Der weitläufige Marktplatz in Eschwege mit historischen Fachwerkhäusern, Sitzbänken und dem Rathaus unter strahlend blauem Himmel.
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Eschwege Sehenswürdigkeiten: Deine Entdeckungstour in der Dietemann-Stadt

Du suchst nach dem echten Fachwerk-Erlebnis, hast aber absolut keine Lust auf künstliche Kulissen und überlaufene Touri-Hotspots, die sich leblos anfühlen?

Dann ist Eschwege Deine Antwort. Hier findest Du eine Stadt, die ihre 1000-jährige Geschichte nicht im Museum versteckt, sondern sie jeden Tag lebt: mit Ecken, Kanten und ganz viel Charakter.

Dieser Artikel ist Dein Schlüssel zu den 22 ehrlichsten Orten der Dietemann-Stadt, inklusive aller Insider-Infos, die Du für Deine Reise 2026 benötigst.

Was Dich in diesem Artikel erwartet?

  • Wir tauchen ein in das Fachwerk-Labyrinth der Altstadt und finden die Orte, wo Geschichte greifbar wird (und wo es den besten Kaffee gibt).
  • Du erfährst, warum der Dietemann nicht nur eine Figur ist, sondern den Takt der Stadt vorgibt: besonders beim großen Jubiläum 2026.
  • Ich verrate Dir die Tücken der Anreise im Frühjahr 2026, damit Du nicht am Bahnhof strandest, sondern entspannt ankommst.
  • Wir entdecken, wie Du am Werra-Ufer und Werratalsee Deine Akkus wieder auflädst. Egal ob Du Ruhe suchst oder das Festival-Fieber.

Bist Du bereit für echte Ecken und Kanten statt Hochglanz-Tourismus? Dann lass uns loslegen.

Mein Eschwege-Guide: Werra-Vibes und Fachwerk-Rausch

Vergiss Orte, die sich für Instagram prostituieren und dabei ihre Seele verkaufen. Du denkst, eine Fachwerkstadt ist nur ein riesiges, verstaubtes Open-Air-Museum? Falsch gedacht.

Über 1000 Häuser warten hier nicht darauf, angestaubt zu werden, sondern darauf, gelebt zu werden. Zwischen der Werra und dem Meißner pulsiert etwas, das Du in den Hochglanz-Broschüren nicht findest.

Willst Du wissen, warum?

Nahaufnahme von Reiseblogger Nicolo Martin in Eschwege, in dessen Sonnenbrille sich die historischen Fachwerkhäuser spiegeln.
Siehst Du die Spiegelung? Ich konnte einfach nicht widerstehen. In Eschwege ist das Fachwerk so präsent, dass es Dich buchstäblich überall verfolgt – sogar in meiner Sonnenbrille!

Weil Eschwege im Jahr 2026 nicht stillsteht. Zwischen dem 100. Jubiläum der Johannisfestreiter und dem brachialen Sound des Open Flair Festivals findest Du hier einen Vibe, der süchtig macht.

Aber Vorsicht: Die Anreise im Frühjahr 2026 verlangt Dir Geduld ab. Hier ist Dein Guide für Eschwege-Sehenswürdigkeiten, ohne Filter, aber mit maximalem Nutzwert.


1. Die Altstadt von Eschwege

Eine belebte Gasse in der Altstadt von Eschwege mit Außengastronomie, roten Sonnenschirmen und einer geschlossenen Reihe prachtvoller Fachwerkhäuser.
Lust auf einen Kaffee in der Sonne? In den Gassen der Altstadt reiht sich ein gemütliches Café an das nächste.

Das Fachwerk-Labyrinth

Der Marktplatz ist das Epizentrum. Hier biegen sich die Balken unter der Last der Jahrhunderte. Ich stand dort, einen starken Kaffee in der Hand, und habe einfach nur zugehört. Das Knarren der Dielen, die schiefen Winkel, der Geruch von altem Holz: das ist sensorisches Gold.

