärten schlendern.

Auf dem Marktplatz findest du auch das berühmte Ganseliesel, eine Statue einer kleinen Gans, die von erfolgreichen Studenten geküsst wird, nachdem sie ihre Diplome erhalten haben. In Göttingen kannst du auch die Johanniskirche besuchen, deren höchster Turm früher vom Kirchenvorsteher besetzt war. Die Kirchen St. Jacobi und St. Nikolai sind ebenfalls einen Besuch wert.

Außerdem kannst du außerhalb des Stadtzentrums die Saline Luisenhal besuchen. Hier gibt es einen Salzsee etwa 450 m unter der Erde, wo das Salz seit 150 Jahren auf die gleiche Weise gewonnen wird, indem man es erst hochpumpt und dann verdunsten lässt.


17. Hameln

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Die Stadt Hameln ist für die Geschichte des Rattenfängers bekannt, der in die Stadt kam, um die Ratten mit seiner Flöte in den Tod zu locken. Weil die Stadt ihn nicht bezahlte, lockte er dann aus Rache eine Gruppe von Kindern mit sich, die nie wieder gefunden wurden.

Das Märchen wurde von den Gebrüdern Grimm berühmt gemacht und ist bis heute ein wichtiges Element für den Tourismus der Stadt. Überall in Hameln finden sich Statuen, Gemälde und andere Gegenstände, die die Geschichte des Rattenfängers darstellen.

Du kannst auch das Rattenfängerhaus besuchen, ein Museum über das Volksmärchen. Es gibt auch regelmäßige Veranstaltungen, bei denen der Rattenfänger eine Rolle spielt. Jeden Mittwoch werden auf der Bühne vor dem Hochzeitshaus musikalische Versionen der Geschichte des Rattenfängers aufgeführt.

Außerdem hat Hameln einen gemütlichen historischen Stadtkern aus dem 16. Jahrhundert mit traditionellen Fachwerkhäusern, schönen Gebäuden wie der St. Bonifatius Kirche und gemütlichen Parks.


18. Wolfsburg

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Die Stadt Wolfsburg zählt aufgrund ihres Stadtbildes sicherlich nicht zu den schönsten Städten in Niedersachsen. Sie ist vor allem als Hauptsitz von Volkswagen bekannt und bietet dadurch einige sehenswerte Orte.

In Wolfsburg kannst du die Autostadt besuchen, einen Themenpark neben dem Werk des Automobilkonzerns. In der Autostadt findest du ein großes Museum über die verschiedenen Autos des Volkswagen-Konzerns, und es ist auch möglich, eine Führung durch das Werk zu bekommen, in dem die Autos hergestellt werden.

Außerdem kannst du einen Blick auf die großen Automotoren werfen, wo alle Arten von Autos des Volkswagen-Konzerns ausgestellt sind. Im Sommer gibt es außerdem Festivals mit Musikern, Schauspielern und Akrobaten.

Wolfsburg Tipp: Kaufe deine Tickets für die Autostadt online, damit Du ohne Wartezeit eintreten kannst.

Wolfsburg ist eine moderne Stadt, die rund um die Autofabrik gewachsen ist. Daher wirst du keine historischen Gebäude finden. Du kannst aber auch das Planetarium besuchen oder einen Blick in das Kunstmuseum Wolfsburg werfen. Außerhalb der Stadt gibt es auch ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert, das Schloss Wolfsburg, nach dem die Stadt benannt wurde.


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