Was muss man in Celle gesehen haben?

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Ich habe Celle während des Bauhaus-Jubiläums für ein Wochenende besucht. “Bauhaus? Ist Celle nicht als Fachwerkstadt bekannt?” wirst Du Dich jetzt vielleicht fragen. Ja, auch. Aber was muss man in Celle gesehen haben – außer die malerischen Fachwerkhäuser?

Fünf Orte, die man in Celle gesehen haben muss

    1. Celler Schloss
    2. Altstadt mit Stadtkirche St. Marien
    3. Französischer Park
    4. Kunstmuseum
    5. Otto Haesler Museum und das Bauhaus

Ich habe Dir nach meinem Besuch einige spannende Informationen zu diesen Sehenswürdigkeiten in Celle mitgebracht. Diese kannst Du Dir bei Deinem Besuch in 24 Stunden in Celle anschauen. Meine erste Empfehlung für Deinen Tag in Celle: das Celler Schloss.

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1| Celler Schloss

Was muss man in Celle gesehen haben? Auf jeden Fall das beeindruckendste Gebäude in der idyllischen Fachwerkstadt: Das Celler Schloss.

Nicht nur, weil es aus den vielen kleinen Gebäuden der Altstadt als großes Steingebäude heraussticht. Es ist auch ein wunderschönes Schloss – mitten in einem Park gelegen. Es lohnt sich aber auch, das Schloss mal von innen anzuschauen – mit Führung oder auf eigene Faust.

Neben der Besichtigung des Schlosses solltest Du Dir noch etwas Zeit nehmen und durch den angrenzenden Park spazieren gehen. Mit etwas Glück siehst Du eine der Nutrias, die am Ufer Blätter von den Bäumen oder den frischen Rasen essen. Sehr süß anzuschauen.

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2| Altstadt mit Stadtkirche St. Marien

Natürlich musst Du einen Spaziergang durch die Stadt machen. Hier gibt es nicht nur eine Menge historischer Fachwerkhäuser zu bestaunen, für die Celle bekannt ist. In der Altstadt von Celle findest Du auch urige kleine Geschäfte, Spezialitätenläden und spezielle Cafés.

Was muss man in Celle gesehen haben? Fachwerk. Für den besten Blick auf die Altstadt und die Dächer der Fachwerkhäuser empfehle ich Dir einen Aufstieg in den Kirchturm der Stadtkirche St. Marien. 

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3| Französischer Garten

Neben einem malerischen Schloss und urigen Gassen mit Fachwerkhäusern hat Celle auch einen wunderschönen Park. Bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts gab es an dieser Stelle einen Lustgarten.

Ende des 17. Jahrhunderts gab dann Eleonore d’Olbreuse, die Gattin von Herzog Georg Wilhelm, den Auftrag einen Französischen Garten anzulegen. Der heutige “Französische Garten” ist aber keiner mehr. Es ist ein englischer Landschaftspark, den Caroline Mathilde, die aus Dänemark verbannte, geschiedene Königin, in Auftrag gab. 

Ein Spaziergang durch diesen wunderschönen Park unter den großen Bäumen einer der Alleen solltest Du unbedingt machen. Am Springbrunnen einen Moment auf einer der Bänke verweilen und den Tieren bei ihrem Spiel zuschauen.

Und egal an welcher Stelle Du in den Park eintrittst, liegt eigentlich gleich in der Nähe auch immer ein Stück Bauhaus-Architektur.

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4| Kunstmuseum

Eines gleich vorweg. Die Kunsthalle ist nicht nur Kunsthalle, sondern ein 24-Stunden-Kunstmuseum. Warum? Dazu gleich mehr.

Das Kunstmuseum in Celle heißt eigentlich Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon und beherbergt dessen umfangreiche Sammlung.

Mich als Architektur-Fan begeistert der moderne, kubische Stil des Gebäudes. Es bildet damit einen gelungenen Kontrastpunkt zu den historischen Nachbargebäuden.

24-Stunden-Kunstmuseum

Das Museum bezeichnet sich selbst auch als 24-Stunden-Kunstmuseum. Dies liegt an den Ausstellungsstücken, die sich außerhalb des Museums befinden. 

Lichtkunst-Installationen von Otto Piene, Vollrad Kutscher, Francesco Mariotti und Boris Petrovsky befinden sich an der Fassade. Besonders wenn es dunkel ist lohnt sich der Besuch der Ausstellungsstücke, die außerhalb des Museums sind.

Durch die Fenster erhält man auf dem Rundgang außerdem einen Einblick in die jeweils aktuelle Sonderausstellung – diese Räume werden extra auf “24-Stunden-Betrieb” hin konzipiert.

Das Museum leuchtet ebenfalls in der Nacht. Und auch am Bahnhof befinden sich illuminierte Kunstwerke des Museums.

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5| Bauhaus und das Otto Haesler Museum

Was muss man in Celle gesehen haben? Bauhaus! Ja, das hat mich auch überrascht, als ich in Celle war. Hier gibt es nicht nur viele Fachwerkhäuser, sondern auch eine Reihe an Gebäuden im Bauhausstil.

Angefangen von einer Direktorenvilla, über die bunte Wohngebäudesiedlung “Italienischer Garten” bis hin zu Wohnhäusern, die der Gesundheit von Tuberkuloseerkrankten förderlich waren. 

Celle – Geheimtipp für Bauhaus-Fans

Krönung der Bauhaus-Thematik in Celle ist das Museum über den Architekten dieser Gebäude: Otto Haesler. Das Otto-Haesler-Museum ist pünktlich zum Bauhaus Jubiläum 2019 renoviert worden, so dass sich ein Besuch besonders lohnt.

Infobox Otto-Haesler-Museum

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Was muss man in Celle gesehen haben? Mein Fazit!

Celle überrascht. Zumindest mich. Hingefahren bin ich eigentlich, um mir die schöne Fachwerkarchitektur anzuschauen. Die hat mich ebenfalls sehr beeindruckt. 

Ich bin beeindruckt von der umfangreichen Fachwerkarchitektur in der Altstadt von Celle. Dass sich in einer solchen Altstadt zahlreiche Cafés und Restaurants befinden, bei denen sich eine Einkehr lohnt, muss ich wohl nicht extra erwähnen, oder?!

Viele kleine Gassen und die dort befindlichen Läden sind einfach schön anzuschauen. Mit dem Celler Schloss befindet sich zudem ein imposantes Gebäude am Rand der Altstadt, welches einen Besuch lohnt.

Besonders überrascht hat mich als Architektur-Fan aber die Entdeckung Celles als Bauhaus-Stadt. Ich war und bin begeistert, so viel unterschiedliche Bauhaus-Architektur in der Stadt zu entdecken.


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Du bist großer Fachwerkfan? Du magst diese Städte mit den urigen, verwinkelten Gassen, in denen man noch kleine, individuelle Läden entdeckt? Dann habe ich hier noch einige Reiseziele, die Dich interessieren könnten.

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