Mitten in diesem Sightseeing-Eschwege-Erlebnis steht ein Außenseiter: die Kemenate. Ein massiver Steinbau von 1275. Während das Fachwerk um ihn herum brannte und neu gebaut wurde, blieb er stehen. Er ist der sture Bock unter den Gebäuden.

  • Mein Tipp: Verirr Dich absichtlich in den Gassen drumherum. Die besten Geschichten findest Du immer in den Sackgassen.

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Die Highlights:

  • Fachwerk-Dichte: Über 1.000 historische Häuser im Stadtkern.
  • Die Kemenate: ältester Profanbau der Stadt (Stein, 1275).
  • Markt-Vibe: Mittwochs und samstags (Wochenmarkt) am lebendigsten.

2. Der Dietemann im Schlossturm

Die blau-rot gekleidete Symbolfigur „Dietemann“ bläst auf einem Balkon des Schlossturms in Eschwege in sein Horn.
Zu jeder vollen Stunde tritt der Dietemann auf seinen Balkon am Schlossturm und bläst sein Horn.

Der Rhythmus der Stadt

Jede Stunde öffnet sich am Schlossturm eine Tür. Der Dietemann kommt raus und bläst sein Horn. Klingt nach Kitsch? Dachte ich auch.

Ist es aber nicht. Es ist Identität. Wenn der Dietemann bläst, weißt Du, dass Du in Eschwege bist.

  • 2026 ist das noch spezieller: Achte auf das Johannisfest im Juni. Wenn die Reiter ihr 100. Jubiläum feiern, antworten sie quasi dem Dietemann. Es ist ein Rhythmus, bei dem jeder mitmuss.

Die Highlights:

  • Das Ritual: stündliches Hornblasen der Symbolfigur.
  • Der Ort: Direkt am Landgrafenschloss (Turm).
  • Der Event-Tipp: Johannisfest (Juni) – hier schlägt das Herz der Tradition.

3. Das Landgrafenschloss

Blick in den Innenhof des Landgrafenschlosses in Eschwege mit seinen massiven Steinmauern und historischen Details.
Wenn Du im Innenhof stehst, umgeben von jahrhundertealtem Sandstein, merkst Du erst, wie mächtig diese Residenz einst war.

Ein Hauch von Macht

Das Landgrafenschloss gibt der Stadt ihr Rückgrat. Es ist eine Mischung aus Renaissance-Pracht und hessischer Bodenständigkeit. Heute sitzt hier die Verwaltung. Das klingt trocken, aber die Architektur flößt Respekt ein.

Mein Highlight war der Innenhof. Ein Ort, der Macht ausstrahlt, aber trotzdem einladend wirkt. Wenn Du Sehenswürdigkeiten in Eschwege suchst, die Geschichte atmen, bist Du hier richtig.

Die Highlights:

  • Architektur: Hessische Renaissance (16./17. Jh.).
  • Frau-Holle-Brunnen: Sagenumwobenes Relief direkt am Schloss.
  • Kultur: Open-Air-Kino-Kulisse im Sommer.

Deine Fragen zum Schloss, meine Antworten!

  • Kann ich rein? In den Hof ja, die Gebäude sind Verwaltungssitze.
  • Gibt es Events? Ja, Open-Air-Kino im Sommer ist legendär.
  • Parken? Besser am „Werdchen“ parken und hochlaufen.

4. Schulberg und Karlsturm

Der historische Karlsturm auf dem Schulberg in Eschwege, umgeben von blattlosen Bäumen und einer Parkanlage im Sonnenlicht.
Willst Du den vollen Überblick? Der Schulberg mit dem markanten Karlsturm ist der perfekte Ort dafür.

Der Spot für Dein perfektes Panorama

Der Karlsturm ist ein Turm mit Charakter. Er markiert die alte Stadtbefestigung. Der Aufstieg? Nichts für Faule. Aber oben angekommen, siehst Du das rote Dächermeer in seiner ganzen Pracht. Der Wind im Gesicht, Stadt und Werra zu Deinen Füßen.

Die Highlights:

  • Aussicht: 360-Grad-Blick über Altstadt und Werratal.
  • Historie: Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung (Schwarzer Turm).
  • Foto-Spot: Unschlagbar zur „Golden Hour“.

