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Ein Tag in Bamberg. Was muss man machen?

Bamberg stand schon lange auf meiner Reiseliste, denn die Bamberger Altstadt ist bereits seit 1993 von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet worden. Die Altstadt repräsentiert in die frühmittelalterliche Grundstruktur einer Stadt. Aber: ein Tag in Bamberg? Was kann man in Bamberg machen?

Ich habe Dir nach meinem Besuch einige spannende Informationen zu diesen Hotspots in Bamberg mitgebracht. Diese kannst Du Dir an einem Tag in Bamberg anschauen. Meine erste Empfehlung für einen perfekten Tag in Bamberg: Der Bamberger Dom – klar oder?!

Blick auf die Regnitz mit dem blauen Heller Haus im Vordergrund.

Ein Tag in Bamberg. Was muss man gesehen haben?

1| Bamberger Dom

Was muss man in Bamberg gesehen haben? Auf jeden Fall den Bamberger Dom St. Peter und St. Georg. Den Dom finde ich schnell, denn er befindet sich auf einer Erhebung in der Altstadt und seine vier Türme sehe ich bereits von Weitem.

Der Bamberger Dom blickt auf eine lange Geschichte zurück. Er wurde erstmals 1012 fertiggestellt, brannte jedoch im 11. und 12. Jahrhundert zweimal nieder. Doch alle guten Dinge sind drei und so steht der dritte Bau des Doms seit 1237 auf dem Domberg.

Von außen erkenne ich zwei verschiedene Stile: die Spätromantik und die Frühgotik. Dies spiegelt sich auch in verschiedenen Details und Verzierungen wider. Interessant sind auch die unterschiedlichen Baustile der Türme und der prächtige Haupteingang des Doms, das sogenannte Fürstenportal.

Auch das Innere bietet einiges: Hier besuche ich das Grab des heiliggesprochenen Kaiserpaares Kunigunde und Heinrich II. und sehe den Bischofsthron aus dem Jahr 1904. Im Dom befindet sich auch der bekannte Bamberger Reiter, eine Steinskulptur aus dem 13. Jahrhundert.

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Der Kaiserdom ist die Kathedrale der Stadt Bamberg und Sitz des Metropolitan-Erzbistums.
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Reich verzierter Eingang zum Bamberger Dom: das Fürstenportal.
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Beeindruckendes Kirchenschiff des Bamberger Doms mit vielen Meisterwerken abendländischer Bildhauer.

2| Altes Rathaus Bamberg

Mein nächster Halt ist das Alte Rathaus, welches in den Fluss Regnitz gebaut wurde und über zwei Brücken mit der Innenstadt verbunden ist. Schuld daran ist der Legende nach der Bamberger Bischof, der den Bürgern keine Baufläche zur Verfügung stellte und diese daraufhin die künstliche Insel im Fluss erschufen. Das ist wohl einmalig in Deutschland!

Das erste Rathaus wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut, fiel jedoch einem Brand zum Opfer und so wurde 1461 das jetzige Alte Rathaus im gotischen Stil errichtet. Im 18. Jahrhundert erhielt das Rathaus eine Restaurierung im Barock- und Rokokostil.

Zunächst bestaune ich das schöne angebaute Fachwerkhaus auf der einen Seite, in dem die Rottmeister untergebracht waren. Dann schaue ich mir das eigentliche Rathausgebäude an, wo ich neben den Rokoko-Balkonen auch großflächige Fresken an den Flanken entdecke.

Im Rathausinneren finde ich die Privatsammlung „Glanz des Barock – Sammlung Ludwig“ mit Porzellan und Fayence, die zu den größten und bedeutendsten in Europa gehört. Im ersten Stock befindet sich dann der traumhafte Rokokosaal, der auch heute noch für Empfänge und Sitzungen genutzt wird.

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Das Alte Rathaus erbaut auf einer Insel in der Mitte der Regnitz.
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Ein Tag in Bamberg: klassisches Panorama des Alten Rathauses. Von hier musst Du bei Deinem Besuch ein Foto gemacht haben.
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Das malerische Rathaus von Bamberg ist das Highlight in der Altstadt, die zum UNESCO Welterbe gehört.
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3| Neue Residenz mit Rosengarten

Nur wenige Schritte vom Dom entfernt befindet sich die Neue Residenz, die im Barock- und Renaissancestil erbaut wurde. Im 17. Jahrhundert war sie Residenz der Bamberger Fürstbischöfe und im 19. Jahrhundert diente sie als königliche Residenz.

Heutzutage beherbergt die Neue Residenz die Staatsbibliothek, die Staatsgalerie und verfügt über 40 Schauräume. Diese schaue ich mir an und bin begeistert, denn ein Raum ist schöner als der andere.

