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Die 16 schönsten Städte in Thüringen

In Thüringen befinden sich einige der schönsten Reiseziele. In diesem vielseitigen Bundesland im Osten von Deutschland befinden sich nicht nur malerische Naturlandschaften und Wälder. Du kannst auch viele schöne Städte mit ihrem ganz eigenen Charakter entdecken. In diesem Artikel stelle ich Dir die schönsten Städte in Thüringen vor.


Die schönsten Städte in Thüringen

Der Freistaat Thüringen bildet die östliche Mitte von Deutschland. Thüringen hat keine Außengrenzen, sondern grenzt ausschließlich an deutsche Bundesländer. Diese zentrale Lage spielte wohl auch eine Rolle in der Geschichte des Landes: Es war immer sehr fortschrittlich, was die industrielle Entwicklung und die Kultur betrifft. Als industrielle Schwerpunkte des Landes können die Landeshauptstadt Erfurt und das für die optische Industrie berühmte Jena genannt werden. Als deutsche Literaturstadt schlechthin gilt Weimar – seit Goethe und Schiller sich dort niederließen. Einige der schönsten Städte in Thüringen sind Kurorte. Viel Kultur und viele Wandergebiete (Eichsfeld, Thüringer Wald …) warten auf Dich!

Beste Reisezeit für Thüringen

In Thüringen herrscht ein gemäßigtes Klima mit viel Westwind. Als beste Reisezeit sei der Sommer empfohlen. Im Juni und Juli kannst Du in Thüringen mit vielen Sonnenstunden rechnen, und im Juli steigt das Thermometer oft auf 25 °C oder sogar höher. Allerdings fällt im Juni und Juli auch recht viel Regen. Trockener (und auch noch recht warm und sonnig) sind die Monate August und September – ideal für Wanderungen.


1. Erfurt

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Wir beginnen unsere Tour durch Thüringen in der Landeshauptstadt Erfurt, die 210.000 Einwohner hat. Sie ist die größte Stadt Deutschlands und beherbergt renommierte Institutionen wie das Bundesarbeitsgericht, die Universität Erfurt und das Bischofsschloss. Die privilegierte Lage an der alten Handelsroute zwischen dem Rhein und Russland machte die Stadt zu einer strategischen Enklave und führte dazu, dass sie im 15.

Der Erfurter Dom ist eines der wichtigsten Bauwerke der Stadt, ebenso wie die Krämerbrücke, eine Brücke aus dem Mittelalter, auf der interessante Beispiele typischer traditioneller Architektur stehen. Erfurt hat auch einen großen mittelalterlichen Stadtkern mit zahlreichen Fachwerkhäusern und etwa 20 alten Kirchen. Dazu gehören die St.-Severus-Kirche, die St.-Petrus-Kirche, die St.-Nikolaus-Kirche, die Kirche der Cordeliers und die Kirche der Prediger. Deshalb ist es eine gute Idee, ein Hotelzimmer in Erfurt zu buchen.

Zu den Museen in Erfurt gehören das Stadtmuseum, das Museum der bildenden Künste, das Museum für Naturkunde und das Museum für Regionalkulturen.


2. Eisenach

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Die Stadt Eisenach im Westen Thüringens, im Hörsel-Tal, war im 13. Jahrhundert Schauplatz der berühmten Troubadour-Turniere, die Richard Wagner zu seiner Oper Tannhäuser inspirierten. Es ist auch der Geburtsort eines anderen klassischen Genies: Johann Sebastian Bach, der dort bis 1695 lebte, als seine Mutter starb.

Das Aushängeschild der Stadt ist jedoch die spektakuläre Wartburg, die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In ihren Mauern fand Martin Luther, der deutsche Pfarrer, der im 16. Jahrhundert die protestantische Reformation einleitete, Zuflucht. In einem der Zimmer befindet sich sogar noch eine Bibel aus dieser Zeit, auf deren Seiten Du Anmerkungen in seiner eigenen Handschrift lesen kannst.

