Ein Tag in Berlin | Was muss man gesehen haben?

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„Dickes B, oben an der Spree”… Ihr summt sicher schon mit und könnt Euch denken, wohin es mich dieses Mal verschlug, oder? In unsere wunderschöne Hauptstadt Berlin. In der Stadt gibt es nicht nur viele spannende und trendy Bezirke, sondern auch unzählige Sehenswürdigkeiten, sodass ein Tag in Berlin oft gar nicht ausreicht.


5 Orte, die man in Berlin gesehen haben muss!

Damit Ihr Euch aber nicht die ganz besonderen Spots entgehen lässt, biete ich Euch meine Antwort auf die schwere Frage: Was muss man in Berlin gesehen haben?

Lasst Euch von meinen fünf Favoriten für einen Tagesausflug nach Berlin inspirieren. Das Praktische an diesen Sehenswürdigkeiten: Sie sind alle recht nah beieinander!

Ich habe Dir nach meinem Aufenthalt in Berlin einige spannende Informationen zu fünf Highlights in Berlin mitgebracht. Diese kannst Du Dir an einem Tag in Berlin anschauen. Meine erste Empfehlung für Deinen Tag in Berlin: Der Reichstag.


1| Reichstag

Mein erster Halt ist der Reichstag, idyllisch zwischen Tiergarten und Spreeufer gelegen. Das Gebäude mit der modernen Kuppel ist eine bekannte und beliebte Attraktion bei vielen Berlinbesuchern.

Ich lasse den Reichstag erst mal vom vorliegenden Platz der Republik auf mich wirken und bestaune ihn von außen. Der Reichstag ist spektakulär und voller Geschichte.

Das Gebäude im Neorenaissance-Stil stammt aus dem Jahr 1894, war Zeuge der Ausrufung der Weimarer Republik und überlebte einen Brand sowie zwei Weltkriege. Heutzutage ist eines der wichtigen Symbole der deutschen Wiedervereinigung.

Aussichtsplattform mit Blick über Berlin

Jetzt geht es zu meinem Highlight im Reichstag: der Glaskuppel. Hier fahre ich mit dem Fahrstuhl hoch und begutachte zunächst einmal die spannende Architektur. Über spiralförmige Rampen gelange ich nach oben auf die Aussichtsplattform der Kuppel.

Von hier aus habe ich einen fabelhaften Blick über die Stadt. Falls Ihr ein wenig mehr Zeit habt, dann könnt Ihr auch an einer geführten Tour durch den Reichstag oder an einer Plenarsitzung teilnehmen.

Übrigens: Ihr habt auch die Möglichkeit, auf der Dachterrasse im Restaurant Käfer mit Panoramablick zu frühstücken. Ein gelungener Start in den Tag!

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2| Brandenburger Tor

Nur wenige Gehminuten vom Reichstag entfernt, finde ich das Brandenburger Tor. Als eines der Wahrzeichen nicht nur Berlins, sondern ganz Deutschlands gehört es natürlich auf meine „Was muss man in Berlin gesehen haben?“-Liste.

Es befindet sich auf dem Pariser Platz, direkt am Ende der prachtvollen Allee Unter den Linden. 1791 wurde das Tor im klassizistischen Stil nach dem Vorbild der griechischen Akropolis erbaut. Hier finde ich sechs mächtige Säulen, Statuen, Reliefs und die vergoldete Quadriga, die auf dem Brandenburger Tor thront.

Vier Pferde ziehen den Wagen mit der römischen Siegesgöttin Victoria, die den Einzug des Friedens symbolisieren sollte. Ein wundervolles Fotomotiv bei Tag und Nacht!

Übrigens: Die Mauer verlief genau vor dem Brandenburger Tor und teilte die Stadt in Ost- und West-Berlin.

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3| Museumsinsel

Nach einer kurzen Kaffeepause geht es für mich weiter zur Museumsinsel, die seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Hier erwarten mich gleich fünf wichtige und bekannte Museen auf einem Fleck. Hier allein könnte ich schon einen Tag in Berlin verbringen!

Welche Museen gibt es auf der Museumsinsel in Berlin?

