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Top 10 Südniedersachsen Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele

In Südniedersachsen sind Sehenswürdigkeiten in Menge zu finden. Einige große Städte, beschauliche Fachwerkstädte, Kurorte und viel Natur prägen die Region Südniedersachsen. Du kannst durch große Wälder wandern und an Flüssen entlang Radtouren unternehmen, z.B. an Leine oder Weser. Ich verrate Dir die Top Südniedersachsen Sehenswürdigkeiten und nützliche Tipps für Deinen Aufenthalt. Entdecke spannende Ausflugsziele, Reiseziele und die schönsten Orte in Südniedersachsen.
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Südniedersachsen Sehenswürdigkeiten

Die Region Südniedersachsen erstreckt sich zwischen dem Mittelgebirge Solling im Westen und den westlichen Ausläufern des Harzes im Osten. Dazwischen liegt eine eher flache Landschaft, nämlich die Niederung Leinegraben, benannt nach dem Fluss Leine. Göttingen, die zentrale Stadt und eines der wichtigsten Reiseziele in Südniedersachsen, liegt im Leinegraben, also inmitten der Region. Die Region wird daher inoffiziell auch gern „Region Göttingen“ genannt. Sie umfasst außer dem Stadt- und dem Landkreis Göttingen noch die Landkreise Northeim, Holzminden und Goslar.

Die mit ihren Hügeln und Bergen landschaftlich wunderschöne Region ist recht dünn besiedelt, vor allem im Vergleich zu den Metropolregionen Niedersachsens wie Hannover oder Wolfsburg. Viele Städte in Südniedersachsen blicken auf eine lange Geschichte zurück. Nimm Dir Zeit, Sehenswürdigkeiten in Südniedersachsen zu besuchen und ihre Geschichte kennenzulernen. Es lohnt sich!


1| Göttingen

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Südniedersachsen hat Sehenswürdigkeiten in Menge, aber nur eine Universitätsstadt, das ist Göttingen! Beginnen wir unseren Stadtbummel doch auf dem Marktplatz beim Alten Rathaus. Dort kannst Du gleich das Wahrzeichen der Stadt – zugleich eine der nettesten Sehenswürdigkeiten in Südniedersachsen – bewundern, nämlich den Gänselieselbrunnen.

Die Göttinger Studenten haben den Brunnen ganz besonders ins Herz geschlossen. Nach einem alten Brauch besuchen die Absolventen der Universität nach ihrer Prüfung den Brunnen, klettern hinauf und geben der Gänselieselfigur einen Kuss.

Vieles mehr über die Stadtgeschichte kannst Du im Städtischen Museum erfahren. Es ist in einem historischen Fachwerkhaus eingerichtet. Auch das ganz moderne Kunsthaus Göttingen (eröffnet 2021) mit seinen interessanten Ausstellungen ist einen Besuch wert.

Zu den schönsten Bauwerken von Göttingen zählt die gotische Kirche St. Jacobi (erbaut 1361 – 1433) mit ihrem 72 m hohen Turm. Wer Lust zum Wandern hat, geht in den Göttinger Wald und steigt auf die Mackenröder Spitze, einen 427 m hohen Berg, der auf dem Stadtgebiet liegt und einen Aussichtsturm besitzt.


2| Duderstadt

Südniedersachsen hat Sehenswürdigkeiten zu bieten, die nur »einzigartig« genannt werden können! Dazu gehören die 16 (!) Türme, die sich rund um die Kleinstadt Duderstadt im südlichen Harzvorland (Landkreis Göttingen) verteilen. Die Bürger errichteten diese sogenannten »Warttürme« (also Wachttürme), um die Gegend weiträumig überschauen zu können und eventuelle Feinde frühzeitig zu bemerken!

In Duderstadt kannst Du auch viele uralte Fachwerkhäuser bewundern. Auch das Rathaus ist ein Fachwerkhaus mit Türmen, erbaut 1302/03. Wahrzeichen von Duderstadt ist der Westerturm, ein mittelalterlicher Torturm mit einer gedrehten Turmspitze (ziemlich einzigartig …). Im gotischen Stil wurden die beiden eindrucksvollen Kirchen St.Cyriakuzs und St. Servatius errichtet, die beide über 60 m hohe Türme haben.


