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Die 16 schönsten Städte in Sachsen

In Sachsen befinden sich einige der schönsten Reiseziele. In diesem vielseitigen Bundesland im Osten von Deutschland befinden sich nicht nur malerische Naturlandschaften und Wälder. Du kannst auch viele schöne Städte mit ihrem ganz eigenen Charakter entdecken. In diesem Artikel stelle ich Dir die schönsten Städte in Sachsen vor.

Welche Städte in Sachsen sind sehenswert?

1. Dresden

Die Frauenkirche macht Dresden zu einer der schönsten Städte in Sachsen
Die Frauenkirche macht Dresden zu einer der schönsten Städte in Sachsen

Wer die schönsten Städte in Sachsen bereisen möchte, der kommt an Dresden nicht vorbei. Diese Stadt wird wegen ihrer schönen Gebäude und Kunstwerke auch „Elbflorenz“ genannt.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 warfen britische und amerikanische Flugzeuge einen Bombenteppich über der Stadt ab. Dresden stand buchstäblich in Flammen und ein Großteil der Stadt wurde komplett zerstört.

Die Auswirkungen des Krieges sind immer noch zu sehen, aber Dresden hat sich vollständig erholt. Touristen aus aller Welt kommen hierher, um die barocken Gebäude in der Altstadt wie die Frauenkirche, die Semperoper, den Zwinger und die Hofkirche zu sehen.

Neben all den schönen Gebäuden hat die Stadt auch eine Menge interessanter Museen zu bieten. So kannst Du auch bei schlechtem Wetter in Dresden viel sehen. Verweile nicht nur in der Altstadt, denn auch die trendige Neustadt und andere Stadtteile sind auf jeden Fall einen Besuch wert.


2. Leipzig

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Das neue Berlin, so wird Leipzig manchmal genannt. Sie ist nach Dresden die zweitgrößte Stadt in Sachsen. Johann Sebastian Bach wirkte die meiste Zeit seines Lebens in Leipzig und ist in der Thomaskirche neben dem Bach-Museum begraben.

Wer sich für klassische Musik interessiert, kann auf der Musikroute an allen musikalischen Highlights vorbeigehen. Aufgrund der zentralen Lage finden in der Stadt regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte statt.

Trotz der Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs und des Stillstands zu DDR-Zeiten hat sich Leipzig zu einem angesagten und beliebten Reiseziel in Ostdeutschland entwickelt. Die Gegenwart und die Vergangenheit wechseln sich in Harmonie ab.

Die alte Baumwollspinnerei ist ein Industriestandort, an dem heute Künstler leben und arbeiten. Du kannst an einer Führung teilnehmen und es finden dort regelmäßig Veranstaltungen statt.

In der Stadt findest Du zahlreiche Restaurants, bunte Bars und gemütliche Clubs. Du kannst auch in einer der vielen Passagen einkaufen. Auf dem Marktplatz steht eines der schönsten Gebäude der Stadt: das Alte Rathaus. Es beherbergt eines der vielen Museen der Stadt.

Eine weitere Besonderheit ist das Völkerschlachtdenkmal, ein riesiges Denkmal, das an die entscheidende Schlacht während der Kriege gegen Napoleon im Jahr 1813 erinnert.

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3. Görlitz

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Die Stadt Görlitz zählt mit mehr als 4.000 Denkmälern zu den schönsten Städten in Sachsen. In der Stadt verschmelzen Spätgotik, Renaissance, Barock und Jugendstil.

Die prächtigen Kaufmannshäuser und typischen Hallenhäuser solltest Du Dir auf jeden Fall von innen ansehen. Görlitz‘ historischer Stadtkern, der den Krieg fast unbeschadet überstanden hat, ist eine Augenweide.

Es überrascht nicht, dass die Stadt regelmäßig als Schauplatz für mehrere bekannte Spielfilme diente. Unter anderem wurden Inglorious Bastards, Goethe, Der Vorleser und The Grand Budapest Hotel teilweise in Görlitz gedreht. Daher wird die Stadt auch liebevoll „Görliwood“ genannt.

Die Besucher können mit einem Führer an den verschiedenen Drehorten vorbeigehen. Aber auch ohne Guide lohnt sich ein Spaziergang durch die Stadt auf jeden Fall.

