Ein Tag in Santo Domingo | Was muss man gesehen haben? 5 Orte.

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Diesmal geht es mit Christian nach Santo Domingo. Er stellt uns seine Lieblingsstadt in der Karibik vor. Für Dich hat er seine Lieblingsspots in der Stadt zusammengestellt. Ein Tag in Santo Domingo! Was muss man in Santo Domingo gesehen haben?


Santo Domingo in Kürze

Wenn es um das Thema Dominikanische Republik geht, handelt es sich oft nur um Punta Cana. Die Touristenhochburg und zugleich das All-Inclusive-Zentrum der Karibik ist den meisten ein Begriff, viel mehr allerdings nicht.

Doch die Dominikanische Republik hat noch so viel mehr zu bieten und ist das abwechslungsreichste und vielfältigste Land, was sich in der Karibik finden lässt. Ein Teil hiervon ist die Hauptstadt Santo Domingo, die zwar eine riesige Metropole mit viel Stau, Müll, Armut und Lärm ist, aber auch viele spannende, überraschende und einzigartige Seiten zu bieten hat.

Ein Besuch in der Stadt lohnt sich auf jeden Fall und ist nicht selten Auftakt für eine spektakuläre Reise durch die Dominikanische Republik.

Weitere Top Santo Domingo Sehenswürdigkeiten findest Du bei Christian auf my-travelworld.de

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5 Orte, die man in Santo Domingo gesehen haben muss!

1| Zona Colonial

Die Zona Colonial ist das Non-Plus-Ultra in Santo Domingo. Die Chancen stehen gut, dass Du hier mindestens 80% – wenn nicht sogar 100% – Deines Aufenthalts in der Stadt verbringst.

Die Kolonialzone, die bereits über 500 Jahre alt ist und zudem zum Unesco-Weltkulturerbe zählt, wartet auf Euch mit historischen Fassaden, kolonialen Gebäuden und zahlreichen wunderschönen Straßenzügen, die das Schlendern durch die Gassen zu einem wahren Vergnügen machen.

Hinzu kommen unzählige Cafés, bunte Kunst-Galerien, einfallsreiche Straßenverkäufer und eine endlose Auswahl an Restaurants und Bars, sodass man hier locker ein bis zwei volle Tage verbringen kann.

Selbst die Dominikaner lieben ihre Zona Colonial so sehr, dass sie vor allem am Wochenende oft hierher kommen. Und wenn Euch der Tag noch nicht lang genug ist, könnt Ihr anschließend die Nacht zum Tag machen und in den vielen kleinen Salsa-, Bachata- und Merengue-Clubs mit den Einheimischen tanzen.

Denn die Einheimischen haben in der Zona Colonial trotz aller touristischen Bemühungen das Sagen, was sie so wunderbar authentisch macht. Auch Eure Unterkunft sollte sich unbedingt in der Kolonialzone befinden, da Ihr somit alles fußläufig erreichen könnt.

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2| Bonye

Bonye ist ein einzigartiges Event in der Kolonialzone von Santo Domingo und eigentlich der Name einer Musikgruppe, die hier jeden Sonntagabend im Schatten der historischen Ruinen von San Francisco auftritt.

Dabei handelt es sich nicht um irgendeine Band oder irgendein Konzert, sondern um eine wöchentliche und kostenlose Veranstaltung unter freiem Himmel, bei der hunderte Dominikaner und auswärtige Tanzbegeisterte zu den typisch dominikanischen Rhythmen von Salsa, Bachata und Merengue die Hüften schwingen.

Das Ganze gleicht dann einer ziemlich ausgelassenen Straßenparty (mit optional auch Bier und Rum), die man im Angesicht der historischen Kulisse und der einzigartigen Stimmung wohl nicht vergessen wird. So etwas ist nur in der Karibik möglich!


3| Malecón

Der Malecón ist Santo Domingos Meerespromenade, die im Vergleich zu anderen Städten nicht allzu attraktiv ist, aber dennoch ihre Vorzüge hat.

Während man am Morgen hier höchstens Jogger sieht, mittags die Hitze manchmal unausstehlich sein kann und nachts sich hier eher zwielichtige Gestalten herumtreiben, ist der frühe Abend – besonders von Freitag bis Sonntag – die ideale Zeit, um den Malecón zu besuchen.

Zum einen lassen sich von hier aus weitschweifende Blicke auf das Meer genießen, zum anderen kann man hier das dominikanische Leben beobachten und es den Einheimischen gleich tun, die an den zahlreichen, erst in den letzten Jahren entstandenen Straßenständen ein kühles Bier, Süßigkeiten oder einfach einen Hot Dog kaufen, um mit der Meeresbrise im Gesicht hier zu entspannen.