Wenn Du Dich für die Welt des Automobils begeisterst, kannst Du auch das Eisenacher Automobilmuseum besuchen. Die Installationen lassen die Geschichte des Automobilbaus in Eisenach wieder aufleben, die vor allem mit den Namen Wartburg, einem der Giganten der Autoindustrie in der ehemaligen DDR, Dixi und BMW verbunden ist, die zwischen 1928 und 1940 in Eisenach Nutzfahrzeuge produzierten. Du kannst auch eine große Anzahl von Oldtimern sehen.

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3. Weimar

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Die kleine Stadt an der Ilm – mit 65.000 Einwohnern die viertgrößte des Landes – ist ein Meilenstein in der deutschen Geschichte. Nicht umsonst wird die Zeit von 1919 bis 1933 als Weimarer Republik bezeichnet, denn der Aufbau dieser Republik wurde in Weimar konzipiert und nicht in Berlin, wo das gesellschaftliche Klima seit der Revolution von 1918 aufständisch war. Aber das ist noch nicht alles: Weimar war auch das Zentrum der Bauhaus-Bewegung, der ersten Designschule des 20. Sein Erbe lebt durch die Bauhaus-Universität Weimar weiter.

Die Stadt beherbergt zahlreiche Kunstgalerien, Museen, das Deutsche Nationaltheater und eine große Anzahl von Denkmälern. Dazu gehören das Schloss Belvedere, die russisch-orthodoxe Kirche St. Maria Magdalena und die Kirche St. Peter und Paul, auch bekannt als Herderkirche. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, die 1691 gegründet wurde, das Goethe-Haus und das Goethe-Nationalmuseum sind ebenfalls einen Besuch wert.


4. Gotha

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Gotha, die fünftgrößte Stadt Thüringens, verdient die Aufmerksamkeit des Reisenden. Sie liegt 23 km westlich der Landeshauptstadt Erfurt und verdankt ihre Berühmtheit ihrem Status als Hauptstadt und Residenz der Herzöge von Sachsen-Gotha zwischen 1640 und 1918. Sie war auch eines der Zentren des deutschen Verlagswesens. Die Stadt wird von der Silhouette von Schloss Friedenstein dominiert, der Residenz der Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg und später der Herzöge von Sachsen-Coburg-Gotha. Wenn Du es besichtigen möchtest, solltest Du wissen, dass dieses Gebäude für die Öffentlichkeit zugänglich ist. In seinem Inneren befinden sich vier Museen.

Als Anekdote sei erwähnt, dass hier 1820 die erste deutsche Versicherungsgesellschaft gegründet wurde, die Gothaer Versicherung, deren Hauptsitz heute ein Museum zu diesem Thema beherbergt, sowie die Gründung der Sozialistischen Arbeiterpartei, der Vorläuferin der heutigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. In der Stadt befindet sich auch die heute nicht mehr existierende Gothaer Waggonfabrik, die eine Straßenbahn- und Flugzeugfabrik hatte.

Verbringe etwas Zeit im Herzoglichen Museum Gotha, einem Neo-Renaissance-Gebäude, das zwischen 1864 und 1869 erbaut wurde. Seine Räume beherbergen eine Bibliothek, ein Münzkabinett, eine Gemäldegalerie und eine Sammlung wertvoller Stiche.

Wir empfehlen Dir einen Spaziergang durch die gemütliche Altstadt von Gotha. Und wenn Du ein Filmfan bist, wird es Dich freuen zu hören, dass es in der Stadt mehrere Kinos gibt.


5. Arnstadt

Arnstadt liegt südlich von Erfurt und ist die älteste Stadt in Thüringen. Die Stadt gibt es seit dem 8. Jahrhundert und dank der historischen Gebäude und malerischen Gassen kannst Du Dir leicht vorstellen, wie die Stadt früher aussah. In dieser kleinen Stadt arbeitete der weltberühmte Komponist Johann Sebastian Bach zwischen 1703 und 1707 als Organist.

Die Orgel, auf der Bach 1703 zum ersten Mal spielte, kann noch heute in der Bachkirche bewundert werden. Lerne diese charmante Stadt kennen und schlendere durch das Zentrum, vorbei an den schönen Häusern und den Überresten der Stadtmauer.

Für Bach-Fans macht es Spaß, die Dorfkirche in Dornheim zu besuchen. Hier heiratete er am 17. Oktober 1707 seine erste Frau. Die ursprünglichen Stühle, auf denen sie knieten, sind in dieser kleinen Kirche noch erhalten.


