Die Pfahlbauten sind die malerischen St. Peter-Ording Sehenswürdigkeiten, die man sich bei Sonnenuntergang anschauen sollte
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Top 10 St. Peter-Ording Sehenswürdigkeiten und exklusive Tipps

Wenn ich den Namen der Gemeinde Sankt Peter-Ording höre, dann denke ich gleich an Strandkorb und Gezeiten, spüre den rauen Nordseewind und schmeckte das Salz des Meeres. Wie geht es Dir? St. Peter-Ording ist wahrscheinlich mit Sylt und dem Timmendorfer Strand das Reiseziel, wenn es um Strand, Meer und Aperitif genießen geht. In diesem Artikel zeige ich Dir meine Top St. Peter-Ording Sehenswürdigkeiten und gebe Dir Tipps für Deinen Aufenthalt.

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Sankt Peter-Ording Sehenswürdigkeiten | Die größte Sandkiste Europas

Das Urlaubsziel St. Peter-Ording im Weltnaturerbe Wattenmeer liegt an der Westspitze der Halbinsel Eiderstedt. Mit einer Länge von 12 Kilometern bietet der Ort zahlreiche Strände mit feinem Sand und Promenaden mit tollen Aussichtspunkten.

St. Peter-Ording besteht aus vier Ortsteilen, von denen jeder seinen ganz eigenen Charme besitzt. Ganz im Norden liegt Ording mit seinen charakteristischen Pfahlbauten am weitläufigen Strand. Hier pulsiert das Strandleben und lädt zum Verweilen, Entspannen und Sonnenbaden ein.

Weiter südlich folgt der spannungsreiche Ortsteil Bad mit Strandvergnügen am Ende der langen Seebrücke und lebendigem Urlaub im Zentrum. In Dorf findest Du eine gemütliche Atmosphäre mit vielen Cafés und Restaurants. Ganz im Süden liegt Böhl mit seinem typischen Reetdachcharme.

Neben Strand, Wattenmeer und Wind kannst Du während Deines Urlaubs weitere St. Peter-Ording Sehenswürdigkeiten genießen und entdecken.

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Die 10 schönsten Orte in St. Peter-Ording

1. Pfahlbauten und Ordinger Strand

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Wahrzeichen von St. Peter-Ording sind neben dem Strand die charakteristischen Pfahlbauten aus Lärchenholz. Die Stämme sind mindestens sieben Meter hoch, um auch bei Sturmfluten standzuhalten. So ergibt sich durch die insgesamt 13 hölzernen Bauten ein einmaliges Strandbild.

Schon der erste Pfahlbau aus dem Jahr 1911 hatte die Aufgabe, die Badegäste mit Speisen und Getränken zu versorgen. Heute kannst Du in die Pfahlbauten von St. Peter-Ording einkehren und in einem der fünf Restaurants verweilen.

Pfahlbaurestaurants in St. Peter-Ording

  • Strandcafé Silbermöwe | Ordinger Strand
  • Strandbar 54° Nord | Strandweg
  • Restaurant Arche Noah | An der Seebrücke
  • Strandhütte Axels Restaurant | Am Südstrand
  • Salt & Silver Restaurant | Am Böhler Strand

An anderen Stränden bietet sich in kleinen Hütten am Strand die Möglichkeit, sich umzuziehen oder das WC zu besuchen. Diese Aufgabe übernimmt in St. Peter-Ording ebenfalls eine der Pfahlbauten – in der sich auch die Badeaufsicht befindet.

St. Peter-Ording Tipp: Besonders beliebt ist der Strandbesuch in Ording bei Sonnenuntergang. Wenn die Sonne langsam am Horizont hinter dem Meer versinkt, entsteht zusammen mit den Pfahlbauten ein malerisches Fotomotiv.


2. Seebrücke

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Die Seebrücke führt Dich von St. Peter-Ording über die Salzwiesen zum Strand. Von der Brücke hast Du eine tolle Sicht auf die Salzwiesen und den Strand.

Die Seebrücke hat eine längere Geschichte. Alles begann in der Anfangszeit des Tourismus in St. Peter-Ording. Zu der Zeit brachten Fischer die ersten Touristen mit ihren Booten über den Priel zur Sandbank.

Damals war die Brücke etwa einen Kilometer lang – wurde jedoch mit der ersten Sturmflut stark beschädigt. Daher entstand 1927 eine höhere und stabilere Seebrücke. Bis heute wurde die Konstruktion mehrmals modernisiert und erweitert. Heute hat sie eine Länge von 1.095 Metern und ist mit Laternen ausgestattet.