Besuche die Petriskirche, die Dreifaltigkeitskirche und wirf auch einen Blick auf die Uhr im Rathaus. Wer weiß, vielleicht hörst Du sogar einen Löwen brüllen. Görlitz hat auch einige interessante Museen, darunter einen der schönsten Bibliothekssäle Deutschlands im Kulturhistorischen Museum Görlitz.

Ein Teil von Görlitz liegt eigentlich in Polen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Grenze zwischen Deutschland und Polen mitten durch die Stadt gezogen. Der östliche Teil der Stadt liegt in Polen und heißt Zgorzelec.


4. Freiberg

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Im Jahr 1168 entdeckten Händler das erste Silbererz, woraufhin Silberminen entwickelt wurden. Freiberg konnte sich zu einer wohlhabenden Bergbaustadt entwickeln und wird heute nicht umsonst die Silberstadt genannt.

Hier wurden viele sächsische Münzen geprägt, aber neben Silber wurden auch andere Erze gefunden. 1975 öffnete die Bergakademie ihre Pforten, die erste Fachhochschule in Deutschland. Die Tradition des Bergbaus wird immer noch lebendig gehalten.

Auf dem Obermarkt wird jeden Tag um 11.15 Uhr und 16.15 Uhr das Steigerlied „Glück auf, der Steiger kommt“ gespielt. Besucher können die Bergwerke Reiche Zeche und Alte Elisabeth besuchen.

Im Stadt- und Bergbaumuseum erfährst Du mehr über die Geschichte des Bergbaus, und in Terra Mineralia und Schloss Freudenfalls kannst Du eine reiche Mineraliensammlung bewundern.

Der Bergbau hat der Stadt Reichtum beschert und das spiegelt sich in Freibergs Innenstadt wider. Das größte Bauwerk der Stadt ist der Freiberger Dom. Ein Besuch in diesem Bauwerk ist nicht vollständig, ohne die größte Orgel zu hören, die Gottfried Silbermann je gebaut hat. Den besten Panoramablick über die Stadt hast Du von der Petrikirche aus.


5. Bautzen

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Nicht weniger als 24 Türme prägen die Skyline von Bautzen, daher der Name „Stadt der Türme“. Der berühmteste Turm ist der Reichenturm, der, wie der Turm von Pisa, ziemlich schief ist.

Ein weiterer besonderer Turm ist die Alte Wasserkunst, die dazu diente, Wasser in den oberen Teil der Stadt zu pumpen. Tatsächlich ist Bautzen auf einem Granitfelsplateau über der Spree gebaut.

Im historischen Zentrum gibt es zahlreiche schöne Villen und mehr als 1.000 historische Gebäude.

Außerdem ist Bautzen die sorbische Hauptstadt in der Oberlausitz. Die Sorben sind ein westslawisches Volk, das hier lebte, bevor sich die Deutschen niederließen. In diesem Teil Sachsens wird daher Sorbisch, eine anerkannte slawische Sprache, gesprochen.

Doch die sorbische Kultur steht unter Druck, deshalb wird alles getan, um ihre Traditionen am Leben zu erhalten. Und dann ist die Stadt auch noch für den Bautz’ner Senf bekannt. Die Geschichte des Senfs reicht bis ins Jahr 1866 zurück und zu DDR-Zeiten war er eines der wichtigsten Handelsprodukte.

Doch Bautzen hat auch eine dunkle Seite. Bautzen I und Bautzen II sind zwei Gefängnisse in der Stadt. Vor allem Bautzen II wurde für seine politischen Gefangenen berüchtigt.

Zu DDR-Zeiten wurden hier politische Gegner festgehalten und verschwanden manchmal jahrelang von der Bildfläche. Heute ist Bautzen II ein beeindruckendes Museum.


6. Zwickau

Zwickau ist eine alte Handelsstadt, aber vor allem eine echte Autostadt. August Horch hat den Audi hier gestartet. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute die DDR ihre eigene Autoindustrie auf. Der Trabant wurde in der alten Audi-Fabrik gebaut.

Von 1957 bis 1991 liefen hier die kultigen Autos vom Band. Die ehemalige Fabrik wurde restauriert und beherbergt das Horch-Automuseum mit einer schönen Sammlung von Modellen.