3| Hannoversch Münden

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Hannoversch Münden ist die südlichste Stadt Niedersachsens, liegt im Landkreis Göttingen am Zusammenfluss von Fulda und Werra, die zusammen den Fluss Weser bilden. Viele Fachwerkhäuser schmücken die Altstadt. Besonders sehenswert ist das Rathaus, das im Stil der Weserrenaissance erbaut wurde und ein Glockenspiel besitzt. Nicht weniger beeindruckend ist die St.-Blasius-Kirche, eine gotische Hallenkirche.

In Hannoversch Münden ist eine legendäre Persönlichkeit begraben worden, nämlich der »Dr. Eisenbart«, der von 1663 bis 1727 gelebt hat und in der Stadt starb. Er hatte es damals als „reisender Medikus“ zu einer gewissen Berühmtheit gebracht, die sich sogar in einem humoristischen Volkslied widerspiegelt: „Ich bin der Doktor Eisenbart …“. An seinem Sterbehaus in Hannoversch Münden ist eine Gedenktafel angebracht.


4| Einbeck

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Wer gern mal ein Bier trinkt, wird sicherlich Einbeck im Landkreis Northeim als eines der interessantesten Reiseziele in Südniedersachsen ansehen – zu Recht! Die Bierbrauer von Einbeck haben das Bockbier erfunden! Die Tradition des Bierbrauens geht in Einbeck bis ins Jahr 1378 zurück. Das hiesige recht starke Bier (6,5 % Alkohol!) wurde als „einpöckisch“ (also Einbecker) Bier verkauft – so entstand der Name „Bockbier“.

Die frühere Hansestadt Einbeck besteht aus einer Kernstadt und vielen kleinen beschaulichen Teilorten. In der Kernstadt sind außer 150 hübschen Fachwerkhäusern auch die Marktkirche St. Jakobi mit ihrem ein klein wenig schiefen Turm und der „Eulenspiegelbrunnen“ am Marktplatz zu bewundern.

Selbstverständlich besitzt die Brauereistadt ein Biermuseum. Auch das Stadtmuseum und das Fahrradmuseum sind einen Besuch wert. Das Fahrradmuseum erinnert an den Fabrikanten August Stukenbrok (1867 – 1930), der die von ihm produzierten Fahrräder per Versandhandel verkaufte – eine für die damalige Zeit unerhört moderne Idee!

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5| Bad Gandersheim

Auch in kleinen, hübschen Kurorten lockt Südniedersachsen mit Sehenswürdigkeiten! So etwa in Bad Gandersheim, einer kleinen Stadt im Landkreis Northeim. Bad Gandersheim nennt sich auch „Roswitha-Stadt“, denn die mittelalterliche Dichterin Roswitha von Gandersheim wurde um 935 hier geboren. Den Marktplatz der Kurstadt schmücken Fachwerkhäuser und das Rathaus von 1580.

Besonders schön ist die mittelalterliche Stiftskirche, die im romanischen Stil erbaut wurde und zwei achteckige Türme besitzt. Der Kur dienen verschiedene Kurkliniken, ein Solebad und der schöne Bergkurpark. Vielleicht möchtest Du von Bad Gandersheim aus eine kleine Wanderung unternehmen? Der interessante „Skulpturenweg“ startet hier und führt bis nach Lamspringe.


6| Holzminden

Die Kreisstadt Holzminden liegt im Weserbergland am Solling, die Altstadt erstreckt sich unmittelbar an der Weser. Die Geschichte der Stadt reicht bis ins Mittelalter zurück: Holzminden wurde erstmals 832 urkundlich erwähnt und erhielt 1245 das Stadtrecht. Das prächtigste alte Gebäude von Holzminden ist sicherlich das sogenannte „Tillyhaus“, erbaut 1609.

