Valletta Sehenswürdigkeiten | Die Stadt der Ritter

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Valletta ist eine Stadt, die alles hat, was man als Reisender wünscht: sonniges Wetter, eine vielseitige mediterrane Küche und eine lange Geschichte, die der Stadt außergewöhnliche Kunst- und Kulturschätze geschenkt hat. In diesem Artikel stelle ich Dir die Top Valletta Sehenswürdigkeiten für einen Kurztrip vor und gebe Dir Tipps für eine ganze Woche in Valletta.

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Valletta in Kürze

Wenn Du in Valletta bist, dann wirst Du kaum glauben können, dass diese Stadt nur 7.000 Einwohner hat und von der Fläche sogar noch winziger als die Vatikanstadt ist. Damit ist sie die kleinste Hauptstadt in Europa.

Eine kleine Geschichte Vallettas

Schon vor der Ankunft des Johanniterordens haben viele Kulturen den Charakter der Insel geprägt: Phönizier, Römer und Araber. Die Ritter haben der Insel aber das Gesicht Maltas und ihrer Hauptstadt Valletta gegeben, wie wir es heute kennen.

Nachdem der Ritterorden von den Osmanen von der Insel Rhodos vertrieben worden sind, haben sie 1530 von Kaiser Karl V. die Insel als Geschenk erhalten. Zügig haben sie die Insel und Valletta mit Befestigungsanlagen versehen. Dadurch war Malta vom 16. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs entscheidend für die Kontrolle der Seewege im Mittelmeer.

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Top 10 Valletta Sehenswürdigkeiten und Tipps

1| Altstadt von Valletta

Ein Spaziergang durch die Straßen der Altstadt von Valletta ist ein Muss. Besonders in der Altstadt befinden sich zwar auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten von Valletta. Ich empfehle Dir, Dich einfach mal ziellose durch die engen Gassen treiben zu lassen.

Sicherlich wirst Du gleich diesen ganz besonderen Charakter von Valletta spüren. Dazu tragen sicherlich die Gebäude aus gelbem Sandstein ihren Teil bei. Diese sind – typisch für Malta – mit bunten Holzbalkonen versehen. Dadurch entsteht ein einmaliges Straßenbild.

Valletta Tipps: Besonders malerische Straßen in der Altstadt von Valletta sind die Strait Street und die Sant’ Orsla.

Eine Route für Valletta an einem Tag habe ich Dir in meinem Artikel Ein Tag in Valletta! Was muss man gemacht haben zusammengestellt.

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2| St. John’s Co-Cathedral

Die Insel Malta ist reich an Kirchenbauten. Eine überstrahlt alle anderen. In der St. Johannes Co-Kathedrale zeigen die Ritter des Johanniterordens, dass sie keine Kosten und Mühen gescheut haben, um ihren Gott einen prunkvollen Tempel zu errichten.

Von außen ist die St. John’s Co-cathedral eher unscheinbar. Wenn man nicht wüsste, welchen Schatz dieses Bauwerk im Inneren enthält, würden wahrscheinlich zahlreich Reisende an der Kirche vorbeilaufen. Daher ist dieser Kirchenbau weit oben auf meiner Liste der Top Valletta Sehenswürdigkeiten und ich empfehle Dir den Besuch unbedingt.

Gut zu wissen: Geweiht ist die Kathedrale Johannes dem Täufer – dem Schutzheiligen des Johanniterordens.

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Im Zentrum von Valletta gibt es viele Kirchen, aber keine ist so beeindruckend wie die St. John’s Co-Cathedral.


Architektur und Geschichte der St. Johannes Co-Kathedrale

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gab der damalige Großmeister des Johanniterordens den Auftrag zum Bau dieser Kirche. Beauftragt wurde Girolamo Cassar – eigentlich Architekt von Militärbauten. Diesem Umstand verdankt die Kirche wohl ihre äußere Nüchternheit und Schmucklosigkeit.

Zunächst war auch der Innenraum profaner. Aber die Ideale des Ordens wandelten sich mit der Zeit. Statt Armut, Keuschheit und Demut galt es im Laufe der Zeit Reichtum und Luxus nach außen zu demonstrieren. Unter den Großmeistern Nicolao und Raffalle Cotoner kam es daher zu einer Barockisierung des Innenraums.

Wissenswert: Im Inneren setzen die beiden sich ebenfalls ein Denkmal. Überall sind deren Initialen „NC“ und „RC“ zu finden.

Früher muss die Kirche noch prächtige gewesen sein. Allerdings nahm Napoleon bei der Eroberung Vallettas alles mit, was sich bewegen ließ.

Die St. John Co-Cathedral zählt für Deutschlands Reiseblogger zu den schönsten der Welt. Entdecke weitere außergewöhnliche Kirchenbauten in meinem Artikel Die schönsten Kirchen der Welt.