Das Stadtzentrum von Zwickau ist voller Geschichte. Hier kannst Du fast alle Sehenswürdigkeiten finden. Die Priesterhäuser in der Nähe des St. Marien Doms gehören zu den ältesten Wohnhäusern in Deutschland.

Im Zentrum befindet sich auch das ehemalige Wohnhaus von Robert Schumann, einem berühmten Komponisten. Sein ehemaliges Haus ist heute ein Museum mit einem Konzertsaal.


7. Meißen

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Im Jahr 1708 wurde in Sachsen das Rezept zur Herstellung von Porzellan gefunden. Bis dahin kam alles Porzellan aus China. Das erste Porzellan Europas wurde in Meißen hergestellt.

Noch heute ist die Staatliche Porzellan-Manufaktur ein Top-Lieferant. Die Besucher können einen Blick in die Produktion werfen, Ausstellungen bewundern und an Workshops teilnehmen.

Der Fabrik ist es gelungen, mehr Verwendungsmöglichkeiten für das weiße Gold zu finden als nur Geschirr. Das Glockenspiel der Meißner Frauenkirche zum Beispiel ist aus Porzellan gefertigt.

Meißen besteht aus einem Labyrinth von Straßen, die voller Geschäfte, Restaurants und Weinstuben sind. Vom zentralen Platz aus schlängeln sich die Straßen die Hügel hinauf, auf denen sich die imposante Albrechtsburg und der Dom von Meißen befinden.


8. Chemnitz

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Chemnitz ist eine Stadt mit einer reichen industriellen Vergangenheit. Früher wurde die Stadt das deutsche Manchester genannt. Unter anderem wurden hier viele Züge gebaut. Die Industriebarone ließen imposante Villen bauen, die berühmteste ist die Villa Esche.

Nach den schweren Bombenangriffen während des Zweiten Weltkriegs und der Teilung Deutschlands entschieden sich viele Unternehmen, ihren Standort nach Westdeutschland zu verlegen. Während der DDR-Zeit wurde die Stadt zu einer sozialistischen Musterstadt umgebaut und Karl-Marx-Stadt genannt.

Alles, was von dieser Zeit übrig geblieben ist, ist das riesige Karl-Marx-Denkmal. Ein sieben Meter hohes und 40 Tonnen schweres Denkmal. Nach dem Fall der Mauer wurde die Stadt von Grund auf erneuert und das Zentrum wurde komplett neu gestaltet.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Alte Rathaus – vom Turm aus hast Du den besten Blick auf die Stadt, der gotische Rote Turm und die Überreste der Festungsanlagen.

Das neue Stadtzentrum wird von der großen Stadthalle dominiert. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Theatern, Museen und regelmäßigen Festivals und Veranstaltungen.


9. Zittau

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Zittau liegt in der Nähe des Dreiländerecks zwischen Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik. Die Stadt hat eine reiche Geschichte im Bereich Textilien und Weberei. Die größten Kunstschätze der Stadt sind daher gewebte Teppiche.

Das Große Zittauer Fastentuch ist die Hauptattraktion. Dieses Fastentuch ist 8,20 Meter hoch und 6,80 Meter breit. Das Tuch zeigt 90 biblische Bilder aus dem Alten und Neuen Testament und wurde 1472 hergestellt. Du kannst es Dir in der Johanniskirche selbst anschauen.

Es gibt auch eine kleinere Version. Das Kleine Zittauer Fastentuch ist „nur“ 4,30 Meter hoch und 3,40 Meter groß. Du findest es im Stadtmuseum von Zittau.

Das Stadtzentrum von Zittau ist voller schöner historischer Gebäude. Die meisten wurden im Jahr 1800 gebaut, als die Stadt nach dem Siebzigjährigen Krieg wieder aufgebaut werden musste.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich rund um den Marktplatz und den Johannisplatz. Das Rathaus und die Johanniskirche stechen dann am meisten hervor.

Von Zittau aus kannst Du mit der Zittauer Schmalspurbahn eine Fahrt mit einer nostalgischen Dampflokomotive ins Zittauer Gebirge unternehmen. Dies ist Deutschlands kleinstes Mittelgebirge, in dem Du fantastische Wanderungen unternehmen kannst. Besuche auch unbedingt die Burg- und Klosterruine von Oybin.