Hättest Du gedacht, dass Südniedersachsen Sehenswürdigkeiten wie einen „Duftenden Stadtrundgang“ besitzt? In Holzminden hat eine besondere Industrie eine lange Tradition, nämlich die „Geschmacksstoffindustrie“ – hier wird z.B. künstlicher Vanilleduftstoff hergestellt. Folgerichtig verläuft durch Holzminden ein „Duftender Stadtrundgang“, das ist ein Rundweg mit 15 Stelen, die tatsächlich unterschiedliche Düfte ausstrahlen! Außerhalb der Stadt lohnt sich ein Spaziergang zum „Kaiser-Wilhelm-Turm“, einem 17 m hohen Aussichtsturm, erbaut 1908.


7| Northeim

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Viele Reiseziele in Südniedersachsen begeistern Naturfreunde ganz besonders! Dazu gehört die ehemalige Hansestadt Northeim, heute Kreisstadt des Landkreises Northeim. Infolge des Kiesabbaus in der Region entstand im Laufe der Zeit die Northeimer Seenplatte. R

und um die Baggerseen leben viele Vögel, z.B. Eisvögel, Schwalben, Haubentaucher. Im größten der Seen tummeln sich im Sommer viele Badegäste, Taucher und Surfer. Und zu jeder Jahreszeit kannst Du hier, an den Südwestausläufern des Harzes, wunderbar wandern.

Die Altstadt von Northeim begeistert Romantiker (und Hobbyfotografen!) mit ihren engen Gassen und schönen Fachwerkhäusern. Auch das Heimatmuseum der Stadt ist in einem Fachwerkhaus eingerichtet.


8| Bad Lauterberg

Die Kleinstadt im Harz gehört zum Landkreis Göttingen und ist als Kneipp-Heilbad bekannt. Bereits 1906 wurde Lauterberg als Kurort anerkannt und darf sich seither „Bad Lauterberg“ nennen. Schon allein die Umgebung der Stadt im Harz ist der Gesundheit nützlich, denn hier sind schöne Wanderungen in guter Waldluft möglich. Auch im 20 ha großen Kurpark mit Spielplätzen und Wassertretanlagen macht ein Spaziergang Spaß.

Bad Lauterberg ist eine ehemalige Bergbaustadt. Hier wurde Kupfer abgebaut. Wer sich für die Geschichte des Bergbaus interessiert, schaut im Besucherbergwerk „Scholmzeche“ vorbei, das sich beim Kurpark befindet – sicherlich eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in Südniedersachsen. Führungen durch das Bergwerk können gebucht werden.


9| Bad Sachsa

Wie Bad Lauterberg ist auch Bad Sachsa ein Kurort mit langer Tradition. Der Kurbetrieb begann hier schon um 1874, und seit 1905 ist Bad Sachsa offiziell Kurort. Nicht nur Kurgäste besuchen gern das Erlebnisbad „Salztal-Paradies“ in Bad Sachsa. Spaziergange rund um die Stadt über Hügel und durch Wälder machen auch Spaß. Auf einem Hügel steht eine romantische Ruine, die ehemalige „Sachsenburg“.

Das älteste Bauwerk in der Stadt ist die St.-Nikolai-Kirche mit ihrem Turm aus dem 12. Jahrhundert. Das Grenzlandmuseum Bad Sachsa erinnert an neuere Zeiten, nämlich an die deutsche Teilung. (Nicht weit von Bad Sachsa verlief damals die Grenze BRD – DDR). Das interessante Museum ist im Kurpark zu finden. Du siehst: Südniedersachsen inklusive Sehenswürdigkeiten ist sehr geschichtsträchtig.


10| Osterode

Osterode war bis 2016 Kreisstadt des Landkreises Osterode, der dann in den Landkreis Göttingen eingegliedert wurde. Die Stadt liegt romantisch im Tal des Flusses Söse. Sie ist von historischen Fachwerkhäusern und ehrwürdigen Kirchenbauten geprägt. Die Kirche St. Jacobi, eine ehemalige Klosterkirche, und die Marktkirche sind beide im gotischen Stil erbaut worden. Die Marktkirche besitzt einen 64 m hohen Turm!

Bei einem Spaziergang in der Umgebung von Osterode kannst Du auf einem Hügel die „Alte Burg“ besuchen. Von der Burg, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde, ist noch ein Teil des Bergfrieds vorhanden. Er ist das Wahrzeichen von Osterode.


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