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Das Innere der Kathedrale ist beeindruckend – der Mund wird Dir offen stehen bleiben.

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Das berühmteste Werk ist von Caravaggio signiert und stellt die Enthauptung des Heiligen Johannes des Täufers dar.


3| Upper Barraka Gardens

Den schönsten Aussichtspunkt von Valletta findest Du in den Upper Barraka Gardens. Die Parkanlage liegt auf dem höchsten Punkt der Stadtmauer. Du bekommst von der Aussichtsterrasse einen traumhaften Ausblick auf den Grand Harbour und die sogenannten „Drei Städte“: Cospicua, Senglea und Vittoriosa.

Sehenswert ist aber auch die Parkanlage an sich. Angelegt wurde die Parkanlage im Jahr 1775. Hier findest Du neben den tollen Ausblicken auch mehrere Statuen und Kunstwerke. Bis zur Umwandlung in eine Parkanlage war dieser Bereich die Bastion St. Peter and Paul und war Teil der Verteidigungsanlage.

Valletta Tipps: Nutze den futuristischen Barrakka Lift, um in den Hafenbereich unterhalb der Stadtbefestigung zu gelangen. Von hier hast Du es nicht weit, um die Waterfront zu besichtigen.

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Fotografiere die Aussicht von den Upper Barraka Gardens, ein Muss in Valletta.

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Der Barrakka Lift bringt Dich rasant in das unter den Upper Barrakka Gardens gelegene Hafengebiet.


4| Lower Barraka Gardens

Nun, wenn es die Upper Barraka Gardens, dann sollte es auch die Lower Barraka Gardens geben. Was soll ich sagen: Es gibt sie. Und auch hier empfehle ich Dir einen Besuch. Von hier hast Du nicht nur einen Ausblick auf die bereits oben erwähnten Upper Barraka Gardens.

Zudem hast Du einen traumhaften Blick auf weitere Valletta Sehenswürdigkeiten wie etwa das Fort Ricasoli, die Hallen des ehemaligen Fischmarkts oder das Siege Bell Memorial – die Belagerungsglocke zu Ehren der Toten.

Auch das Areal der Lower Barraka Gardens diente den Johanniterrittern als Exerzierfeld. Heute ist hier eine schöne Parkanlage mit einem neoklassizistischen Bauwerks in Form eines dorischen Tempels. Darin ruht der erste britische Gouverneur Maltas.

Valletta Tipps: In den Lower Barraka Gardens ist es deutlich ruhiger als in den Upper Barraka Gardens. Vor schöner Kulisse lassen sich daher entspannt Selfies und Erinnerungsfotos machen.

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5| Teatru Manoel

Das Teatru Manoel blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück und ist ein architektonisches Kleinod. Unscheinbar liegt es in einer kleinen Seitenstraße von Valletta. Von außen ist das Theater eher schlicht – den Prunk vergangener Zeiten entdeckst Du erst im Innenraum.

In Auftrag gegeben und persönlich finanziert wurde das Teatru Manoel – wie könnte es anders sein – von einem der Großmeister. 1731 ließ António Manoel de Vilhena errichten.

Eröffnet wurde es 1732 nach nur zehn Monaten Bauzeit mit der Vorstellung ‘Merope’. Es ist eines der ältesten Theater in Europa, das noch in Betrieb ist.

Geschichte des Teatru Manoel

Die Geschichte des Theaters ist ähnlich abwechslungsreich wie die der Insel Malta. Nachdem man es zunächst „Öffentliches Theater“ und später „Königliches Theater“ nannte, erhielt es erst 1866 den heutigen Namen.

Nach und nach verwahrloste das Theater, als es in privaten Besitz übergegangen war. Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb der Staat das Theater zurück und restaurierte es. Seit 1960 finden wieder Aufführungen statt.

Wenn Du kulturell interessiert bist, empfehle ich Dir den Besuch einer Theateraufführung. Das Erlebnis in dem prunkvollen Innenraum aus dem Jahre 1844 ist atemberaubend. 720 Personen haben auf den insgesamt vier Rängen Platz.

Alternativ kannst Du das Theater mit angeschlossenem Museum für 5,- Euro besichtigen oder an einer geführten Tour durch das Theater teilnehmen.

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Bestaune den prunkvollen Spielsaal im Manoel Theater.


6| Großmeisterpalast

Das heutige Malta und seine Valletta sind stark durch den Malteserorden geprägt worden. Viele der Entscheidungen, die die Geschichte der Insel beeinflusst haben, sind hier entstanden. Daher ist der Großmeisterpalast eine meiner Top Valletta Sehenswürdigkeiten, die Du nicht verpassen solltest.