  • Das Alte Museum bietet eine umfassende Antikensammlung.
  • Das Neue Museum beinhaltet das Ägyptische Museum inklusive der Büste der Nofretete.
  • Die Alte Nationalgalerie zeigt Malereien und Skulpturen des 19. Jahrhunderts.
  • Das Bode-Museum konzentriert sich auf sakrale Werke aus Byzanz und Skulpturen von Renaissance bis Barock.
  • Beliebtestes Museum ist das Pergamonmuseum, wo Ihr archäologische Funde der Antike, das Ischtar-Tor aus Babylon und den Pergamonaltar begutachten könnt.
  • Das sechste Gebäude auf der Museumsinsel ist die kürzlich errichtete James-Simon-Galerie. Sie dient jedoch lediglich als zentrales Besucherzentrum der Museumsinsel.

Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Doch auch wenn Ihr nicht genug Zeit habt, die Museen von innen zu besuchen, lohnt sich ein Spaziergang durch die Zone. Die Museumsinsel gehört zu den schönsten Museumskomplexen Europas.

Im 19. Jahrhundert begann in einem Zeitraum von über hundert Jahren der Bau des Bereiches. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde dieser jedoch so stark beschädigt, dass er seit Ende der 1990er schrittweise restauriert wurde.

Übrigens: Ihr könnt den Besuch der Museumsinsel perfekt mit einer Besichtigung des Berliner Doms verbinden, der sich in unmittelbarer Nähe befindet.

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Das Bode-Museum – Museumsschloss an der Inselspitze

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James-Simon-Galerie mit dem Neuen Museum im Hintergrund

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Die Alte Nationalgalerie – Ein Tempel für die Kunst


4| Denkmal für die ermordeten Juden

In der Nähe des Brandenburger Tors finde ich das Holocaust-Mahnmal, das 2005 fertiggestellt wurde. Es erinnert an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, der Ermordung von über sechs Millionen Juden während der Zeit des Nationalsozialismus.

Für das Denkmal nehme ich mir ausreichend Zeit. Es besteht aus insgesamt 2711 Betonstelen mit unterschiedlichen Höhen, die parallel zueinander aufgestellt sind.

Dadurch erzeugen sie einen optischen Effekt von Wellen. Ich kann durch die verschiedenen Gänge zwischen den Stelen gehen und das Mahnmal auf mich wirken lassen.

Ausstellung mit Informationen zur Geschichte der europäischen Juden

Es gibt zusätzlich eine unterirdische Gedenkausstellung (Ort der Information) unter dem Komplex, die auch sehr sehenswert ist. Hier erhaltet Ihr interessante Informationen zur Geschichte der europäischen Juden sowie der Verfolgung und Vernichtung während des Zweiten Weltkriegs.

Übrigens: Laut des Architekten soll jeder das Denkmal für sich selbst interpretieren. Viele Besucher sehen in den Stelen Grabsteine, Sarkophage oder die Asche verbrannter Juden. Die geneigte Oberfläche wird oft als schwankender Boden gedeutet.

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5| Siegessäule

Meine letzte Sehenswürdigkeit für den heutigen Tag ist die Siegessäule auf dem Großen Stern. Der Bau geht zurück auf das Jahr 1873, wo sie zur Erinnerung an die preußischen Einigungskriege erbaut wurde.

Ursprünglich befand sich die Siegessäule an einem anderen Ort und wurde erst 1938 an den heutigen Platz versetzt.

In der Mitte des Kreisverkehrs befindet sich die 69 Meter hohe Säule, die von der Bronzeskulptur der Siegesgöttin Victoria gekrönt wird. Auf einem Granitsockel befindet sich die Säulenhalle. Hier finde ich verschiedene Mosaike und Reliefs, die von der Geschichte erzählen.

Traumhafter Blick über den Tiergarten

Was ich mir natürlich nicht nehmen lasse, ist der Aufstieg auf die Aussichtsplattform in über 50 Metern Höhe. Von hier aus habe ich einen tollen Ausblick auf den Tiergarten, das Brandenburger Tor und die restliche Umgebung.

Die Siegessäule bildet einen tollen Abschluss eines Tages in Berlin mit der Möglichkeit, die Stadt noch ein letztes Mal von oben zu genießen!

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Ein Tag in Berlin – mein Fazit!

Nach meinem Besuch kann ich sagen: Berlin, ick liebe dir! Lasst Euch vom „Was muss man in Berlin gesehen haben?“-Post anstecken und entdeckt die quirlige Hauptstadt.

Was muss man in Berlin gesehen haben? So einiges, wie Du sicherlich schon festgestellt hast. Diese fünf Orte solltest Du Dir bei einem Aufenthalt von 24 Stunden in Berlin auf jeden Fall mal anschauen. Aber Berlin hat so viel mehr zu bieten. Lass Dich ein auf ein Wochenende oder eine ganze Woche in Berlin.


Ein Tag in Berlin – Karte

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