Ein Tag in San Sebastian | Was kann man machen?

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Die Stadt an der spanischen Biskaya war eines meiner Reiseziele auf meiner Baskenlandrundreise. Schon lange wollte ich durch das Baskenland reisen. Nun war es soweit. Aber da stellt sich mir die Frage: Ein Tag in San Sebastian? Was kann man in San Sebastian machen?

Ich habe Dir nach meinem Aufenthalt in San Sebastian einige spannende Informationen zu diesen Highlights in San Sebastian mitgebracht. Diese kannst Du Dir an einem Tag in San Sebastian anschauen. Meine erste Empfehlung für Deinen Tag in San Sebastian: Der malerische Strand Playa de la Concha.

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Ein Tag in San Sebastian! Was muss man in San Sebastian unbedingt gesehen haben?

1| Playa de la Concha

La Concha ist das Symbol von San Sebastian – ein Strand, der als einer der schönsten in Europa gilt. Das Hauptmerkmal ist seine Form, die, wie ihr Name auf Baskisch vermuten lässt, an eine “Muschel” erinnert: ein perfekt umrissener Kreis, in dessen Zentrum ihre “Perle”, die Insel Santa Clara, liegt.

Vollständig in das Stadtzentrum von San Sebastián integriert, ist La Concha ein spektakulärer, 250 Meter langer und 20 Meter breiter Strand mit feinem, goldenem Sand und klarem, blauem Wasser, das einem ständigen Wechsel von Ebbe und Flut unterliegt, die den Charakter dieses schönen Strandabschnitts verändern.

Die wunderschöne Bucht von San Sebastián ist einer der belebtesten Orte, vor allem im Frühling und Sommer, wenn der Strand La Concha von Einheimischen und Touristen auf der Suche nach Sonne und Meer überfüllt ist.

In den Winter- und Herbstmonaten jedoch bietet die elegante Promenade mit ihren weißen Jugendstilgeländern und den eleganten Gebäuden, die den Paseo Marìtimo säumen, eine perfekte, entspannende Kulisse, direkt mit Blick auf den Strand, den man über elegante Treppen erreichen kann.

La Concha wird an beiden Enden von zwei Bergen, dem Monte Igueldo und dem Monte Urgull, begrenzt. In der Mitte der Bucht liegt die Insel Santa Clara, die entweder durch ein langes Schwimmen oder mit dem Boot vom Hafen aus erreicht werden kann.

Auf der kleinen Insel Santa Clara gibt es eine Cafeteria, einen Leuchtturm und einen kleinen 30 Meter langen Strand. Es ist ein idealer Ort für diejenigen, die eine angenehme Entspannung abseits des überfüllten Strandes von La Concha genießen wollen.

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2| Monte Urgull

Eine Wanderung auf den Berg Urgull ist eines der beeindruckendsten und abenteuerlichsten Erlebnisse, die man in San Sebastián haben kann. Dieser 123 Meter hohe Hügel erhebt sich am östlichen Ende der Bucht und von seinem Gipfel aus hast Du einen beeindruckenden Blick auf die Concha und das historische Zentrum der Stadt.

Der Berg Urgull war einst von Festungsanlagen umgeben, die im 20. Jahrhundert teilweise abgerissen wurden, um den Berg in einen öffentlichen Park zu verwandeln, den man erkunden und besuchen kann, ganz inmitten der Wildnis.

Die Hauptattraktion von Monte Urgull ist das Castillo de la Mota, eine Festung, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde, um die baskische Stadt vor feindlichen Angriffen zu verteidigen und die drei Kapellen und ein kleines Museum über die 800-jährige Geschichte der Stadt umfasst.

Auf der Spitze der Burg steht eines der Symbole von San Sebastián: der Sagrado Corazón, oder Christus der Mota. Diese imposante 12,5 Meter hohe Christusstatue, die 1950 von dem spanischen Bildhauer Federico Coullaut geschaffen wurde, wacht über die Stadt und ihre Umgebung und ist von der ganzen Bucht aus sichtbar.

Mehr Eindrücke erhältst Du in meinem Artikel über die Sehenswürdigkeiten auf den Monte Urgull

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La Concha vom Berg Urgull aus gesehen


3| Basilika Santa Maria del Coro

Die Basilika Santa Maria del Coro befindet sich im Herzen der Altstadt, am Fuße des Berges Urgull. Ihr Bau geht auf das Jahr 1743 zurück, aber sie wurde schon Jahrhunderte zuvor an der Stelle einer alten romanischen Kirche errichtet, die Teil der Verteidigungsmauern der Stadt war.