Prachtvolle Fresken, Gemälde und viele antike Möbelstücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert lassen mich abtauchen in die pompöse Vergangenheit. Besonders der Kaisersaal mit seinen reichen Verzierungen und dem imposanten Kronleuchter bleibt mir sicher lange in Erinnerung.

Nachdem ich die Neue Residenz besucht habe, mache ich eine kleine Pause im traumhaften Rosengarten im Innenhof. Falls Du Fan von klaren Linien bist, dann kommst Du hier auf Deine Kosten, denn alle Flächen und Rondelle sind symmetrisch angeordnet. Ich spaziere durch den Rosengarten, vorbei an verschiedenen Steinskulpturen, und genieße den unglaublichen Ausblick auf die Altstadt.

Übrigens: Hier könnt ihr auch bei einem Kaffee im Rokoko-Gartenpavillon entspannen, indem ein Café untergebracht ist.

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Der monumentale Barockbau bietet im Inneren historische Räume, die besichtigt werden können.
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Eine der vielen Rokokofiguren im märchenhaften Rosengarten.
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Vom malerischen Rosengarten, in dem sich auch ein kleines Café befindet, hast Du einen wunderschönen Blick über Bamberg.

4| Altstadt von Bamberg

Theoretisch befinde ich mich bereits eine Weile in der Altstadt, denn sowohl Dom als auch Altes Rathaus und Neue Residenz sind Teil dieser historischen Altstadt, die seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe ist.

Doch es gibt noch mehr zu entdecken, da die größtenteils unversehrte Altstadt über 2.400 denkmalgeschützte Häuser hat.

Also begebe ich mich auf eine Entdeckungstour durch die fast 1000 Jahre alte Innenstadt. Es geht vorbei an fünf Sakralbauten, über tausend Baudenkmälern und Monumentalbauten, die teilweise bis ins 11. Jahrhundert zurückgehen. Wahrscheinlich trifft der Spitzname Fränkisches Rom es am besten, denn an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken.

In Erinnerung geblieben sind mir vorwiegend die barocke Kirche St. Martin, das Klein Venedig mit den Fischerhäuschen und auch die Schlenkerla, wo ich in historischen Räumlichkeiten ein typisches Rauchbier probierte. Ich kann Euch empfehlen, die Altstadt in Ruhe zu entdecken, ein paar Stopps einzuplanen und die Geschichte auf Euch wirken zu lassen.

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An vielen Stellen in der Stadt kannst Du malerische Blicke auf die Fachwerkhäuser an der Regnitz genießen.
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In den bunt zusammengewürfelten Häusern der Altstadt befinden sich schönes Cafés und Restaurants zum Einkehren.

5| Apfelweibla

Jetzt sind wir bereits beim letzten, etwas anderen Highlight, das auf jeden Fall als Antwort auf die Frage: „Was muss man in Bamberg gesehen haben?“, inkludiert werden sollte: das Apfelweibla.

Das Apfelweibla ist der berühmteste Türknopf der Stadt. Heute findet ihr das Original im historischen Museum am Domplatz oder könnt die Nachbildung am ursprünglichen Standort bestaunen. Ich entschied mich für Letzteres und so geht es zur Eisgrube 14. Hier sieht man die frühere Eingangstür des Verlegers Carl Friedrich Kunz, guter Freund des berühmten Schriftstellers E.T.A Hoffmann.

Der Türknopf stammt aus dem Jahre 1720 und inspirierte Hoffmann für sein Werk „Der goldne Topf“. Er sah in ihm eine zwiegespaltene Figur, friedfertig aber gleichzeitig bedrohlich und erweckte ihn in seinem Werk zum Leben. Für Literaturfans ein Muss und auch ein beliebtes Souvenir – zum Beispiel in Pralinenform.

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Bambergs berühmtester Knauf, das „Apfelweibla“ in der Eisgrube Straße 14. Gibt es auch als Schokoladen-Mitbringsel.

Was muss man in Bamberg gegessen haben?

Du solltest bei Deinem Besuch auf jeden Fall Bamberger Hörnla probiert haben. Das ist eine Art Croissant, das seit dem 14. Jahrhundert bekannt ist und mindestens 25 % Butter enthält. Was die typische Gastronomie angeht, so solltest Du neben Hörnla unbedingt Bretzel und Schäuferla, ein Schweinebratengericht, oder Bamberger Zwiebeln, mit Fleisch gefüllte Zwiebeln, probieren.


Was muss an in Bamberg getrunken haben?

Es führt kein Weg vorbei am Rauchbier. Denn wenn Du das nicht probiert hast, dann wird Dir niemand glauben, dass Du in Bamberg gewesen bist.

Bamberg hat seinen eigenen Bierstil, der noch aus der Zeit vor dem Industriezeitalter stammt. Wie vor Hunderten von Jahren wird das Malz für das Bier nicht gedarrt, sondern über einem Buchenholzfeuer geröstet. Der Rauch dieses Feuers verleiht dem Bier beim Brauen einen besonderen Geschmack – daher auch der Name Rauchbier.

