Ein Tag in Rom | Was muss man gesehen haben?

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Endlich habe ich es geschafft. Mein Besuch der Ewigen Stadt konnte ich mit einer Rundreise durch Latium und die Abruzzen verbinden. Leider war mein Aufenthalt in dieser mit Sehenswürdigkeiten reich bestückten Stadt nur kurz: Ein Tag in Rom. Italiens Hauptstadt bietet seinen Besuchern unzählige Sehenswürdigkeiten. So fällt es einem schwer, Prioritäten zu setzen und die Frage „Was muss man in Rom gesehen haben?“ auf Anhieb zufriedenstellend beantworten zu können.

Doch letztendlich habe ich es geschafft, euch meine persönlichen Top 5 für einen Tag in Rom zusammenzustellen. Die Ewige Stadt wird euch mit Sicherheit genauso verzaubern wie mich!

5 Orte, die man in Rom gesehen haben muss

  • Kolosseum
  • Viktor-Emanuelsdenkmal
  • Trevi-Brunnen
  • Pantheon
  • Spanische Treppe

Ich habe Dir nach meinem Aufenthalt in Rom einige spannende Informationen zu diesen Highlights in Rom mitgebracht. Diese kannst Du Dir an einem Tag in Rom anschauen. Meine erste Empfehlung für Deinen Tag in Prag: Das Kolosseum.

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1| Kolosseum

Am besten beginnt ein Tag in Rom direkt recht früh morgens mit dem Besuch des weltberühmten Kolosseum. Das Amphitheater liegt im Herzen der Stadt und ist nicht nur von außen ein Spektakel, auch der Besuch des Inneren lohnt sich.

Meiner Meinung nach ist es zu Recht eines der sieben neuen Weltwunder. Da es so beliebt ist, rate ich euch, die Tickets vorher online zu kaufen.

Gründe, die für eine Besichtigung des Kolosseum sprechen, gibt es viele. Es ist nicht nur das größte Amphitheater der Welt, sondern auch eine architektonische Meisterleistung aus der Antike.

Im Jahr 80 n. Chr. wurde das Kolosseum fertiggestellt und diente als Schauplatz für Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen.

Den heutigen Aspekt hat das Kolosseum durch verschiedene Erdbeben im Mittelalter erhalten, aber auch durch Päpste und Herrscher, die dessen Steine als Baumaterialien nutzten. Interessant ist übrigens auch, dass es heute ein Symbol gegen die Todesstrafe darstellt.

Schon gewusst: Hier konnten bis zu 50.000 Besucher Platz finden und die blutigen Kämpfe verfolgen.

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2| Viktor-Emanuelsdenkmal

Weiter geht es nun zum nur circa ein Kilometer vom Kolosseum entfernten Viktor-Emanuelsdenkmal. Vielen von euch stellt sich hier sicher auch erst mal die Frage: Wer ist Viktor Emanuel II überhaupt?

Das lässt sich kurz und knapp beantworten mit: der erste König des vereinten Italiens. Sein 12 Meter hohes, bronzenes Reiterstandbild wurde anlässlich seines Todes erbaut und thront im Zentrum des neoklassizistischen Denkmals aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.

Mich beeindruckt das Nationaldenkmal, denn es hat insgesamt eine Höhe von 80 Meter und besteht aus weißem Marmor. Bei diesem Werk haben sich die Römer nicht lumpen lassen! Zusätzlich hat man von dort einen tollen Ausblick auf die Stadt, sofern man sich mit dem gläsernen Fahrstuhl nach oben traut.

Übrigens: Für die Römer selbst ist das Denkmal kontrovers. Die einen lieben es und die anderen sehen darin eine überdimensionale Schreibmaschine, Torte oder Schuhschachtel.

Macht euch am besten selbst ein Bild, wenn ihr einen Tag in Rom verbringt. Hinterlasst mir gerne einen Kommentar unten diesem Artikel „Was muss man in Rom gesehen haben?“, an was es euch am meisten erinnert hat.