Das Faszinierendste an dieser Kirche ist ihre prächtige Fassade, die von der Calle Mayor, die durch die Altstadt führt, deutlich sichtbar ist. Sie ist im gotischen, neoklassizistischen und churrigueresken Stil verziert, einer besonderen Art des spanischen Barocks.

Obwohl die wichtigste Kirche in San Sebastián die monumentale Catedral del Buen Pastor ist, die 1897 im neugotischen Stil erbaut wurde und am Eingang zur Altstadt liegt, ist es die Basilika Santa Maria del Coro, die bei den Einheimischen am beliebtesten ist und von den Touristen am meisten besucht wird.

San Sebastian Tipps: Die Fassaden dieser beiden Hauptkirchen der Stadt, der Basilika und der Kathedrale, befinden sich genau an den Enden der Calle Mayor. Wenn Du Dich in der Mitte dieser Straße befindest, kannst Du beides bewundern und Dich im Labyrinth der engen Gassen zurechtfinden, die die Altstadt charakterisieren.

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4| Peine del viento von Eduardo Chillida

Der peine del viento ist ein skulpturales Werk, das der spanische Künstler Eduardo Chillida 1977 für seine Stadt San Sebastián schuf. Es ist eine Gruppe von drei Skulpturen, die sich am Fuße des Berges Igueldo und am westlichen Ende der Bucht von La Concha befinden.

Sie sind aus Stahl gefertigt und in die Felsen der Klippe eingelassen, an denen sich die Wellen des Kantabrischen Meeres immer wieder brechen. Die drei Skulpturen, die Eduardo Chillida peines del viento (auf Italienisch “Kämme des Windes”) nannte, haben die Form von drei großen, in sich gekrümmten Zangen, die auf drei verschiedenen Felsen und in unterschiedlichen Abständen zueinander stehen.

Sie geben metaphorisch den Eintritt des Windes in die Bucht von San Sebastián wieder, der durch diese Kunstwerke “gekämmt” wird. Eduardo Chillida wollte sein Werk also dem Meer, dem Wind, den Felsen und der Natur widmen, mit der die Kunst an diesem wilden und unberührten Ort unaufhörlich zu dialogisieren scheint.

Die Anreise zum Peine del viento ist nicht schwer. Laufe einfach die La Concha Promenade in Richtung Westen entlang und erreiche ihr felsiges Ende. Du findest Dich an einem magischen, stillen Ort mit einer einzigartigen Atmosphäre wieder, an dem Du nur das Rauschen des Meeres an der Küste und das Wehen des Windes hören kannst.

Die drei Skulpturen von Chillida machen diesen Ort noch symbolträchtiger und suggestiver, besonders bei Sonnenuntergang zu erleben, wenn eine besondere Kombination aus Meer, Wind und Kunst entsteht.

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Der peine del viento ist eine Skulptur, die der spanische Künstler Eduardo Chillida 1977 für seine Stadt San Sebastián schuf


5| Altstadt von San Sebastian

Die Altstadt, am Fuße des Berges Urgull gelegen und voller kopfsteingepflasterter Straßen, ist das charmanteste Viertel, das man in San Sebastian sehen kann. Ich empfehle, die Route in der Calle Mayor (Kale Nagusia) zu beginnen, die Dich zur Basilika Santa María del Coro führt.

In der Nähe dieser Kirche befindet sich die Plaza de la Constitución, ein weiterer magischer Ort in San Sebastian. Die Nummerierung der Balkone stammt aus der Zeit, als er noch eine Stierkampfarena war. Eine weitere interessante Kirche in der Altstadt ist San Vicente.

Nach Deinem Spaziergang durch die engen Gassen und dem Besuch der Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von San Sebastian, kannst Du in die Calle 31 de Agosto oder in die Calle Mayor gehen, um eine Route durch die besten Pintxo-Bars zu beginnen.

