Samstag, August 11

Die Stadt Ulm stand schon länger auf meiner Reiseliste. Vor Kurzem habe ich einen verlängerten Wochenendtrip in diese Stadt unternommen. Zuvor habe ich mich natürlich gefragt: Was muss man in Ulm gesehen haben? Nach meinem Besuch kann ich Dir einige Orte empfehlen.

5 Orte, die man in Ulm gesehen haben muss!

  • Ulmer Münster – die höchste Kirche der Welt!
  • Museum der Brotkultur – Unser täglich Brot gib uns heute.
  • Fischereiviertel mit dem Schiefen Haus
  • Ulmer Rathaus
  • Kunsthalle Weishaupt und Museum Ulm

Ulmer Münster – die höchste Kirche der Welt!

Ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in Ulm, die Du Dir anschauen solltest, ist das Ulmer Münster. Nun gut, es ist auch ziemlich schwer bei einem Ulm Besuch nicht am Ulmer Münster vorbeizukommen.

Wahrscheinlich zieht dieses Highlight sogar einen beachtlichen Teil der Ulm-Touristen an. Highlight? Warum Highlight?

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Vielleicht kannst Du es durch dieses Bild schon erahnen. Wenn ich vor dem Ulmer Münster stehe, komme ich mir recht klein vor. Und das hat einen Grund. Nun sicherlich, das Ulmer Münster ist hoch. Aber es ist nicht nur hoch. Das Ulmer Münster ist die höchste Kirche der Welt. Ernsthaft!

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Ich schaue mir daher nicht nur den Innenteil des Ulmer Münsters an. Es treibt mich auch in die Höhe und ich steige die 768 Stufen auf die Kirchturmspitze hinauf. Uff. Dank des traumhaften Wetters habe ich eine grandiose Sicht auf die Stadt Ulm und die Region. Wird aber schnell ein bisschen kalt hier oben.

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Dennoch: Bei gutem Wetter unbedingt die Zeit nehmen und auf das Ulmer Münster steigen.

Aufenthaltsdauer

  • Innen: 1 Stunde
  • Turmbesteigung: 1,5 Stunden

Museum der Brotkultur Ulm

Von diesem Superlativ ist das Museum für Brotkultur ca. 5 Minuten entfernt. Das Museum widmet sich, wie der Name schon sagt, dem Brot. Kann mich dieses profane Thema fesseln?

Seit einiger Zeit befasse ich mich näher mit meiner Ernährung und den Lebensmitteln, die ich zu mir nehme. Dazu zählt auch das tägliche Brot. Was da heutzutage alles drin ist?! Unfassbar. Also war bei mir Anfangsinteresse am Thema des Museums geweckt.

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Von den Anfängen bis hin zur heutigen industriellen Produktion beleuchtet das Museum das Thema „Brot“. Dabei wird immer auch der Stellenwert des Brotes für die jeweilige Gesellschaft dargestellt. Ich habe vor meinem Besuch des Brotmuseums nicht damit gerechnet, dass mich dieses Thema fangen könnte.

Dennoch kann ich nach der Besichtigung der Ausstellung im Museum der Brotkultur einen Besuch empfehlen. Einen Superlativ besitzt dieses Museum übrigens auch: Es ist das erste Brotmuseum in Deutschland.

Dabei ist es seit der Gründung 1955 immer mit der Zeit gegangen, so dass hier zeitgemäße Präsentationstechniken das Thema näherbringen. Ich kann die Inhalte auf moderne Weise konsumieren – wie frisches Brot.

Aufenthaltsdauer: 1 Stunde

Für weitere Infos geht es hier zur > Website des Museums für Brotkultur.

Fischereiviertel mit dem Schiefen Haus

Wenn Du das urige und gemütliche Ulm suchst, dann bist Du im Fischereiviertel richtig. Es ist ein schöner Spaziergang durch die schmalen Gassen, um die alten Fachwerkhäuser anzuschauen.

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Aber was ist denn das da? Das ist doch total schief. Richtig! Daher ist der Name dieses Hauses auch bezeichnend: Das schiefe Haus. So einfach kann das manchmal sein. Es gehört zu den Highlights hier im Fischereiviertel. Dort kannst Du übrigens auch übernachten.