5. Die Marktkirche St. Dionys

Die gotische Marktkirche St. Dionys in Eschwege mit ihrem markanten Turm und großen Kirchenfenstern unter blauem Himmel.
Ganz ehrlich: Man kann nicht an ihr vorbeigehen, ohne kurz innezuhalten.

Massive Pfeiler. Weite Bögen. Gotik in Reinform. Draußen tobt das Leben, drinnen herrscht eine Kühle, die Dich sofort erdet. Ich bin kein Kirchgänger, aber St. Dionys zwingt Dich zur Ruhe. Es ist der perfekte Ort für einen inneren Reset, wenn Dir der Eschwege Stadtrundgang in den Beinen steckt.

Die Highlights:

  • Bauweise: Hallenkirche der Gotik.
  • Akustik: Beeindruckend bei Orgelkonzerten.
  • Musikalische Vesper: Samstags um 18:00 Uhr findet in der Marktkirche eine musikalische Vesper statt.

6. Das ehemalige Gefängnis

Ein Backsteinbau von 1865. Harte Linien, preußische Disziplin. Früher ein Knast, heute die Hessische Lehrkräfteakademie. Die Ironie gefällt mir: Von Gittern zu Gedanken. Ein architektonischer Kontrast zum weichen Fachwerk, den Du Dir ansehen musst.

Die Highlights:

  • Kontrast: Roter Backstein vs. Fachwerk.
  • Nutzungswandel: Vom Ort der Strafe zum Ort der Bildung.
  • Architektur: Preußischer Historismus pur.

Deine Fragen zum alten Gefängnis, meine Antworten!

  • Kann man Zellen sehen? Nein, ist heute ein Bildungszentrum.
  • Lohnt der Weg? Ja, für den architektonischen Kontrast.

7. Der Eschweger Kerker

Die dunkle Seite der Stadt

Geschichte ist nicht nur Schloss und Kirche. Manchmal ist sie feucht, kalt und grausam. Der Eschweger Kerker ist solch ein Ort. Enge, Dunkelheit, das Gefühl von Ohnmacht. Das ist nichts für schwache Nerven, aber ein wichtiger Teil der Eschwege-Highlights. Ein wohliger Schauer ist garantiert.

Die Highlights:

  • Authentizität: Original erhaltene Zellen.
  • Atmosphäre: Beklemmend und real (nichts für Weicheier).
  • Erlebnis: Teil der Stadtführung (ca. 6–10 €). Tickets gibt es bei der Tourist-Information.

8. Der Nikolaiturm

Dein steinerner Kompass

Ein ehemaliger Kirchturm ohne Kirche. Ein einsamer Wächter. Er dominiert die Skyline.

Achtung, Realitäts-Check 2026: Der Nikolaiplatz drumherum wird bis Mitte 2026 umgebaut. Es ist laut, es ist staubig. Aber der Nikolaiturm steht drüber. Er erinnert uns daran, dass nichts für die Ewigkeit ist, außer dem Stein.

Die Highlights:

  • Status: Höchster Turm der Stadt (fast 48 Meter).
  • Besonderheit: Kirchturm ohne Kirche (Schiff wurde abgerissen).
  • Aufstieg: Der Turm ist normalerweise von März bis Oktober geöffnet.
  • Aktuell 2026: Spannende Umgestaltung des Umfeldes (Baustellen-Vibe). Eingeschränkter oder kein Zugang!

Deine Fragen zum Nikolaiturm, meine Antworten!

  • Kann man hoch? Wegen der Baustelle 2026 checken, ob der Zugang frei ist.
  • Warum steht er allein? Die Kirche dazu wurde abgerissen.
  • Alternativer Blick? Vom Schulberg aus siehst Du ihn perfekt.

9. Der Sophiengarten

Die versteckte grüne Lunge

Ein versteckter terrassierter Garten mit Blick über die Stadt. Kräuterduft und die Ruhe eines Klostergartens. Ich habe mich hier eine Stunde auf eine Bank gesetzt und einfach nichts getan. Ein echter Geheimtipp für Genießer und alle, die Eschwege auf eigene Faust erkunden. Der Sophiengarten wird ehrenamtlich gepflegt und ist ein Kleinod.