Mit dem Bau wurde im Jahr 1571 begonnen. Bereits drei Jahre später konnte der Renaissancebau durch den Großmeister des Ritterordens bezogen werden. Sein heutiges Aussehen ist aber geprägt durch Veränderungen aus dem 18. Jahrhundert.

Seit dieser Zeit ist der Großmeisterpalast der Sitz der Macht in Malta. Hier residierten und regierten die Großmeister sowie die britischen Gouverneure in der Kolonialzeit. Heutzutage ist das Gebäude Amtssitz des Präsidenten von Malta.

Valletta Tipp: Wachen bewachen den Palastkomplex am Eingang. Jeden letzten Freitag im Monat findet um 10.30 Uhr eine Wachablösung mit einer Militärparade und Musik statt.

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Der Sitz der Mächtigen. Wer auch immer über die Insel regierte, residierte in diesem prunkvollen Gebäude in Valletta.


Was gibt es im Großmeisterpalast zu sehen?

  • Eingangsportal | Insgesamt fünf Zugänge führen in den Großmeisterpalast. Die beiden Hauptportale befinden sich an der Seite zum St. Georg Platz.
  • Prinz-Alfred-Hof | Der Platz im Inneren der Palastanlage ist benannt nach dem Sohn von Queen Victoria. Besonders sehenswert ist die Turmuhr, auf der seit 1745 dunkelhäutige Figuren in türkischen Uniformen jede volle Stunde schlagen.
  • Neptunshof | Ist ein prachtvoller Platz. Zuvor waren hier bis Ende des 19. Jahrhunderts die Pferde untergebracht. Der Brunnen mit dem Meeresgoot Neptun ist die ehemalige Pferdetränke.
  • Waffenkammer | Erreicht man vom Neptungshof. Hier sind mehr als 5.700 Waffen und Rüstungen aus der Zeit der Ordensritter ausgestellt. Highlight: die goldene Rüstung eines Großmeisters.
  • Parlament | Bis 2012 tagte im ehemaligen Arsenal das Parlament von Malta.
  • Großer Ratssaal | Besonders sehenswert sind die zwölf Felder eines umlaufenden Frieses, welches Szenen der Türkenbelagerung von 1565 zeigen.
  • Botschaftersaal | Wird aufgrund der mit rotem Damast bespannten Wände auch “Roter Saal” genannt. Porträts zahlreicher europäischer Monarchen schmücken die Wände.
  • Ratssaal | Hier hielt der Rat des Ordens seine Sitzungen ab. Kunstvolles Highlight sind zehn Wandteppiche, die exotische Jagd- und Tier-Szenen aus der “Neuen Welt” zeigen.

Valletta Tipp: Die Prunkräume können besichtigt werden, sofern sie nicht für offizielle Anlässe benötigt werden.

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7| Nationalmuseum für Archäologie

An der Republic Street befindet sich in der Auberge de Provence das Nationalmuseum für Archäologie. Nicht nur die Ausstellung ist spannend, sondern auch das Gebäude, welches zwischen 1571 und 1576 als Herberge der Ritter aus der Provence errichtet worden ist.

Malta hat eine reiche historische Vergangenheit und es gibt viele archäologische Überreste von prähistorischen Tempeln. Es wird geschätzt, dass die ersten Siedler vor über 5500 Jahren auf den Inseln ankamen.

Sie bauten eine Reihe von megalithischen Tempeln, in denen Figuren, Gravuren und andere Relikte gefunden wurden. Die Exponate der bedeutendsten Sammlung Maltas stammen aus den Jahren 5.000 vor Christus bis zum 17. Jahrhundert. Darunter befinden sich nahezu sämtliche Funde aus den Megalithentempeln Maltas.

Modelle der berühmten Fundstellen Hagar Qim, Mnajdra, Tarxien und dem Hypogäum in Paola erleichtern das Verständnis neolithischer Architektur. Im zweiten Obergeschoss befinden sich Fundstücke aus phönizischer, punischer und römischer Zeit.

Welche Highlights gibt es im Nationalmuseum für Archäologie zu sehen?

  • Überlebensgroße Magna-Mater-Figur | Mit einer ursprünglichen Höhe von drei Metern ist die aus Tarxien stammende Figur die älteste Kolossalstatue der Welt.
  • Sleeping Lady | Die berühmteste Statuette der liegenden Magna-Mater-Figuren ist nur sieben Zentimeter groß. Sie ist der bekannteste neolithische Fund Maltas und stammt aus Hypogäum.
  • Venus von Malta | Eine 13 Zentimeter hohe 4.000 Jahre alte Tonfigur ohne Kopf, die aufgrund ihrer anatomischen Präzision ebenso berühmt wie die schlafende Figur ist.
  • Säulenaltar aus Hagar Qim
  • Cippus | Doppelgebetsstein, der dem Gott Melkart geweiht ist. Die zweite Hälfte befindet sich im Louvre in Paris.
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Wenn Du Dich für Geschichte interessierst, ist dieses Museum ein Muss in Valletta.

