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Meine Top 10 Hildesheim Sehenswürdigkeiten an einem Tag

Meine Reise führt mich dieses Mal nach Niedersachsen, wo ich mir vorgenommen habe, die 100.000 Einwohner Stadt Hildesheim näher kennenzulernen. Bis zu meinem Besuch hatte ich diese wunderschöne Stadt in Niedersachsen Ort gar nicht recht auf dem Schirm. Die Stadt hat mich schnell mit ihrem Charme und den tollen Hildesheim Sehenswürdigkeiten in den Bann gezogen. Ein Tag in Hildesheim: Was muss man in Hildesheim gesehen haben? Das erfährst Du natürlich sofort!

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Traumhaft schöne Kulisse: das Rathaus in der Altstadt von Hildesheim

Hildesheim Sehenswürdigkeiten – Die Stadt voller Charme und Geschichte

Hildesheim kompakt!

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Einwohner: 101.000
  • Wahrzeichen: Dom zu Hildesheim, St. Michaelis, Knochenhauer-Amtshaus
  • Kulinarische Spezialitäten: Hildesheimer Pumpernickel, Hildesheimer Brot und Hildesheimer Himmlische Trüffel

Wenn Du durch Hildesheim spazierst und insbesondere am Marktplatz die historischen Gebäude betrachtest, ist es kaum zu glauben: fast alle Fachwerkhäuser in Hildesheim sind Rekonstruktionen. Auch die beiden herausragenden Bauwerke, der Dom und die St. Michael Kirche, sind in der heutigen Form erst zwischen 1950 und 1960 erbaut worden.

Was in den vergangenen Jahrhunderten in den Stilrichtungen der jeweiligen Epoche entstanden ist, wurde innerhalb eines Wimpernschlags zerstört. Eines der einschneidendsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte machte alles zu Schutt und Asche: der Zweite Weltkrieg. In Hildesheim war der Luftangriff vom 22. März 1945 verheerenden für die Altstadt und deren Bewohner.

Nach dem Krieg wurde die Stadt nach und nach wieder aufgebaut. Zum Glück für viele Reisende geschah dies häufig durch die Rekonstruktion der historischen Gebäude. Dadurch können wir heute diesen architektonischen Schatz, dem man das junge Baujahr nicht ansieht, bestaunen.

Lass Dich bei Deinem Tagesausflug nach Hildesheim von dieser Stadt in den Bann nehmen und genieß einige der kulinarischen Köstlichkeiten. Ich verrate Dir in diesem Artikel meine Highlights für einen Tag in Hildesheim und gebe Dir exklusive Tipps.

Entdecke die schönsten Fachwerkstädte in Deutschland


Top 10 Hildesheim Sehenswürdigkeiten Liste

  1. Mariendom und Rosenstock
  2. St. Michaeliskirche
  3. Historischer Marktplatz
  4. Fachwerkviertel
  5. Umgestülpter Zuckerhut
  6. Knochenhaueramtshaus
  7. Roemer- und Pelizaeus-Museum
  8. St. Andreas Kirche
  9. Wernersches Haus
  10. Kehrwiederturm

1. Mariendom und Rosenstock

Am besten beginnt ein Tag in Hildesheim mit dem Besuch einer der ältesten Bischofskirchen Deutschlands, dem Mariendom. Seine Ursprünge gehen bis ins Jahr 872 zurück und nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Mariendom im frühromanischen Stil wiederaufgebaut.

Jetzt gilt es für mich das UNESCO-Weltkulturerbe zu entdecken. Von außen ist der Mariendom recht schlicht gehalten, aber ist dennoch mit seinen Türmen ein wunderschönes Fotomotiv.

Spannend sind vor allem auch die verschiedenen Bronzegüsse wie die Bernwardstür, benannt nach ihrem Auftraggeber, Bernward von Hildesheim, oder die Christussäule aus dem 10. und 11. Jahrhundert.

Doch es gibt noch weitere bedeutende Kunstschätze wie das bronzene Taufbecken, den riesigen mittelalterlichen Heziloleuchter oder viele verschiedene Statuen und Gemälde zu entdecken.