Gut zu wissen: Um zum Strand zu gelangen, musst Du allerdings 3,- Euro pro Person bezahlen. Das ist aber unabhängig von der Benutzung der Seebrücke.


3. Aussichtsplattform „Maleens Knoll“

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Die Düne Marleens Knoll ist mit ihren 17 Metern die höchste natürliche Erhebung in St. Peter-Ording. Auf ihr befindet sich der gleichnamige Aussichtspunkt. Von ihm hast Du einen fantastischen Blick auf die Dünenlandschaft von Sankt Peter-Ording und auf das Meer.

Die traurige Legende von Marleen

Den Namen hat die Düne laut einer Legende von der sehnsuchtsvollen Marleen. Vor ewigen Zeiten war sie mit einem Seemann verlobt, der auf hoher See sein Glück suchte. Sie hatte versprochen auf ihn zu warten und ging jeden Tag mit ihrem Spinnrad auf die Düne.

Wenn es dunkel wurde, zündete sie eine Laterne an, um ihrem Verlobten den Weg zu weisen. Die Jahre vergingen und eines Tages sahen die Einwohner kein Licht mehr auf der Düne. Sie fanden Marleen tot an ihrem Spinnrad sitzend. Wochen später fand man einen Seemann tot am Strand – mit dem gleichen Ring am Finger wie Marleen.


4. Museum der Landschaft Eiderstedt

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Das Museum der Landschaft Eiderstedt ist ein schönes und gemütliches Museum in einem alten Krämerladen. Du erfährst in der Ausstellung viel über die Landschaft und die Geschichte der Halbinsel Eiderstedt und gehört daher zu meinem Top St. Peter-Ording Sehenswürdigkeiten.

Wenn Du mehr als über Deine Urlaubsregion wissen möchtest und nicht nur wegen Meerblick und Landschaft angereist bist, dann ist dieses Museum die richtige Adresse. Insbesondere wenn das Wetter auf der Halbinsel mal regnerisch ist.

Die Ausstellung des Museums ist moderner, als es von außen den Anschein hat. Mitmach-Stationen, interaktive Angebote und Bildschirme mit kleinen Videos lockern die Informationen auf. Du Eindrücke von der Entstehung der Halbinsel, der Besiedelung und der wirtschaftlichen Entwicklung.

Spannend sind auch die geschichtlichen und militärischen Ereignisse, die Dich bis zu den Raubzügen der Wikinger führen.

Gut zu wissen: Geeignet ist das Museum der Landschaft Eiderstedt besonders für Familien. Eine Museums-Schnitzeljagd lässt auch die kleinen Familienmitglieder in Form eines Rätselspiels mit Freude durch das Museum gehen.


5. Nordsee-Bernsteinmuseum „Boy Jöns“

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Wenn Du im Ortsteil Dorf durch die Straße mit den Läden spazierst, dann kannst Du einen Stopp im Nordsee-Bernsteinmuseum einlegen. Hier erfährst Du mehr über das Gold des Nordens. Denn der Bernstein stammt aus einem riesigen Bernsteinwald, der sich von Skandinavien bis zum Ural erstreckte.

Du findest in der Ausstellung Informationen über die Entstehung, die Geschichte und die Verbreitung des begehrten Steins im nordischen Raum. Wobei der „Stein“ in Jahrmillionen steinhart gewordenes Baumharz ist. Die Exponate spannen einen Bogen von der Steinzeit bis heute.

In der Schauwerkstatt kannst Du zuschauen, wie aus einem Rohbernstein, eines der begehrten Schmuckstücke entsteht. Und wenn Du nun einen dieser Bernsteine erwerben möchtest, kannst Du dies im ladengeschäft tun. Aus diesem hat sich übrigens das Museum entwickelt.

Highlight des Nordsee-Bernsteinmuseums ist das Inklusenkabinett. Darin werden Exponate ausgestellt, in denen in Bernstein eingeschlossene Tiere und Pflanzen gezeigt werden.

Interessant: Auch heute noch kannst Du nach einem Regenguss oder stürmischer See, Bernstein am Strand finden. Am besten im Gezeitenkalender schauen, wann Niedrigwasser herrscht und dann losgehen. Vielleicht findest Du ein begehrtes Stück, welches Du dann bei einem Schleifkurs selbst bearbeiten kannst.