10. Plauen

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Die Textilindustrie spielt eine wichtige Rolle in Plauens Geschichte. Die Stadt wurde berühmt für ihre Spitze, die „Plauer Spitze“. Aus diesem Stoff werden unter anderem Tischdecken, Ornamente, Vorhänge, Kissen und Hochzeitskleider hergestellt.

Die Spitzenproduktion begann bereits im 19. Jahrhundert und es werden immer noch Vorführungen zu Textilien und Stickereien angeboten. Im Plauener Spitzenmuseum erfährst Du mehr über die Geschichte von Kant in der Stadt.

Plauen wurde während des Zweiten Weltkriegs weitgehend zerstört, doch zum Glück haben einige Schmuckstücke den Krieg überlebt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Altstadt, darunter das Alte Rathaus, die Lutherkirche und die Johanniskirche.

Außerdem gibt es drei besondere Brücken zu bewundern. Die Elsterbrücke aus dem Jahr 1244 ist die älteste Steinbrücke in Deutschland. Die beiden anderen Brücken befinden sich im Syra-Tal. Mit einer Länge von 90 Metern ist die Friedensbrücke eine der längsten Bogenbrücken der Welt.


11. Radebeul

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Weinliebhaber aufgepasst. Radebeul ist eine echte Weinstadt an der Elbe in der Sächsischen Weinstraße – dem östlichsten Weinanbaugebiet Deutschlands.

Wandere durch die Weinberge und spaziere die „Himmelstreppe“ hinauf, die zum Spitzhaus führt. Besuche Schloss Wackerbarth, das für seinen Sekt berühmt ist. Hier kannst Du eine geführte Tour machen und eine Verkostung buchen. Jedes Jahr im September findet auf dem Dorfplatz ein großes Weinfest statt.

Radebeul ist voll von klassischen Villen. Diese Stadt war ein beliebter Wohnort für wohlhabendere Menschen. Der Autor der Winnetou-Bücher, Karl May, stammt aus dieser Stadt. Mit über 200 Millionen verkauften Büchern ist er der erfolgreichste Schriftsteller aller Zeiten.

Heute ist seine Villa ein Museum über amerikanische Indianer. Ein weiteres Muss ist eine Fahrt mit der historischen Dampfeisenbahn nach Moritzburg. Hier kannst Du das Jagdhaus von August dem Starken besuchen.


12. Torgau

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Torgau spielte eine wichtige Rolle in der Reformation. Martin Luther besuchte die Stadt mehr als 40 Mal. Laut Luther waren die Gebäude in Torgau schöner als alles, was in der klassischen Antike gebaut wurde. Logisch, dass sie daher einen Platz auf meiner Liste mit den schönsten Städten in Sachsen findet, oder?!

In der Altstadt sind mehr als 500 Denkmäler mit Einflüssen aus der Gotik und Renaissance erhalten. Rund um den Stadtplatz mit seinem Brunnen stehen das Rathaus und einige schöne Patrizierhäuser.

Das auffälligste Bauwerk ist das Schloss Hartenfels mit seiner großen Wendeltreppe. Ganz oben findest Du ein Bild von Luther. Seine Witwe Katharina von Bora floh 1552 vor der Pest nach Torgau. Sie starb kurze Zeit später und ist in der Marienkirche begraben, die noch 1544 von Luther persönlich eingeweiht wurde.

Außerdem gibt es in der Stadt den ältesten Spielzeugladen Deutschlands (Loebner) und die älteste Apotheke Sachsens, die Du besuchen kannst.

Auch ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte fand hier 1945 statt. Am 25. April 1945 trafen die amerikanischen und russischen Truppen aufeinander. Das Foto vom Treffen der Russen und Amerikaner, das einen Tag später für die Presse wiederholt wurde, ist weltberühmt. Das „Denkmal der Begegnung“ steht heute am Ort des Geschehens.


13. Grimma

Grimma ist eine idyllische Stadt an der Mulde. Im Stadtzentrum gibt es viele geschützte Denkmäler. Das Alte Rathaus zählt zu den schönsten Gebäuden im Renaissance-Stil und die Frauenkirche erinnert an die Blütezeit der Stadt.