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Der in den Jahren 1950 bis 60 wiederaufgebaute Mariendom zählt seit 1985 zum UNESCO-Welterbe. Bei Deinem Tag in Hildesheim ein Muss see.
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Spannend ist die Innenarchitektur des Mariendoms. Der original erhaltene Heziloleuchter aus dem 11. Jahrhundert ist dabei nur ein Highlight.

Tausendjähriger Rosenstock

Vergiss auch auf keinen Fall, Dir den tausendjährigen Rosenstock am Dom anzusehen. Dieser ist das Wahrzeichen der Stadt und ein Must-see. Der Legende nach entstand er 815, als Ludwig der Fromme sein Marienreliquiar an einem Strauch vergaß und dieses sich mit dem Rosenstock verband.

Während des Zweiten Weltkriegs brannte der Rosenstock ab, doch aus den Resten erschienen neue Triebe und so blüht er bis zum heutigen Tage. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

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2. St. Michaeliskirche

Weiter geht es für mich zum nächsten Weltkulturerbe der UNESCO, der St. Michaeliskirche. Sie ist idyllisch auf einem Hügel gelegen. Der ursprüngliche Bau der Kirche geht zurück bis ins Jahr 1010 und vor allem die geometrische Formen der Kirche im vorromanischen Stil sind außergewöhnlich und interessant zugleich.

Mich zieht es direkt in das Innere der St. Michaeliskirche, denn hier befindet sich das Highlight: das Deckengemälde aus Holz.

Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist in seiner ursprünglichen Form erhalten. Dadurch bietet sich mir ein einmaliger Einblick in die romanische Malerei.

Doch auch die restliche St. Michaeliskirche überzeugt mit seinem mächtigen Altarraum, den markanten Engelschorschranken am Westchor oder dem Johannesaltar aus dem 16. Jahrhundert.

Die St. Michaeliskirche gehört daher auf jeden Fall auf Deine „Was muss man in Hildesheim gesehen haben?“-Liste!

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3. Historischer Marktplatz

Mein nächster Halt ist der historische Marktplatz. Bei einem Tag in Hildesheim ist dieser Platz auch der perfekte Ort, um eine kurze Pause einzulegen. Bei einem Kaffee kannst Du hier kurz in wundervollem Ambiente entspannen und dem bunten Treiben zusehen.

Das mache ich auch erst mal, bevor es gleich weitergeht. Dabei genieße ich den tollen Ausblick auf die verschiedenen Fachwerkhäuser, die den Platz umrahmen und den Rolandbrunnen, der zentral im Herzen des Platzes steht.

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Hildesheim: Stadtführer
  • Christine Lendt (Autor)

Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg

Der historische Marktplatz wird von prächtigen Häusern wie dem Rathaus, dem Tempelhaus und dem Knochenhauer-Amtshaus umrahmt.

Jedes Gebäude für sich ist bereits sehr sehenswert und der Großteil wurde nach dem Zweiten Weltkrieg originalgetreu wieder aufgebaut.

Dies macht den Platz zu einem Ort, an dem Du das typische Flair vergangener Zeiten spüren kannst, bevor es gleich weitergeht und Du noch mehr vom schönen Hildesheim entdeckst.

Was es am Hildesheimer Marktplatz zu sehen gibt

  • Knochenhaueramtshaus
  • Historisches Rathaus
  • Rolandbrunnen
  • Tempelhaus
  • Wedekindhaus
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Die Häuser am Marktplatz sind nach dem Zweiten Weltkrieg neu entstanden – insbesondere das Knochenhauser-Amtshaus


4. Fachwerkviertel

Der historische Marktplatz ist nicht die einzige Möglichkeit, um schöne Fachwerkhäuser zu sehen. Hildesheim bietet sogar gleich ein ganzes Fachwerkviertel voll mit wundervollen Häusern an! Im Südosten der Innenstadt kann ich so ins Mittelalter eintauchen.

Hier entdecke ich viele malerische Fachwerkhäuser, romantische Gassen mit Kopfsteinpflaster und auch den einzigen noch erhaltenen Stadtturm Hildesheims.

Traumhaft und sehr sehenswert ist hier vorwiegend das Wernersche Haus mit seiner detailreichen Fassade und den vielen Bildtafeln. Allgemein bietet Dir die Straße Hinterer Brühl, die wohl schönsten Fachwerkhäuser der Stadt an.