6. „Jan & Gret“

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Die Skulptur „Jan und Gret“ im Ortsteil Dorf vermittelt einen Eindruck aus dem Alltagsleben der Küstenbewohner aus vergangener Zeit. Die beiden Personen haben tatsächlich gelebt.

Die Szene zeigt das Fischerehepaar Jan und Gret, sie als Porrenstickerin und Schollenfischer ihren Lebensunterhalt mit Fisch- und Krabbenfang bestritten. Sie veranschaulichen, wie hart die Menschen in St. Peter-Ording noch bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs für ein karges Leben arbeiten mussten.

Durch den Tourismus hat sich dies für die Mehrheit der Bevölkerung geändert. Die Skulptur „Jan und Gret“ erinnert an die alten Zeiten. Zusammen mit den Pfahlbauten haben sie sich mittlerweile zu einem kleinen Wahrzeichen von St. Peter-Ording entwickelt.

Auf der Metallplakete ist zu lesen, was das Ehepaar in der Szene macht: „Jan und Gret waren „Lütte Lüüd“ (einfache Leute), die sich aus dem Meer ihr Zubrot holten. Jan stach den „Bütt“ (Plattfisch) mit der „Prigg“ (Gabel) und Gret fischte die „Porrn“ (Krebse) mit der „Gliep“ (Schiebenetz).“


7. Backhus St. Peter-Ording

Das eher unscheinbare Haus ist ein Nachbau eines historischen Backhauses und erinnert an die lange Geschichte des gemeinschaftlichen Backens. In früheren Zeiten hatte jeder Ort auf Eiderstedt ein solches Backhaus, welches auch sozialer Treffpunkt war.

Neben dem Backhus sind weitere Nachbauten historischer Gebäude errichtet worden – etwa ein Eiskeller. Mittlerweile ist dadurch eine kleine Museumsinsel entstanden.

St. Peter-Ording Tipp: Heute wird nach alter Tradition in einem holzbefeuerten Ofen Brot gebacken. In der Saison kannst Du donnerstags oder an besonderen Backtagen hier ein leckeres Brot, Brötchen oder Kuchen mitnehmen.


8. Böhler Leuchtturm

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Der Böhler Leuchtturm ist eine der St. Peter-Ording Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen des Ortsteils Böhl. Der Leuchtturm ist ein tolles Ausflugsziel für einen Spaziergang ab dem Ortsteil Bad über die Deichpromenade. Ein schöner Ausblick auf die Nordsee garantiert – insbesondere bei Sonnenuntergang.

Bis 1914 war der Leuchtturm nur ein Tagessichtzeichen. Seitdem dient er mit seiner Beleuchtung auch in der Nacht als Quermarkfeuer für das Eiderfahrwasser.

Enttäuschung: Der 1892 erbaute und 18 Meter hohe Leuchtturm ist aber weder zu besichtigen, noch zu besteigen.


9. Salzwiesen

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Einer der schönsten Orte in St. Peter-Ordnig sind die Salzwiesen. Diese liegen zwischen dem Deich und dem Wattenmeer und sind an der Nordseeküste einmalig.

Wie der Name schon vermuten lässt, werden die Salzwiesen regelmäßig vom Meer überflutet, sodass ein schwankender und sehr hoher Salzgehalt in dem Gebiet besteht. In den Salzwiesen leben daher nur speziell angepasste Pflanzen und Tiere. Dennoch finden sich hier etwa 50 Vogelarten und fast 2000 Insekten- und Käferarten.

St. Peter-Ording Tipp: Wenn Dich die Natur interessiert, bietet sich eine Führung durch die Salzwiesen an, um die vielen verschiedenen Tiere und Pflanzen zu entdecken.


10. Erlebnispromenade

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St. Peter-Ording gestaltet seit 2008 die Promenade neu. Entstanden ist eine Erlebnispromenade mit viel Grün für die ganze Familie. Entstanden sind naturnahe Rastplätze, Liegewiesen, Fitness-Möglichkeiten und Aussichtsplattformen.

Highlight für Kinder sind fünf verschiedene Themenspielplätze, welche jeweils eines der fünf bekanntesten Tiere des Wattenmeers als Fokus haben: Seeadler, Seehund, Schweinswal, Kegelrobbe und Stör.


Weitere St. Peter-Ording Tipps

St. Peter-Ording Podcast
Wusstest Du, dass es einen Podcast über St. Peter-Ording gibt?! Hör doch mal rein. Hier kannst Du schon bei Deiner Anreise weitere tolle Tipps über die Urlaubsregion erhalten.


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