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3| Trevi-Brunnen

Nach einer dringenden Stärkung mit einem leckeren Espresso geht es weiter zum größten und bekanntesten Brunnen Roms und vielleicht sogar der Welt: dem Trevi-Brunnen oder Fontana di Trevi wie die Italiener zu sagen pflegen.

Neben „Was muss man in Rom gesehen haben?“ stellt sich hier auch die Frage „Was muss man in Rom gemacht haben?“.

Die Antwort ist ganz klar: eine Münze über die Schulter in den Trevi-Brunnen werfen! Das soll nicht nur Glück bringen, sondern auch garantieren, dass man nach Rom zurückkehren wird.

Danach gilt es den 26 Meter hohen und 50 Meter breiten Brunnen zu bestaunen. Er besteht aus einer spätbarocken Palastfassade, vor der sich viele unterschiedliche Meeresgestalten auf Felsen befinden und unter denen das Brunnenwasser wild rauscht.

Der Trevi-Brunnen wurde bereits 1735, als er noch im Bau war, eingeweiht und war erst 1762 vollständig fertiggestellt.

Übrigens: Ich bin bei Weitem nicht der Einzige, der eine Münze in den Brunnen wirft. Jährlich werden über eine Million Euro aus dem Becken gefischt und für wohltätige Zwecke gespendet.

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4| Pantheon

Der vorletzte Stopp, den ihr bei einem Tag in Rom auf jeden Fall einplanen solltet, ist das Pantheon auf dem Marsfeld an der Piazza della Rotonda.

Es stammt aus dem Jahr 128 n. Chr. und gilt als eines der besterhaltenen Bauwerke der römischen Antike. Von außen fällt mir vor allem die in der Mitte geöffnete 43 Meter große Kuppel ins Auge.

In die Tempelhalle im Inneren gelangt so natürliches Licht und kreiert eine unglaubliche Atmosphäre durch das Zusammenspiel mit den verschiedenen Elementen aus Marmor, Travertin und Granit sowie Bronze. Das verursacht Gänsehaut pur!

Seit 609 ist das Pantheon eine christliche Kirche und trägt den Titel Basilica minor. Hier wurden auch einige berühmte Persönlichkeiten wie der Maler Raffael sowie die Könige Viktor Emanuel II und Umberto I begraben. Der Besuch dieses geschichtsträchtigen Gebäudes lohnt sich!

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5| Spanische Treppe

Jetzt geht es zum letzten Highlight des Tages, das auf jeden Fall erwähnt gehört bei „Was muss man in Rom gesehen haben?“ – und zwar besuche ich die berühmte Spanische Treppe aus dem Jahr 1723.

Die Verzierungen und die geschwungenen Stufen der Treppe verleihen ihr ein wundervolles, majestätisches Aussehen. Der Name kommt übrigens von der spanischen Botschaft, die früher am vor der Treppe liegenden Piazza di Spagna ihren Sitz hatte.

Die Spanische Treppe ist ein sehr beliebter Treffpunkt, vor allem für Touristen. Daher ist es seit 2019 verboten, sich auf die Treppe zu setzen.

Was ich aber machen kann, ist, die dreigeteilte Treppe mit ihren 136 Stufen zu erklimmen, um die oben gelegene Kirche Santa Trinità dei Monti zu besichtigen.

Außerdem habe ich von hier einen tollen Überblick über den gesamten Spanischen Platz mit dem Brunnen Fontana della Barcaccia.

Übrigens: Wenn ihr Glück habt und zum offiziellen Frühlingsbeginn in Rom seid, dann werdet ihr die Spanische Treppe traumhaft geschmückt mit Blumen sehen.

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Ein Tag in Rom – mein Fazit!

Was muss man in Rom gesehen haben? So einiges, wie Du sicherlich schon festgestellt hast. Diese fünf Orte solltest Du Dir bei einem Aufenthalt von 24 Stunden in Rom auf jeden Fall mal anschauen. Aber Rom hat so viel mehr zu bieten. Lass Dich ein auf eine Woche in Rom.


Ein Tag in Rom – Karte

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