Die Highlights:

  • Lage: Versteckt am Hang (Vor dem Berge 14A).
  • Botanik: Heilkräuter und duftende Stauden.

Deine Fragen zum Sophiengarten, meine Antworten!

  • Eintritt? Kostenlos.
  • Was gibt es da? Heilkräuter, Blumen und Aussicht.
  • Geheimtipp? Nimm Dir einen Coffee-to-go mit.

10. Die 500-jährige Sommerlinde

Setz Dich unter die Krone. Dieser Baum ist ein lebendiges Denkmal. Fünfhundert Jahre an einem Fleck. Der Schatten fühlt sich an wie eine Umarmung. Du findest sie vor der Marktkirche.

  • Mein Tipp: Wenn die Linde blüht (Juni/Juli), verströmt sie einen betörenden Duft und summt vor Bienen.

11. Das Raiffeisenhaus

Schlichte Eleganz. Keine Verzierungen, die schreien „Guck mich an“, sondern architektonische Klarheit. Das Raiffeisenhaus sieht aus, als könnte es noch mal 500 Jahre stehen. Wahre Schönheit benötigt keinen Kitsch.

Die Schnitzereien sind politisch und mythisch aufgeladen (z. B. der „Kindfresser“ als Kriegsallegorie).

Deine Fragen zum Raiffeisenhaus, meine Antworten!

  • Was ist drin? Eine Apollo-Optik. Bewundere es von außen, es ist ein Fotomotiv.
  • Wo? Stad 44.

12. Der Dünzebacher Torturm

Ein Bollwerk aus Stein. Früher der Filter für Freunde und Feinde. Wenn Du unter dem Bogen des Dünzebacher Torturms durchgehst, verlässt Du das Hier und Jetzt. Spüre das Gewicht der Geschichte an der alten Stadtgrenze.

Deine Fragen zum Torturm, meine Antworten!

  • Kann man durchgehen? Ja, ist der Eingang zur Altstadt.
  • Besonderheit? Eines der wenigen erhaltenen Stadttore.

13. Das Neue Rathaus

Warum Du hier ausnahmsweise gerne zum Amt gehst? Weil es ein prächtiger Bau ist, der bürgerliches Selbstbewusstsein ausstrahlt. Die Fassade vom Rathaus ist ein echtes Schmuckstück und gehört zu den Top-Ausflugszielen Eschweges für Architekturfans.

Deine Fragen zum Rathaus, meine Antworten!

  • Darf man rein? Zu den Öffnungszeiten der Verwaltung.
  • Lohnt sich das? Von außen reicht es meistens.

14. Das Eschweger Glockenspiel

Wenn die Glocken am Rathaus spielen, hält die Stadt kurz an. Metallischer Klang, der durch die Gassen hallt. Ein analoges High in einer digitalen Welt.

Deine Fragen zum Glockenspiel, meine Antworten!

  • Wann spielt es? Meist mittags und abends. (10:15, 11:15, 12:15, 15:15, 16:15, 17:15 und 18:15 Uhr)
  • Was wird gespielt? Volkslieder und Melodien.

15. Denkmal Kaiserin Theophanu

Ein Hauch von Byzanz

Eine byzantinische Prinzessin als deutsche Kaiserin. Ihr Einfluss reicht bis hierher. Eschwege war nie „nur“ Provinz. Hier wurde vor 1.000 Jahren Weltpolitik gemacht. Ein echter Aha-Moment vor dem Theophanu-Denkmal.

  • Mein Tipp: Lies Dich vorher kurz in die Biographie von Theophanu ein. Ihre Geschichte ist faszinierend (Heirat, Regentschaft, Einfluss) und verleiht dem Denkmal Tiefe.

Deine Fragen zu Theophanu, meine Antworten!

  • Wo steht das Denkmal? Vor der Marktkirche.