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Klein aber oho. Trotz ihrer Größe von nur sieben Zentimetern ist die Sleeping Lady berühmt.

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Sehenswert ist auch das Gebäude, in dem sich das Nationalmuseum für Archäologie befindet: die ehemalige Herberge der Ritter aus der Provence.


8| Casa Rocca Piccola

In dem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Casa Rocca Piccola kannst Du Historie einatmen. Von außen sieht der Adelspalast eher schlicht aus. Der wahre Schatz befindet sich im Inneren.

In diesem Gebäude erhältst Du einen Einblick in die Wohnkultur und Lebensart einer maltesischen Adelsfamilie von 400 Jahren. Der erste Besitzer, Don Pietro La Rocca, ist Namensgeber des Hauses.

Im 18. Jahrhundert erwarb ein maltesischer Adeliger Haus, von dessen Familie auch ein Großteil der Möbel und der Ausstattung stammt. Der Palazzo wird auch heute noch bewohnt – von der Adelsfamilie de Piro. Daher kannst Du nicht alle der 50 Räume besichtigen.

Aber das Beste ist das Geheimnis, das unter der Rocca Piccola liegt: die alten Brunnenanlagen, die zu einem Luftschutzbunker ausgebaut wurden. In diesem suchten die Bewohner während des Zweiten Weltkriegs Schutz.

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Von außen ist der Prunk kaum zu sehen: Im Casa Rocca Piccola kannst Du Dir anschauen, wie der maltesische Adel lebte.


9| La Sacra Infermeria

Es gab sogar ein eigenes Hospital der Ordensritter, welches aufgrund der fortschrittlichen Krankenpflege und Hygienevorschriften in ganz Europa bekannt war.

Jeder Patient sein eigenes Bett, die Bettwäsche wurde täglich gereinigt und die Mahlzeiten wurden auf sauberen Tellern aus Silber serviert.

Die Sacra Infermeria, was mit „die heilige Krankenstation“ übersetzt werden könnte, wurde im Jahre 1574 eingerichtet und hatte Platz für 700 Patienten. Es war zu der Zeit eines der größten Krankenhäuser Europas.

Als die Briten ihre Herrschaft auf Malta ausübten, wurde das Gebäude zunächst weiter als Krankenhaus betrieben. Später wurde es als Polizei-Hauptquartier verwendet. Nachdem es im Zweiten Weltkrieg stark geschädigt wurde, verwendet man es nach dem Wiederaufbau als internationales Konferenzzentrum.

Die Sacra Infermeria bietet Dir in Form eines Augmented Reality Museums bei Deinem Besuch einen authentischen Einblick in die Geschichte, den Lebensalltag und die Architektur dieser Institution.

Interessant: Wusstest Du, dass das Hauptziel des Ritterordens darin bestand, den Kranken zu helfen? So mussten auch die hochadeligen Ritter und sogar der Großmeister regelmäßig Kranke versorgen.

Das christliche Ideal der Nächstenliebe ging so weit, dass auch die als Feinde und Ungläubigen angesehenen Osmanen gepflegt wurden, wenn sie in Gefangenschaft gerieten.

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10| Fort St. Elmo

Die im Norden gelegenen Spitze von Valletta ist schon seit Jahrtausenden befestigt. Bereits die Phönizier hatten an dieser strategisch wichtigen Stelle eine Befestigungsanlage – später auch die Römer.

Im 14./15. Jahrhundert war hier ein Fort mit einer kleinen Kapelle zu Ehren des Heiligen Elmo – dem Schutzheiligen der Seefahrer. Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts bauten die Johanniterritter dieses Fort zur Sicherung der Einfahrt zum Grand Harbour und zum Marsamxett Harbour massiv aus.

Obwohl sich hier heutzutage der Sitz der Malta Police Academy befindet, kann das Fort besichtigt werden. Neben schönen Aussichten und monumentaler Militärarchitektur ist das Nationale Kriegsmuseum das Highlight des Forts.

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Die Festung St. Telmo war wichtig, um der türkischen Belagerung im Jahr 1565 zu überstehen.


Valletta Tipps und Route für einen Tag

Du machst eine Kreuzfahrt und bist nur einen Tag in Valletta? In meinem Blogbeitrag Ein Tag in Valletta – Was man gesehen haben muss findest Du kompakt Valletta Sehenswürdigkeiten für einen Tag. Mit meinem Vorschlag für eine Route gebe ich Dir Reisetipps für einen schönen Tag in Valletta.


Karte mit Valletta Sehenswürdigkeiten

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