6. Jena

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Jena ist die Universitätsstadt und zweitgrößte Stadt in Thüringen. Jena ist besonders für seine Sehenswürdigkeiten bekannt, die mit berühmten Persönlichkeiten wie dem Dichter Goethe, dem Dramatiker Friedrich Schiller, der hier lebte, und Carl Zeiss verbunden sind. Hier kannst Du zum Beispiel das Zeiss-Planetarium besuchen, eines der ältesten der Welt.

Du kannst auch den Botanischen Garten mit der Goethe-Gedenkstätte besuchen, das Optische Museum mit der Originalwerkstatt von Carl Zeiss und das Schott-Glasmuseum, das die Geschichte der optischen Technologie erklärt.


7. Gera

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Die Universitätsstadt Gera ist eine kreisfreie Stadt im Osten des Bundeslandes und besitzt recht viel Industrie – vor allem Textilindustrie. Der Kaufhauskonzern Hertie hat übrigens seine Ursprünge in Gera. Aber Gera ist auch für Naturfreunde ein Traumziel. Viel Wald umgibt die Stadt an der Weißen Elster. Im Hofenwiesenpark, im Stadtwald und auch im Zoo von Gera kannst Du lange Spaziergänge unternehmen.

Berühmt ist Gera vor allem als Geburtsstadt des berühmten Künstlers Otto Dix (1891 – 1969). Das Geburtshaus des Meisters der „Neuen Sachlichkeit“ ist seit 1991 als Museum eingerichtet. Zu der modernen Kunstatmosphäre, die die Stadt umgibt, passt die Salvatorkirche ganz gut: Die Inneneinrichtung dieser Kirche ist nämlich ganz im Jugendstil gestaltet. Einen interessanten Kontrast dazu bildet das historische Rathaus, erbaut 1576, mit seinem beeindruckenden Turm.


8. Schmalkalden

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Schmalkalden (Landkreis Schmalkalden-Meiningen im Westen des Bundeslandes) gehört unbedingt in die Gruppe „schönste Städte in Thüringen“! Fachwerkhäuser prägen das Zentrum der Kleinstadt, die am Fluss Werra am Südwesthang des Thüringer Waldes liegt. Besonders sehenswert ist die Stadtkirche St. Georg, eine gotische Hallenkirche, die zwischen 1437 und 1509 erbaut wurde.

Mehrere Jahrhunderte seiner langen Geschichte gehörte Schmalkalden zum Land Hessen. Aus dieser Epoche stammt das Schloss Wilhelmsburg, das die Hessen 1584 – 1590 als Residenz erbauen ließen. Heute ist in dem großartigen Renaissance-Schloss ein Museum eingerichtet. Nimm Dir ruhig Zeit für einen Spaziergang durch den barocken Park des Schlosses!


9. Mühlhausen

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Mühlhausen ist eine geschichtsträchtige ehemalige Freie Reichsstadt im Nordwesten von Thüringen. Heute ist Mühlhausen, das am Fluss Unstrut liegt, Kreisstadt des Unstrut-Hainich-Kreises. Wer die gut erhaltene Stadtmauer mit den Stadttoren betrachtet, kann kaum glauben, dass Mühlhausen schon seit Langem eine wichtige Industriestadt ist. Wichtig sind Textil- und Lederindustrie. Aber die Kultur spielt auch eine große Rolle. Johann Sebastian Bach wirkte 1707/08 in Mühlhausen als Organist.

Viele schöne Städte in Thüringen waren im 16. Jahrhundert führend in der Einführung der Reformation. So auch Mühlhausen. In Mühlhausen wirkte der Reformator Thomas Müntzer, der 1525 in der Nähe der Stadt wegen seiner Teilnahme am Bauernkrieg hingerichtet wurde. Das Bauernkriegsmuseum in der Kornmarktkirche von Mühlhausen erinnert an diese spannende Epoche. Auch in der Marienkirche, die mit ihrem 86 m hohen Turm unübersehbar das Stadtbild prägt, ist eine Gedenkstätte für Thomas Müntzer zu finden.