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Und so langsam hungrig? Wenn Du jetzt zum Mittagstisch einkehren möchtest, dann empfehle ich Dir das Zunfthaus. Hier gibt es für jeden das passende Gericht. Zudem finden sich in der Karte zahlreiche lokale Spezialitäten.

Die Einheimischen, die hier ebenfalls gegessen haben, sind für mich ein weiterer Hinweis, dass man hier gut einkehren kann.

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Aufenthaltsdauer im Fischereiviertel: 30 Minuten

Ulmer Rathaus

Genug Kraft für die nächste Sehenswürdigkeit bei meinem Ulm-Aufenthalt habe ich getankt. Bevor ich mir nun moderne Kunst anschaue, komme ich aber noch am Ulmer Rathaus vorbei.

Was muss man in Ulm gesehen haben? Auf jeden Fall diese Kombination aus dem alten Rathaus und der modernen Stadtbibliothek.

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Bei einem kleinen Aufenthalt umrunde ich das historische Rathaus und schaue mir die Malereien an der Außenfassade des Rathauses an.

Allerdings stelle ich mir schon die Frage, warum die lehrhaften Malereien über Tugenden, Gebote und Laster auf der Außenwand zu finden sind. Viel besser wären diese wahrscheinlich im Ratssaal aufgehoben.

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Aber so kann ich die Malereien aus dem 15. Jahrhundert wenigstens bestaunen. Zu bestaunen gibt es auch die reich verzierte astronomische Uhr, die um 1520 das Ulmer Rathaus schmückt.

Aufenthaltsdauer: 15 Minuten

Kunsthalle Weishaupt und Museum Ulm

Nach so viel Historie geht es nun zur modernen Kunst. Nur einen Steinwurf weit vom Rathaus entfernt liegt die Kunsthalle Weishaupt. Auch wenn ich kein bekennender Fan der modernen Kunst bin, gebe ich ihr doch immer wieder eine Chance.

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Die Kunsthalle Weishaupt zeigt Werke aus der Privatsammlung des Unternehmers Siegfried Weishaupt. Dabei wird immer nur ein Teil der Sammlung unter einem bestimmten Motto der Öffentlichkeit präsentiert.

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Etwas klassischer geht es im Bau gegenüber zu. Hier befindet sich das Museum Ulm. Mit dem Kombiticket kannst Du ganz entspannt über die Glasbrücke über die Neue Straße in das angrenzende Museum Ulm gehen und weiterschauen.

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Das Museum Ulm ist schon architektonisch eine Herausforderung. Da es aus mehreren Gebäuden besteht, die zudem unterschiedliche Ebenen haben, habe ich etwas gebraucht, bis ich die Fahrstuhllogik verstanden habe.

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Im Museum Ulm gibt es über Archäologie, alte und moderne Kunst sowie über die Stadtgeschichte so einiges zu sehen. Dabei gibt es auch immer wieder Sonderausstellungen, die ganz andere Einblicke ermöglichen.

Ich hatte das Glück bei meinem Besuch die Ausstellung „Erwarten Sie Wunder!“ sehen zu können. Der Untertitel „Das Museum als Kuriositätenkabinett und Wunderkammer“ hat nicht zu viel versprochen. Viele Überraschungen haben mir Freude bereitet.

Aufenthaltsdauer

Kunsthalle Weishaupt: 1 Stunde

Ulmer Museum: 1-2 Stunden

Was muss man in Ulm gesehen haben? Das ist schon mal ein Anfang.

Das wären meine 5 Orte, die Du Dir in der Stadt anschauen solltest. Aber bei so schönem Wetter wie auf den Bildern, habe ich auch viel Zeit am Ufer der Donau verbracht. Dort gibt es einen schönen Weg an der Stadtmauer entlang.

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Hier steht der Metzgerturm und bietet mit der angrenzenden Stadtmauer eine spannende Kulisse an der Donau. Aber auch der Rosengarten laden zum Verweilen ein. Ulm bietet Dir neben dem Ulmer Münster weitere schöne Orte für einen Kurztrip.

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