Lass Dir aber auch nicht den Besuch des Waffenschmiedehauses in der Straße Gelber Stern entgehen, denn hier handelt es sich um das älteste Fachwerkhaus der Stadt.

Am besten bummelst Du ein wenig durch die verschiedenen Straßen des Fachwerkviertels und lass Dich vom Zauber vergangenen Zeiten in den Bann ziehen.

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5. Umgestülpter Zuckerhut

Da Hildesheim vor allem auch für die vielen Fachwerkhäuser bekannt ist, ergibt es Sinn, dass ich meine „Was muss man in Hildesheim gesehen haben?“-Liste mit einem weiteren Fachwerkhaus mit zugegebenermaßen seltsamen Namen beende: dem umgestülpten Zuckerhut.

Wenn Du das Gebäude siehst, dann wirst Du erkennen, warum es so heißt. Von unten nach oben wird die Fläche nämlich jeweils größer.

Gibt es im Erdgeschoss des Fachwerkhauses nur 17 Quadratmeter Fläche, so bietet die zweite Etage bereits 29 Quadratmeter.

Optisch erinnert dieser Bau aus dem Jahr 1510 dadurch an einen auf den Kopf gestellten Zuckerhut. Grund dafür war übrigens der Wunsch, die kleine verfügbare Baufläche maximal auszunutzen. Ich würde sagen, es ist ihnen gelungen!

Damit konnte ich einen Tag in Hildesheim gebührend beenden, bevor es für mich wieder nach Hause geht. Lass Dich inspirieren und besucht unbedingt diese kleine Stadt am Fluss Innerste.

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6. Knochenhaueramtshaus

Eine der bekanntesten Hildesheim Sehenswürdigkeiten ist das Knochenhaueramtshaus. Das Fachwerkhaus wurde im Jahr 1529 erbaut und diente als Gildehaus der Fleischer, die auch als Knochenhauer bezeichnet wurden.

Später wurde es auch als Handelsplatz für Fleisch und Knochen genutzt. Das Haus hat im Laufe der Jahrhunderte viel erlebt, so wurde es im Zweiten Weltkrieg zerstört und erst in den Jahren 1987 bis 1989 wieder originalgetreu rekonstruiert.

Heute steht das Knochenhaueramtshaus in alter Pracht am Marktplatz von Hildesheim, gegenüber dem Rathaus. Das Gebäude gilt als eines der bedeutendsten Fachwerkhäuser Deutschlands und war bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg das schönste Fachwerkhaus der Welt.

Besonders beeindruckend ist die Architektur des Gebäudes, die typisch für die deutsche Renaissance ist. Das Fachwerkhaus hat drei Geschosse und eine imposante Fassade mit Erkern und Schnitzereien. An der Fassade sind Inschriften und Wappen zu sehen, die die Geschichte des Hauses und seiner Bewohner erzählen.

Gut zu wissen: Im Inneren gibt es eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte, die man sich auf jeden Fall ansehen sollte.

Hildesheim Tipps: Im Erdgeschoss befindet sich das Restaurant KA7, in dem man leckere Speisen und passende Biersorten genießen kann.

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7. Roemer- und Pelizaeus-Museum

Wenn Du Dich für Archäologie, Kunst und Geschichte interessierst, dann solltest Du unbedingt einen Besuch in diesem Museum in Erwägung ziehen. Es gehört zu den Top Hildesheim Sehenswürdigkeiten und bietet eine beeindruckende Sammlung antiker ägyptischer, peruanischer und chinesischer Kunst sowie Naturgeschichte und angewandte Kunst.

Das Museum wurde bereits im Jahre 1844 von einem Verein ins Leben gerufen und ist nach Hermann Roemer und Wilhelm Pelizaeus benannt, den Begründern des Museums. Eine der bekanntesten Sammlungen des Museums ist die Altägypten Sammlung, die weltweit zu den wichtigsten Orten neben den Museen in Kairo und Boston gehört. Aber auch eine Altperu Sammlung, die zweitgrößte Sammlung chinesischen Porzellans in Europa sowie eine umfangreiche naturkundliche Sammlung mit über 300.000 Exponaten sind hier zu finden.