16. Die Hospitalkapelle

Die Hospitalkapelle (ehem. Augustinerkloster) zeigt: Weniger ist oft mehr. Schlichte Architektur, große Aura. Ein Raum, der nicht ablenkt, sondern fokussiert.

  • Gut zu wissen: Ganz entscheidend ist die Verbindung zur Eschweger Klosterbrauerei. Die Brauereiführungen enden oft in der „Kloster-Kapelle“ zur Verkostung. Dies verbindet Sakralarchitektur mit Genusskultur.

17. St. Katharina in der Neustadt

Wenn Du eine zweite Dosis Spiritualität benötigst: St. Katharina in der Neustadt. Kleiner, intimer, perfekt, um Gedanken zu sortieren.


18. Das Stadtmuseum

Die Geschichte an der Wurzel packen

Von der Vorzeit bis zur Industrialisierung. Hier erfährst Du das „Warum“ hinter der Stadt: Warum so viel Fachwerk? Warum Lederindustrie? Warum die Nähe zur Grenze? Informativ, ohne belehrend zu sein. Wie ein gutes Gespräch mit einem alten Weisen im Stadtmuseum.

Die Highlights:

  • Zeitreise: Von der Vorgeschichte bis zur Industrie-Ära.
  • Leder, Leinen und Fotos: Fokus auf Eschweges Handwerkstradition und Fotografie (Tellgmann-Sammlung).

Deine Fragen zum Museum, meine Antworten!

  • Eintritt? Preiswert (ca. 2 €).
  • Zeitbedarf? 1–2 Stunden.
  • Öffnungszeiten: Di, Sa, So 14:00–17:00 Uhr.

19. Das Zinnfigurenkabinett

Die Welt im Miniaturformat

Tausende kleine Figuren erzählen Welthistorie. Unglaubliche Liebe zum Detail. Das Zinnfigurenkabinett ist ein Ort für Leute, die noch genau hinschauen können. Größe hat hier nichts mit Zentimetern zu tun.

Die Highlights:

  • Masse und Klasse: Tausende handbemalte Figuren.
  • Szenen: Komplette Schlachtfelder und Alltagsszenen als Dioramen.
  • Nerd-Faktor: hoch. Aber faszinierend für jeden.

Deine Fragen zum Zinnfigurenkabinett, meine Antworten!

  • Öffnungszeiten: Mi, Sa, So 14:00–17:00 Uhr, vorher checken!
  • Eintritt: 3,00 € Erwachsene / 1,50 € Kinder. Workshops (Gießen) teurer (~10 €).
  • Ist das nur für Nerds? Nein, die Dioramen faszinieren jeden.

20. Die Historische Turnhalle

Schweiß und Stil

Architektur von 1867. Keine sterile Turnhalle, sondern ein Statement. Hier möchte man fast im Anzug trainieren, so schön ist es. Ein Hidden Gem in der Dünzebacher Straße, über das Du bei der Stadt Eschwege mehr erfährst.

Deine Fragen zur Turnhalle, meine Antworten!

  • Kann man rein? Wenn Sportbetrieb ist oder bei Events.
  • Was ist besonders? Der Jugendstil/Historismus-Look.

21. Werra-Ufer

Deine tägliche Dosis Fluss-Therapie

Wie Du am Wasser Deinen Puls auf Normalnull bringst? Geh ans Werra-Ufer. Das sanfte Fließen der Werra hat etwas Magisches.

Wenn die Sonne tief steht und das Wasser glitzert, ist das pure Therapie. Ideal für alle, die Eschwege an einem Tag machen und einen Abschluss benötigen.

Die Highlights:

  • Aktivität: Spazieren, Joggen oder Radfahren (Werratal-Radweg).
  • Brücken: fotogene Übergänge (z. B. Schlossbrücke).

Deine Fragen zum Werra-Ufer, meine Antworten!