Mehr Tipps und Eindrücke erhältst Du in meinem Artikel über die Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von San Sebastian 

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Das kann man in San Sebastian machen

San Sebastian zählt zu meinen absoluten Lieblingsstädten in Europa. Sie verspricht bei einem Aufenthalt schöne Stadtansichten bei Spaziergängen durch die Altstadt, Strandmomente am La Concha oder traumhafte Ausblicke vom Monte Urgull oder Igueldo. Aber was kann man sonst noch alles in San Sebastian machen?


Was muss man in San Sebastian gemacht haben?

Eine Fahrt mit einer der historischen San Sebastian Sehenswürdigkeiten: der Funicular. Mit dieser 1912 eingeweihten Zahnradbahn gelangst Du entspannt auf den Monte Igueldo.

Eine Fahrt mit der Drahtseilbahn auf den Berg ist für mich eines der Highlights in San Sebastian.
Du musst auf jeden Fall bei Deinem Aufenthalt mal mit dieser historischen Zahnradbahn auf den Monte Igueldo fahren.

Die Fahrt ist irgendwie total lustig und Du hast beim Hinauffahren einen schönen Blick auf die Stadt. Langsam schraubt sich die Bahn den steilen Berg hinauf. Aber nicht nur die Zahnradbahn an sich ist ein Hingucker.

Auch die Gebäude der Tal- und Bergstation aus der Belle Époque sind einen Blick wert. Bist Du nach wenigen Minuten oben an der Bergstation angekommen, kannst Du von einer der Terrassen auf dem Monte Igueldo den traumhaften Blick über die Stadt, die Bucht und die ganze Region genießen.

Weitere Informationen findest Du in meinem Artikel Die Zahnradbahn in San Sebastian

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Was muss man in San Sebastian essen?

In San Sebastian musst Du auf jeden Fall einen dieser leckeren Pintxos gegessen haben. Einen? Was sag’ ich?! Sobald Du auf den Geschmack gekommen bist, wirst Du sicherlich von Bar zu Bar hoppen, um die besten Pintxos zu genießen.

San Sebastián ist die Welthauptstadt der Pintxos. Hier, viel mehr als in Bilbao und Santander, findet man die leckersten Variationen und gewagtesten Kombinationen dieses typisch baskischen Gerichts.

Bei den Pintxos handelt es sich um kleine Gourmetgerichte, die sich durch eine Reihe von Zutaten auszeichnen, die auf mehr oder weniger ungewöhnliche Weise kombiniert und mit langen Zahnstochern “gestapelt” werden, was in der baskischen Sprache tatsächlich Pintxos heißt.

In San Sebastián wirst Du feststellen, dass es gelinde gesagt eine Untertreibung ist, Pintxos einfach als die baskische Version von Tapas zu bezeichnen. Du wirst bald von der Quantität und Qualität dieser gastronomischen Spezialitäten überrascht sein, die die Theken der Pintxos-Bars füllen, die die engen Gassen der Altstadt säumen, und Du wirst die Qual der Wahl haben.

Wenn Du sie alle probieren willst, musst Du Dich auf eine gastronomische Tour durch die Bars begeben, um die zu probieren, die Du bevorzugst und zu entscheiden, welche die besten sind. Wahrscheinlich wirst Du im Stehen essen müssen und Deine Teller auf den wenigen freien Tischen abstellen, denn die Pintxos-Bars werden sowohl zur Mittagszeit als auch zum Abendessen regelrecht gestürmt.

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Eine Pinxtos-Bar in San Sebastian

 

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Käsekuchen im La Vina

Das Restaurant La Vina ist eine Institution in San Sebastian und daher einer meiner San Sebastian Tipps zum Thema Essen. Hier gibt es baskischen Käsekuchen, den Du bei Deinem Aufenthalt in San Sebastian mal probiert haben solltest. Die Pintxos sind ja eher herzhaft. Da ist dieser süße Käsekuchen mal eine echte Abwechslung.

Adresse: 31 de Agosto Kalea, 3, 20003 Donostia

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Das beste Eis in San Sebastian

Bei schönem Wetter ist der Platz vor dem Rathaus der ideale Platz um ein leckeres Eis zu genießen. Wo gibt es das beste Eis in San Sebastian? Mein Insider Tipp ganz in der Nähe des Hafens: Das Eis der Pasteleria Oiartzun. Aus 36 Sorten kannst Du wählen. Ich habe mich immer für Brombeere entschieden. Für mich das leckerste Eis in San Sebastian.