Das Museum besteht aus zwei Gebäuden, dem alten und dem neuen Gebäude. Das alte Gebäude wurde in den 1950er-Jahren erbaut und diente früher als Roemer Museum, bevor es mit dem Pelizaeus Museum im Jahr 2000 fusionierte. Das neue Gebäude bietet eine größere Ausstellungsfläche und ist definitiv einen Besuch wert. Es ist ein modernes Gebäude, welches die architektonischen Kontraste zwischen alt und neu widerspiegelt.

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8. St. Andreas Kirche

Diese Kirche ist nicht nur ein wichtiger spiritueller Ort, sondern auch eine beeindruckende Sehenswürdigkeit in Hildesheim. Der Turm der Kirche ist mit einer Höhe von 114,5 Metern der höchste Kirchturm in Niedersachsen. Die Geschichte der St. Andreas Kirche reicht bis ins Mittelalter zurück, und die heutige Kirche wurde im gotischen Stil erbaut.

Hildesheim Tipps: Wenn Du die St. Andreas Kirche besuchst, solltest Du unbedingt den Turm besteigen. Es mag etwas anstrengend sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Über 364 Stufen erreichst Du die Aussichtsplattform und hast von dort aus einen beeindruckenden Rundblick über die Stadt und das Umland.

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9. Wernersches Haus

Das Wernersche Haus ist eines der ältesten Gebäude in Hildesheim und ein hervorragendes Beispiel für die Renaissance-Architektur. Die kunstvollen Schnitzereien an der Fassade sind unglaublich detailliert und zeugen von der Handwerkskunst, die in das Gebäude gesteckt wurde. Es ist einfach unglaublich, die Liebe zum Detail zu erkennen.

Das Wernersche Haus wurde im Jahr 1606 vom bischöflichen Sekretär Philip Werner erbaut und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach einem Bombenangriff im Jahr 1945 erlitt das Gebäude zahlreiche Brandschäden, aber bereits 1948 wurde es wieder Instand gesetzt. Eine grundlegende Renovierung fand 1974 und erneut 2011 statt. Das Wernersche Haus erstrahlt nun wieder in den ursprünglichen Farben und Du kannst es in seiner ganzen Pracht bewundern.

Interessant: Neben der beeindruckenden Architektur gibt es auch einige interessante Details zu entdecken. So spielten einige Szenen des Kinofilms „Du mein stilles Tal“ (1955) vor dem Wernerschen Haus.

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10. Kehrwiederturm

Wenn Du auf der Suche nach historischen Sehenswürdigkeiten in Hildesheim bist, dann solltest Du unbedingt den Kehrwiederturm besuchen. Dieser aus Bruchsteinen erbaute Turm ist der letzte erhaltene Nebenturm der Stadtbefestigung und stammt aus dem 13. bis 15. Jahrhundert.

Der Kehrwiederturm hat eine bewegte Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Ursprünglich hieß er Honser Tor, wurde aber später nach dem Kehrwiederhof in der Nähe umbenannt. Die Legende besagt, dass er seinen heutigen Namen dem Klang seines Geläuts verdankt, welches einem im Wald verirrten Fräulein den Heimweg gewiesen haben soll. Eine romantische Geschichte, die die Fantasie anregt.

Heute wird der über 30 Meter hohe Turm vom Kunstverein Hildesheim als Domizil und für Ausstellungen genutzt. Wenn Du also Interesse an Kunst und Geschichte hast, solltest Du den Kehrwiederturm unbedingt besichtigen und mehr über die Geschichte der Stadt und des Turms erfahren.

Besonders beeindruckend sind die erhaltenen Häuser im angrenzenden Fachwerkviertel, die zusammen mit den gepflasterten Straßen und Wegen sowie den begehbaren Wallanlagen das Gefühl vermitteln, als ob man zurück ins Mittelalter versetzt worden ist.

Hildesheim Tipps: An der Spitze des Turms befindet sich eine Plattform, die über eine Wendeltreppe erreichbar ist. Von hier hast Du einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und die umliegende Landschaft.

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Wo kann man in Hildesheim gut übernachten?

In Hildesheim gibt es Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen. Ich habe Dir hier mögliche Hotels für Deine Übernachtung in Hildesheim zusammengestellt – von teuer bis bezahlbar.

Außergewöhnlich

Komfort

Budget

Hildesheim Hotel Übersicht


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