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10. Greiz

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Die Kreisstadt des Landkreises Greiz liegt an der Weißen Elster im Südosten des Landes. Greiz war viele Jahre lang Residenzstadt der Fürstenfamilie Reuß. Davon zeugen noch die beiden Schlösser der Stadt: Das Obere Schloss – Wahrzeichen von Greiz – entstand zwischen 1697 und 1714 durch Umgestaltung einer alten Burg. Das Untere Schloss ist noch recht neu: Es wurde 1802 bis 1809 nach einem Stadtbrand erbaut. Es beherbergt heute die Tourist-Information, ein Café und das Heimatmuseum von Greiz.

Die Textilindustrie brachte den Einwohnern von Greiz im 19. Jahrhundert großen Reichtum. Die hübschen Bürgerhäuser im Jugendstil sorgen zusammen mit den Schlössern dafür, dass Greiz zu den schönsten Städten in Thüringen gehört. Nimm dir Zeit für einen Stadtbummel und für einen Spaziergang im „Fürstlich Greizer Park“, einem gepflegten 50 ha großen Landschaftspark mit Teich, Schlösschen, Mühle und Sonnenuhr.


11. Saalfeld

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Im Thüringer Schiefergebirge wurde früher in Bergwerken Aulaunschiefer abgebaut. Das ehemalige Alaunschieferbergwerk von Saalfeld war von 1544 bis 1850 in Betrieb und dient seit 1914 als Schaubergwerk. Es trägt den Namen „Feengrotten“. Tropfsteinhöhlen des ehemaligen Bergwerks werden bunt beleuchtet und sind ein Touristenmagnet von Saalfeld, der Kreisstadt des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt im Süden von Thüringen.

Der Name der Stadt deutet es an: Saalfeld liegt an der Saale und ist mit seinen historischen Bauwerken zweifellos eine der schönsten Städte in Thüringen. Am Marktplatz beeindrucken das Rathaus, die Marktapotheke von 1468 und die gotische Johanneskirche mit ihren beiden 64 m hohen Türmen. Sie ist mit schönen Altären und Glasbildern geschmückt. Das Barockschloss von Saalfeld dient als Verwaltungsgebäude und kann nur von außen besichtigt werden, aber der Schlosspark ist für die Öffentlichkeit zugänglich.


12. Altenburg

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Ganz im Osten von Thüringen liegt die Stadt Altenburg, früher herzogliche Residenz des Landes Sachsen-Altenburg. Das muss ein sympathisches Land gewesen sein, denn die Bürger hatten viel Zeit zum Kartenspielen! In Altenburg erfanden spielfreudige Bürger zwischen 1810 und 1817 das Skatspiel. Deshalb hat die Stadt Altenburg ein Spielkartenmuseum eingerichtet, und zwar im ehemaligen Herzogsschloss. Dort kannst Du sogar eine Kartenmacherwerkstatt besichtigen. Und auch die prunkvollen Gemächer der Herzöge und die gotische Schlosskirche sind sehenswert.

Altenburg hat noch mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie es sich für schönste Städte in Thüringen gehört: das Renaissance-Rathaus, die spätgotische St. Bartholomäi-Kirche und nicht weniger als fünf Marktplätze – einzigartig in Deutschland. Viele Besucher schauen auch gern im Schnapsmuseum und im Brauereimuseum vorbei. Die idyllische Umgebung der Stadt im Altenburger Land – Vorland des Erzgebirges – lädt zu weiten Wanderungen ein.


13. Heilbad Heiligenstadt

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Nicht wenige schöne Städte in Thüringen sind anerkannte Kurorte – so auch Heilbad Heiligenstadt, die Kreisstadt des Landkreies Eichsfeld im Nordwesten des Bundeslandes. Seit 1929 gilt Heiligenstadt als „Kneippbad“, und „Heilbad Heiligenstadt“ darf sich die Gemeinde seit 1950 nennen. Die „Eichsfeld Therme“ ist bei jungen und alten Badegästen beliebt. Sie verfügt über ein Sportbecken mit Sprungbrettern, mehrere Thermalbecken (innen und außen) sowie zahlreiche Wellnessangebote. Sehr erholsam sind auch Spaziergänge durch den Stadtwald oder am Fluss Leine entlang.