Die großen Rauchbiermarken in Bamberg sind Schlenkerla und Spezial, zwei der sieben Brauereien der Stadt. Beide Marken schenken ihre berühmten Getränke, die manchmal als „flüssiger Speck“ bezeichnet werden, in ihren eigenen Brauhäusern aus.


Was muss man in Bamberg gemacht haben?

Bei schönem Wetter bietet sich eine Hafenrundfahrt an, die zwischen April und Oktober mehrmals täglich im Linienverkehr stattfindet. Die 80-minütige Rundfahrt der Personenschiffahrt Bamberg geht von Kranen über Klein-Venedig, den Bamberger Hafen und bis zum ERBA-Park oder umgekehrt.

Wenn Du es gerne länger magst, dann kannst Du im August die Sonderfahrten „Drei Flüsse Rundfahrt“ mit einer Dauer von drei Stunden oder die „Maintalrundfahrt nach Eltmann“ mit einer Dauer von vier Stunden ins Auge fassen.


Was muss man in Bamberg abends gemacht haben?

Beginnen solltest Du einen Abend in Bamberg in einem Besuch einer der Braustuben bei einem zünftigen Bier und deftigen Speisen. Anschließend bietet sich eine Aufführung im E.T.A. Hoffmann Theater an. Die Musikkneipe „Jazzclub“ bietet an den Wochenenden Livekonzerte. Einen abschließenden Abendspaziergang entlang der Regnitz und durch die Altstadt solltest Du Dir nicht entgehen lassen. Malerische Eindrücke vor dem Einschlafen sind garantiert.


Wo übernachten in Bamberg?

In Bamberg gibt es Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen. Ich habe Dir hier mögliche Hotels für Deine Übernachtung in Bamberg zusammengestellt – von teuer bis bezahlbar.

Außergewöhnlich

Mittelklasse

Budget

Bamberg Hotel Übersicht


Wann ist die beste Reisezeit nach Bamberg?

Bamberg ist unglaublich beliebt, vor allem bei internationalen Touristen. Besonders an Wochenenden im Sommer kann es in den engen Gassen der Altstadt ziemlich voll werden. Im Juni, Juli und August ist wetterbedingt dennoch die beste Zeit für einen Besuch in Bamberg.

Ende August – um den 24. August – findet das wichtigste Stadtfest statt. Während der Sankerwa (Mundart für „Kirchweihfest der St. Elisabeth-Kirche“) verwandelt sich die gesamte Altstadt in ein großes Straßen- und Bierfest. Es dauert normalerweise von Donnerstag bis Montag und ist eine der größten Veranstaltungen in Bayern.

Ansonsten ist Bamberg das ganze Jahr über einen Besuch wert. Im Winter ist es sehr ruhig, außer im Dezember, wo Touristen gerne den Weihnachtsmarkt besuchen.


Ein Tag in Bamberg. Warum Bamberg besuchen?

Diese fünf Orte solltest Du Dir bei einem Aufenthalt von 24 Stunden in Bamberg auf jeden Fall mal anschauen. Aber an Bamberg Sehenswürdigkeiten gibt es noch so viel mehr zu sehen, wofür man sicherlich ein ganzes Wochenende benötigt. Du zögerst noch und bist Dir nicht sicher, ob Du Bamberg an einem Tag besuchen sollst? Hier sind einige Argumente, die Dich dazu bewegen sollten:

          1. Bamberg ist wirklich wunderschön.
          2. Es ist nicht so groß und perfekt für einen Tag in Bamberg.
          3. Die Stadt hat ihre historische Atmosphäre hervorragend bewahrt und ist dadurch sehr malerisch.
          4. Du kannst das berühmte Rauchbier probieren, das nach Speck schmeckt und einzigartig ist.
          5. Es ist ein UNESCO-Weltkulturerbe

Noch mehr Eindrücke von Bamberg

Du bist länger als einen Tag in Bamberg oder möchtest noch mehr Eindrücke von Bamberg? Dann findest Du in meinem Blogbeitrag Top Bamberg Sehenswürdigkeiten noch mehr Informationen über die malerische Stadt in Bayern.


Weitere Bamberg Tipps auf anderen Reiseblogs

          • Auf seinem Reiseblog overlandtour.de zeigt Dir Jens, warum Du Dich in Bamberg verlieben wirst.
          • Biggi und Flo zeigen auf phototravellers.de noch mehr spannende Tipps für Bamberg.
          • Bei Ilona auf wandernd.de bekommst Du in einem Bamberg Reise-Guide Tipps von einer Einheimischen.
          • Thomas zeigt Dir in seinem Artikel Bamberg – Kanäle, Brücken und Klein Venedig auf seinem Blog reisenundessen.de noch mehr über Bamberg.

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