Adresse: Ijentea Kalea, 2, BAJO, 20003 Donostia


Restaurant San Sebastian: Bar Ciaboga

Einer meiner San Sebastian Tipps, wenn es um’s Essen geht, ist ein Besuch der kleinen Bar Ciaboga. Hier triffst Du auch viele Einheimische, die zur Mittagszeit einen dieser leckeren Snacks genießen.

Wenn ich so darüber schreibe, dann bekomme ich gleich wieder Appetit. Also unbedingt mal vorbeischauen. Es ist ein kleiner Insider Tipp in San Sebastian: Ich empfehle Dir die Patatas al Ajillo und die Champis a la Plancha. Aber die übrigen Gerichte auf der kleinen Karten schmecken ebenfalls.

Adresse: Easo Kalea, 9, 20006 Donostia

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Was muss man in San Sebastian trinken?

Txakoli

Was die Pintxos beim Essen sind, das ist der Txakoli beim Trinken. Was muss man in San Sebastian getrunken haben? Auf jeden Fall einen Txakoli, den typischen Weißwein des Baskenlandes und Kantabriens. Zwei andere Getränke solltest Du bei Deinem Aufenthalt in San Sebastian unbedingt mal probiert haben.

Cidre

Zu den Pintxos kann man alternativ baskischen Cidre trinken. Den Apfelnektar, der in den Apfelweinhäusern von San Sebastián hergestellt wird, wo die Äpfel im Herbst vergoren werden, bevor sie zu dem köstlichen Getränk verarbeitet werden.

Pacharan (Patxaran)

Das ist zum einen der Patxaran oder Pacharan. Der Pacharan ist ein Anis-Schlehen-Likör und seit dem Mittelalter in der Region verbreitet.

Das Wort Patxaran ist baskisch und leitet sich von paitar, pattar (für Likör) und aran (für Schlehe in einigen baskischen Dialekten) ab.

Als Kräuterlikör-Fan konnte ich natürlich nicht widerstehen. Ich habe den Pacharan Usua probiert und mir auch eine kleine Flasche für zu Hause mitgenommen. Er schmeckt süß-bitter. Also Kräuterfans: Probieren!

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Was muss man in San Sebastian machen?

Du solltest während Deines Aufenthalts in San Sebastian auf jeden Fall eine Wanderung auf den Monte Urgull machen. Bei der Wanderung kannst Du so einige schöne Ausblicke genießen. Bist Du erstmal oben angekommen, warten noch einiges Attraktionen von San Sebastian auf Dich.

Aber der Reihe nach. Du kannst Deine Wanderung am alten Hafen beginnen und Dich dann kreisförmig langsam hochwandern. Der Weg zwischen dem San Telmo Museum in der Altstadt bietet den schnelleren, aber auch anstrengenderen Weg hinauf.

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Ich habe bei meinem Aufenthalt die Hafenvariante gewählt. Ich gehe noch ein Stück an der Promenade entlang und komme dann zum Eingang für den Park Monte Urgull. Langsam schraubt sich der Weg hinauf und ich habe immer wieder zwischen den Bäumen einen schönen Blick auf die Bucht der Biskaya.

Erster Stop ist der alte, englische Friedhof. Hier stehen noch viele Grabsteine, die teilweise von Pflanzen überwuchert sind. Ein schauriger und zugleich spannender Ort. Auf meinem Weg hinauf komme ich an einigen Festungsanlagen vorbei: der Batterie du Gouverneur oder dem Fort de la Mota.

Oben angekommen ragt über mit die mächtige Christusstatue, die schützend ihre Arme über San Sebastian ausstreckt, hinauf in den Himmel. Ich spaziere durch die alte Festung bis ich das Museum hier oben auf dem Gipfel entdecke.


Was muss man in San Sebastian besichtigen?

Dieses Museum solltest Du unbedingt besichtigen, wenn Du in San Sebastian bist. Das Museum bietet Dir einen schönen Einblick in die Stadtgeschichte von San Sebastian. Es ist sehr modern gestaltet und gibt spannende Einblicke. Das tolle an diesem Museum: Der Eintritt ist frei.

Zudem ist auch die Wanderung wunderschön auf diesem Berg hinauf. Von diesem hast Du auch wieder einen tollen Blick auf die Region.

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Was muss man in San Sebastian erleben?