Heiligenstadt gehörte vom 11. bis zum 18. Jahrhundert den Kurfürsten von Mainz. Deshalb heißt das Stadtschloss, erbaut 1736 – 1738, „Mainzer Schloss“. In einem hübschen mittelalterlichen Fachwerkhaus ist das „Literaturmuseum Theodor Storm“ eingerichtet, in Erinnerung daran, dass der berühmte Schriftsteller einige Jahre lang in Heiligenstadt gewohnt hat. Er war sicherlich auch der Meinung, dass Heiligenstadt zu den schönsten Städten in Thüringen gehört …


14. Treffurt

Treffurt ist eine idyllische Kleinstadt im Wartburgkreis im Westen von Thüringen, nah bei der Grenze zu Hessen. Die Stadt im Werratal wurde im Jahr 1104 erstmals urkundlich erwähnt. Ihre mittelalterliche Stadtmauer ist teilweise erhalten geblieben. Aus dem Mittelalter stammt auch die evangelische Stadtkirche mit ihrem wunderschönen frühgotischen Portal. Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild von Treffurt.

Wie zahlreiche schöne Städte in Thüringen besitzt auch Treffurt eine Burg. Die Burg Normannstein stammt aus der Zeit um 1000 und ist gut erhalten. Ihre Mauer und ihr runder Turm sind sehr fotogen. Aber der „Star“ der Burganlage ist der 21,4 m hohe Viereckturm mit Aussichtsplattform, in dem ein Burgmuseum eingerichtet ist.


15. Rudolstadt

Wenn Du gute Waldluft genießen möchtest, dann besuche Rudolstadt an der Saale im Süden von Thüringen! Die Stadt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist rundum von Wäldern umgeben. Rudolstadt war von 1599 bis 1920 Landeshauptstadt des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt. Die Fürsten regieren nicht mehr, aber ihre beiden Rudolstädter Schlösser sind erhalten geblieben, nämlich das Stadtschloss Ludwigsburg und das Schloss Heidecksburg. Im Schloss Heidecksburg ist eine Außenstelle des Thüringer Landesmuseums eingerichtet. Zu sehen sind hübsche Schlossminiaturen und eine Waffensammlung.

Rudolstadt besitzt auch ein Freilichtmuseum. Du findest es im Stadtpark, und du kannst dort echte Thüringer Bauernhäuser anschauen. Auf einem Stadtbummel durch Rudolstadt – eine der schönsten Städte in Thüringen – werden Dir bestimmt das vornehme spätgotische Rathaus (erbaut 1524) und die St.-Andreas-Kirche aus dem 15. Jahrhundert auffallen. Rudolstadt ist auch in die Literaturgeschichte eingangen, weil hier im Jahr 1788 Goethe und Schiller einander zum ersten Mal trafen. Das Literaturmuseum erinnert an diesen „Beginn einer wunderbaren Freundschaft“.


16. Bad Langensalza

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Der idyllische Kurort Bad Langensalza liegt nordwestlich von Erfurt im Unstrut-Hainich-Kreis ungefähr in der Mitte von Thüringen. Namengebend für den Ort ist der Fluss Salza, ein Nebenfluss der Unstrut. Und zum Kurort wurde Langensalza im Jahr 1956 ernannt. Völlig verdient, denn in der Friederiken-Therme (gespeist aus der Friederiken-Quelle) haben schon viele Gäste Erholung gefunden. Die Therme verfügt über Innen- und Außenbecken, eine große Saunalandschaft und viele Wellness-Angebote.

Nur wenige „schönste Städte in Thüringen“ besitzen so schöne Parks wie Bad Langensalza! Du hast die Qual der Wahl zwischen dem Rosengarten (mit Rosenmuseum), dem Botanischen Garten und dem Japanischen Garten. Am besten besuchst Du alle drei! Auch das Stadtmuseum und das Apothekenmuseum von Bad Langensalza sind sehenswert. Die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, der gotischen Marktkirche und der gut erhaltenen Stadtmauer bietet viele hübsche Fotomotive.


Karte der schönsten Städte in Thüringen

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