  • Kann man da laufen und wandern? Ja, tolle Spazierwege. Hier verlaufen Wanderwege wie der Werra-Burgen-Steig (Abschnitt X5 H).
  • Fahrrad fahren? Der Werratal-Radweg führt direkt lang.
  • Gastronomie? Gibt es in Ufernähe (z. B. Müllers Weiden – Hotel Restaurant)

22. Werratalsee

Hol Dir das Urlaubsfeeling. Segeln, Wandern oder einfach nur aufs Wasser starren am Werratalsee. Der See ist der Kontrast zum engen Fachwerk.

Aber Achtung: Anfang August 2026 ist hier Open Flair. Dann ist nichts mit Ruhe. Dann ist Party mit 20 000 Leuten. Wähle Deine Reisezeit weise!

Die Highlights:

  • Freizeit: Baden, Segeln, Surfen, Angeln.
  • Rundweg: 7 Kilometer Asphalt. Perfekt für Skater und Radler.
  • Event-Location: Heimat des legendären Open-Flair-Festivals (Werdchen).

Deine Fragen zum See, meine Antworten!

  • Kann man baden? Ja, an ausgewiesenen Stellen.
  • Wassersport? Kanu und SUP sind möglich. Kanuverleih (~12 €/Std.), SUP (~10 €/Std.).
  • Rundweg? Ca. 7 km, perfekt zum Joggen oder Radeln.

Fazit: Warum Eschwege Deine Reise-DNA verändern wird

Eschwege ist der Beweis, dass Du kein Disneyland benötigst, um glücklich zu sein. Die Stadt ist „economically depressed“, sagen manche Statistiken. „Verdammt echt“, sage ich.

Hier findest Du keine überteuerten Inszenierungen, sondern eine Stadt, die ihre 1000 Jahre mit Würde trägt. Ob Du nun für die Stille der Kemenate kommst oder für den Lärm des Open Flairs: Du bekommst immer das unverfälschte Original.

2026 ist Dein Jahr, um diese Ehrlichkeit zu erleben. Trotz der nervigen Bahnsperrung im Frühling. Vielleicht gerade deswegen. Denn wer den Weg hierher findet, meint es ernst.

Gönn Dir zum Abschluss ein lokales Bier am Ufer, während der Dietemann zum letzten Mal für heute bläst.

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FAQ: Städtetrip nach Eschwege – Klartext und Fakten 2026

Du hast noch Fragen für Deine Städtereise Eschwege? Hier sind die Antworten, die Du wirklich benötigst.

Was muss ich 2026 bei der Anreise beachten?

Achtung: Die Bahnstrecke (RB87) ist im Frühjahr 2026 eine Katastrophe. Ende Januar gibt es Ausfälle, und vom 28. März bis 15. Mai 2026 ist Vollsperrung zwischen Bebra und Eichenberg. Du musst Bus (Schienenersatzverkehr) fahren. Das kostet Zeit und Nerven. Mein Tipp: Nimm in dieser Zeit das Auto oder bring viel Geduld für Eschwege in 24 Stunden mit.

Wo kann ich gut Frühstücken in Eschwege?

Rund um den Marktplatz und Stad gibt es mehrere Cafés. Für das authentische Erlebnis: Hol Dir eine „Ahle Wurscht“ (die luftgetrocknete rote Wurst) beim lokalen Metzger und ein frisches Brot. Setz Dich an die Werra. Besser geht’s nicht.

Was mache ich in Eschwege bei Regen?

Ab ins Stadtmuseum, ins Zinnfigurenkabinett oder eine Brauereibesichtigung (mit Verkostung in der Hospitalkapelle!). Oder Du buchst eine Führung im Eschweger Kerker: Da ist es eh dunkel und ungemütlich, da stört das Wetter draußen nicht.

Lohnt sich Eschwege an einem Tag?

Absolut. Die Altstadt ist kompakt. Starte am Marktplatz, geh zum Schloss (Dietemann hören!), rauf auf den Karlsturm und dann runter an die Werra. Ein perfekter Tag.

Gibt es Eschwege Geheimtipps für 2026?

Ja! Der Nikolaiplatz ist bis Mitte 2026 Baustelle, wird aber im Spätsommer der neue Hotspot. Und: Das Johannisfest (18.-22. Juni) feiert 100 Jahre Reiter. Das wird episch.

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