Den Apfelwein habe ich Dir ja weiter oben schon empfohlen. Diesen solltest Du bei einem Ausflug zu einer der Sidrerien in der Umgebung probieren. Ich war in Astigarraga in einer Siberia und habe dort einen traditionellen Sidreria-Abend verbracht und dabei leckeren Apfelwein gekostet.

Rustikales Ambiente, Tische mit Stoffservietten in einem großen Raum und dann wird Cidre aus den Fässern gezapft, so sieht ein solcher Abend hier im Baskenland aus.

Mehr Informationen zu diesem Abend, welche Sidreria ist Dir empfehlen kann und was Dich an so einem Abend erwartet, findest Du in meinem Blogbeitrag Astigarraga, die Wiege des Apfelweins.

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Was muss man abends in San Sebastian gemacht haben?

Jetzt kommen wir zu den Punkten, die ich schon beim Stichwort “Essen in San Sebastian” und “Trinken in San Sebastian” angesprochen habe. Abends solltest Du unbedingt in San Sebastian eine kleine Bar Hopping Tour durch die Altstadt machen.

Das ist einerseits wegen der Pintxos aber auch für die Verkostung des Txakoli ein tolles Erlebnis. Es ist eine gesellige Tradition in San Sebastian. Du gehst in die erste Bar und suchst Dir am Tresen den ein oder anderen Pintxo aus, bestellst dazu ein Glas Txakoli und verbringst einige Zeit in der Bar.

Nach einer Weile verlässt Du die Bar und ziehst zur nächsten Bar und das Prozedere wiederholt sich. So verbringst Du einen wunderbar geselligen und abwechslungsreichen Abend.

Da es unzählige Pintxos Bars in der Innenstadt wie in den einzelnen Stadtteilen gibt, stellt sich natürlich die Frage: Welches sind die besten Pintxos Bars in San Sebastian? Das verrate ich Dir bald in einem neuen Blogpost auf meinem Reiseblog.

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San Sebastian am Abend

Aber ein Spaziergang durch San Sebastian lohnt sich nicht nur, um eine kleine Bar-hopping-Tour zu unternehmen.

Wie sieht eine so wunderschöne Stadt wie San Sebastian aus, wenn es dunkel geworden ist? Unbeschreiblich schön. Die vielen kleinen Lichter der Stadt säumen den Strand Playa de la Concha und spiegeln sich im Wasser der Bucht. Aber hier sagen Bilder mehr als tausend Worte.


Wo übernachten in San Sebastian?



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Ein Tag in San Sebastian – mein Fazit!

Als ich San Sebastian auf meine Reiseliste setzte, war der eigentliche Grund, dass die baskische Provinzhauptstadt 2016 europäische Kulturhauptstadt war. Was ich nicht erwartet hatte, war, dass mich die Stadt so gefangen nimmt.

Mittlerweile ist San Sebastian zu einem kleinen Sehnsuchtsort von mir geworden. Ich weiß genau, ich werde diese Stadt wieder besuchen. Ein Großteil des Charmes, den San Sebastian auf mich und viele Besucher ausübt, liegt in der wunderschönen Architektur begründet.

Zahlreiche Kleinode der Belle Époque geben dem Besucher fast das Gefühl sich plötzlich mitten im ausgehenden 19. Jahrhundert zu befinden. Einer Zeit, die geprägt war von der Liebe zu schönen Dingen, die sich auch in den Bauten dieser Epoche spiegelt.


Was muss man in San Sebastian gemacht haben? So einiges!

Das waren meine Empfehlungen für Deinen Aufenthalt in San Sebastian. Nun kannst Du vielleicht verstehen, warum ich mich in diese Stadt verliebt habe.

Sie hat einfach alles, was einen schönen Städtetrip braucht: traumhafte Landschaften, Naturschönheiten, Altstadtgassen und zahlreichen Freuden für den Gaumen. Was will man mehr? Vielleicht noch ein Handtuch, um am schönsten Strand Europas zu relaxen: Dem Playa de la Concha.


Ein Tag in San Sebastian: noch mehr Eindrücke

Du bist länger als einen Tag in San Sebastian oder möchtest noch mehr Eindrücke von San Sebastian? Dann findest Du in meinem Blogbeitrag Top San Sebastian Sehenswürdigkeiten noch mehr Informationen über die baskische Stadt an der Biskaya.


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