4| Los Tres Ojos

Wer denkt, dass Santo Domingo nur aus Stadt und Beton besteht, liegt falsch. Denn neben dem Botanischen Garten und weiteren typischen Stadtparks gibt es sogar einen Nationalpark mitten in der Stadt, den Nationalpark Los Tres Ojos.

Hierbei handelt es sich um ein faszinierendes Höhlensystem mit kristallklaren Lagunen, welches in der Tat umringt von Beton ist und so eine echte Oase mitten in der Metropole darstellt.

Leider darf man in den drei Lagunen (Los Tres Ojos heißt übersetzt „die drei Augen“) nicht schwimmen, dennoch ist ein Besuch sehr interessant und definitiv ein tolles Kontrastprogramm zur Kolonialzone und den übrigen Impressionen der Stadt.

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5| Mietwagen-Station

Der fünfte Ort in dieser Auflistung, den Ihr unbedingt gesehen haben müsst, ist der Eurer Mietwagen-Station, denn während Ihr super 2 bis maximal 3 Tage in Santo Domingo füllen und verbringen könnt, warten danach noch viele weitere Abenteuer in der Dominikanischen Republik auf Euch.

Eine Mietwagen-Rundreise ist dabei sehr empfehlenswert, denn zum einen sind die Straßen für karibische Verhältnisse relativ gut ausgebaut, zum anderen könnt Ihr so die extrem vielfältigen Ziele der Insel optimal besuchen.

Tosende Wasserfälle, mächtige Gebirge, tiefe Schluchten, spannende Wüsten, kuriose Seen, zahlreiche Tiere, einsame Strände, azurblaue Flüsse, kleine Fischerdörfer und ein herzoffenes Volk warten darauf, von Euch erkundet zu werden.

Alternativ, wenn Ihr mit sehr niedrigem Budget unterwegs seid, könnt Ihr statt der Mietwagen-Station natürlich auch das Bus-Terminal besuchen, denn auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich die Dominikanische Republik sehr gut und vor allem günstig erkunden und es starten nahezu alle Busverbindungen in Santo Domingo.


Ausflugsziele in der Umgebung

Zudem ist Santo Domingo auch rein logistisch ein idealer Startpunkt für eine Rundreise, da nahezu alle Hauptverkehrsstraßen von und nach Santo Domingo führen.

Dies bedeutet auch, dass es quasi unvermeidbar ist, dass Ihr während Eurer Zeit in der Dominikanischen Republik in der Hauptstadt vorbeikommt und sich somit die hier beschriebenen 2 oder 3 Tage bestens anbieten.


Insidertipps für Santo Domingo

Zum Abschluss möchte ich Euch gerne noch 5 Geheimtipps für Santo Domingo mit auf den Weg geben, damit Euer Aufenthalt noch einzigartiger wird. All diese Orte befinden sich in der Zona Colonial und sind somit ideal zu Fuß erreichbar.

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Was muss man in Santo Domingo getrunken haben?

Bier im Parque Duarte

Ein Park in der historischen Altstadt, der sich abends zum offenen Treffpunkt für ein gemütliches Bier in Gesellschaft entwickelt. Wer Kontakt sucht, bleibt hier nicht lange allein.


Was muss man in Santo Domingo gegessen haben?

Empanadas im Sicily Restaurante

Ein kleiner Laden (Restaurant trifft es nicht wirklich) in der Calle Sanchez mit den besten und kreativsten Empanadas (gefüllte Teigtaschen) der Stadt.

Tapas im Navaricos

Kleiner Tapas-Laden mit dem wohl günstigsten Wein der Stadt und netter Atmosphäre zum draußen sitzen.


Was muss man in Santo Domingo erlebt haben?

Künstler im Casa de Teatro

Bar und Kleinkunstbühne, auf der man immer wieder talentierte Künstler beobachten kann. Falls kein Programm am Tag Eurer Wahl, könnt Ihr alternativ auch das Microteatro ansteuern.


Was muss man in Santo Domingo abends gemacht haben?

Nachtleben im Parada 77

Wer das aktive Nachtleben der Zona Colonial erkunden möchte, ist in dieser seit Jahren beliebten Bar genau richtig. Hier tanzt das Volk zu den dominikanischen Klängen, aber als Ausländer wird man dennoch nicht schräg angeschaut.


Christian von my-travelworld.de

Wer mehr über die Dominikanische Republik und die Karibik wissen möchte, kann sich auf dem Blog von Christian, My Travelworld, ausgiebig informieren.

Christian lebt seit mehr als 8 Jahren in der Karibik – davon 3 auf Grenada und 5 in der Dominikanischen Republik – und hat bereits über 30 Karibik-Inseln und über 200 Karibik-Strände besucht.

In der Dominikanischen Republik ist Christian stets unterwegs, um dieses faszinierende Land abseits von All-Inclusive Resorts und Strandliege zu erkunden.

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