1550 gründete der Kurfürst Moritz von Sachsen hier im Augustinerkloster die Landschule Grimma. Die Schule hatte eine große Anziehungskraft auf die Schüler und hat auch heute noch einen guten Ruf.

In Nimbschen stehen die Ruinen des Nonnenklosters Marienthorn. Katharina von Bora floh hier 1523 – sie wurde später Martin Luthers Frau.

Im Jahr 2002 wurde die Stadt von einem Hochwasser der Mulde heimgesucht. Eine Brücke aus dem 18. Jahrhundert stürzte aufgrund der gewaltigen Kraft des Wassers ein. Seine Ruinen erinnern an diese Flut.

Das Hochwasser hat die Grimmaer Liederflut ins Leben gerufen, ein jährliches Sommerfestival voller klassischer Musik.

Grimma ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Wanderung oder Fahrradtour durch das Muldetal. Schließlich findest Du entlang dieses Flusses mehrere romantische Schlösser wie Colditz, Rochlitz und Kriebstein.


14. Pirna

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Pirna liegt an der Elbe und ist das Tor zum Elbsandsteingebirge und zum Nationalpark Sächsische Schweiz.

Der historische Stadtkern ist weitgehend erhalten, da er von Kriegsschäden und Stadtbränden verschont blieb. Deshalb kannst Du hier wunderschöne Herrenhäuser, verwinkelte Gassen und hübsche Innenhöfe mit Springbrunnen bewundern.

Rund um den Marktplatz findest Du Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus, Schloss Sonnenstein, die St. Marienkirche und das Canaletto-Haus. Im Canaletto-Haus kannst Du die Gemälde des Venezianers Bernardo Belotto bewundern, die die Stadt weltberühmt gemacht haben.

In der Nähe von Pirna liegt die Festung Königstein. Niemandem ist es je gelungen, diese Festung zu erobern. Letztes Jahr habe ich auf meiner Reise durch Sachsen einen Blick auf dieses beeindruckende Bauwerk werfen können.

Pirna ist auch ein guter Ausgangspunkt für den Elberadweg, den Sächsischen Weinwanderweg und die Sächsische Weinstraße.


15. Kamenz

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Kamenz nennt sich selbst die „Lessing-Stadt“. Der Dichter Gotthold Ephraim Lessing wurde 1729 in der Stadt geboren. Sein Haus existiert nicht mehr, aber das Lessing-Museum wurde 1929 gegründet.

Ein Großteil der Stadt wurde nach einem Stadtbrand im Jahr 1842 zerstört. Kein einziges Haus überlebte den Großbrand, sodass das Zentrum gleichzeitig im gleichen Stil wieder aufgebaut wurde.

Glücklicherweise wurde die Marienkirche verschont. Diese Kirche dominiert das Stadtbild und hat einen überwältigenden Innenraum. Ebenfalls sehenswert sind die St. Annenkirche, die Katechismuskirche, die Begräbniskirche St. Just und das Museum Westlausitz.

Wie Bautzen ist Kamenz das Zentrum der sorbischen Kultur. Die Stadt liegt in einer natürlichen Umgebung und bietet viele Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. Im Mai und Juni kannst Du die blühenden Rhododendren auf dem Hutberg sehen.


16. Annaberg-Buchholz

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Die Erze aus dem Erzgebirge brachten großen Wohlstand. Im 16. Jahrhundert war Annaberg sogar größer als Leipzig. Als die letzte Mine 1892 schließen musste, mussten sich viele Menschen eine andere Arbeit suchen.

Viele Menschen haben ihre neue Zukunft in der Holzbearbeitung gefunden. Denk an Möbel, aber auch an Spielzeug und Weihnachtsschmuck. In der Manufaktur der Träume können die Besucher eine besondere Sammlung bewundern. Wer sich für den Bergbau interessiert, kann das Erzgebirgsmuseum oder das Frohnauer Hammer Museum besuchen.

Im Zentrum von Annaberg-Buchholz gibt es rund 800 denkmalgeschützte Gebäude. Der Blickfang des Zentrums ist die große St. Annakirche. Das historische Zentrum bildet die idyllische Kulisse für den Weihnachtsmarkt während der Weihnachtszeit.

Karte mit den schönsten Städten in Sachsen

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