Montag, Juni 11

Nachdem ich bei meinem Aufenthalt in Dornbirn durch die traumhafte Rappenlochschlucht bis zum Staufensee und dem Wasserwerk gewandert bin, blieb noch ausreichend Zeit, um auch die daran anschließende Alplochschlucht in Dornbirn zu erkunden.

Nach einer kleinen Stärkung am Imbiss zurre ich die Schnürsenkel meiner Wanderschuhe noch einmal fest und auf geht’s durch die weniger bekannte Alplochschlucht.

Kaum habe ich den Platz an dem traumhaften Staufensee hinter mir gelassen, trete ich ein in die enge Alplochschlucht. Hat mich die Rappenlochschlucht durch ihre Größe beeindruckt, ist es hier die Enge, die eine gewisse Faszination auslöst.

Die Alplochschlucht in Dornbirn – eine faszinierende Naturlandschaft

Direkt am Fels verläuft der Holzsteg. Vom Moos und anderen kleinen Pflanzen sind die Felsen bedeckt. Ich halte kurz an. Der Duft von feuchtem Gestein dringt mir in die Nase. Neben mir höre ich das Rauschen der Ache, die direkt unter meinen Füßen verläuft.

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Immer wieder eröffnen sich mir nach der nächsten Kurve um eine Felskante weitere schöne Naturanblicke. Besonders lohnenswert für eine Durchwanderung ist ein Tag an dem es gerade geregnet hat, aber die Sonne schon wieder scheint.

Dann sind die Felsen besonders schön und es plätschert an allen vielen Stellen, an denen sich das Regenwasser den Weg zur Ache sucht.

Über einen langen Zeitraum hat sich die Dornbirner Ache durch den Fels gegraben, bis eben dieser Gebirgsdurchbruch entstanden ist. Für Fußgänger ist er seit dem Anlegen der Holzstege bequem zu Fuß – und vor allem trockenen Fußes – zu durchwandern.

Nachdem ich durch die wunderbare Alplochschlucht in Dornbirn mit schönen Schluchtenerlebnissen gewandert bin, eröffnet sich mir ein etwas breiterer Wanderweg. Hier scheint auch die Sonne mal wieder durch. Der Weg bringt mich nun hinauf bis zur Ebniter Straße.

Unweit der Stelle wo der Wanderweg auf die Straße trifft, befindet sich die Bushaltestelle Schmitte. Was für ein schöner Zufall, dass der Bus gerade um die Ecke biegt. Er bringt mich bequem zurück zu meinem Ausgangspunkt – und zu meinem Auto – in Gütle.

Dank dieses perfekten Timings schaffe ich es noch mit einer der letzten Seilbahnen auf den Karren in Dornbirn. ein perfekter Tag.

Wanderzeit: ca. 1,5 Stunden

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