Ein Tag in Oslo | Was muss man gesehen haben?

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Seitdem ich vor einigen Jahren auf einem Flug von Aberdeen nach Frankfurt einen Zwischenstopp am Flughafen in Oslo machen musste, wollte ich mir die Stadt immer mal bei einer Städtereise näher anschauen. Mit vielen Städten verbinde ich ja mindestens ein Wahrzeichen. Aber bei der Hauptstadt von Norwegen habe ich mir erst mal die Frage gestellt: Ein Tag in Oslo? Was kann ich in Oslo sehen und machen?

Nachdem ich nun für einen Wochenendtrip in Oslo gewesen bin, habe ich Dir einige spannende Highlights für Deinen Aufenthalt in der Hauptstadt von Norwegen mitgebracht. Wenn Du beispielsweise bei einer Rundreise durch Norwegen oder einer Kreuzfahrt Oslo an einem Tag anschauen möchtest, habe ich Dir hier alle nützlichen Tipps zusammengestellt.

Was kann man in Oslo machen?

 

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Oslo an einem Tag. Was kann man tun?

Vorweg muss ich aber gleich sagen, dass selbst ein Wochenende für die Stadt Oslo nicht ausreicht. Du wirst an einem Tag in Oslo nur einen kleinen Teil von dem sehen, was Oslo zu bieten hat.

Daher beschränke ich mich hier auf die Sehenswürdigkeiten, die sich in der Nähe der Innenstadt befinden bzw. schnell durch Bus, Tram oder Leihfahrrad erreichbar sind.

Übernachtet habe ich in einem der zahlreichen Thon Hotels in Oslo. Das Thon Hotel Spectrum* befindet sich in der Nähe des Bahnhofs. Es ist ein cooles Designhotel, welches sich über drei Häuser erstreckt. Besonders gefallen haben mir die Zimmer und das reichhaltige Frühstück.

Aber nun zu meinen 5 Orten. Wenn Du dich fragst, was man in Oslo gesehen haben muss, empfehle ich Dir die folgenden Orte.


Was muss man in Oslo gesehen haben?

Ich habe Dir nach meinem Aufenthalt in Oslo einige spannende Informationen zu diesen Highlights in Oslo mitgebracht. Diese kannst Du Dir an einem Tag in Oslo anschauen. Meine erste Empfehlung für Deinen Tag in Oslo: Das Rathaus von Oslo.

1 | Rathaus von Oslo – Roter Backstein mit viel Design

Ein roter monumentaler Backsteinbau im Zentrum von Oslo. Das ist das Rathaus von Oslo. Zwei große gemauerte Türme schrauben sich mit Büros in den Himmel.

Besonders lohnen sich die kostenlosen Führungen im Sommer. Als ich dort war, fanden diese vom 30. Juli bis 12. August alle 15 Minuten statt.

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Während dieser öffentlichen Führung  hatte ich die Möglichkeit durch die Hallen und Säle des Rathauses zu gehen.

Diese Führung solltest Du Dir nicht entgehen lassen. Nicht nur wird Dir hier der große Rathaussaal gezeigt, in dem jedes Jahr der Friedensnobelpreis verliehen wird. Du erfährst auch viel über die Geschichte von Norwegen und der Stadt Oslo.

Zudem geht man mit dem Guide durch die einzelnen Säle des Rathauses in Oslo. Die sind wirklich sehenswert. Ungewöhnliche und monumentale Malereien an den Wänden.

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Im großen Rathaussaal wird jedes Jahr der Friedensnobelpreis verliehen

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Aber auch von außen gibt es einiges zu sehen. Die Astronomische Uhr oder der eindrucksvolle Brunnen vor dem Eingang. Auch die beiden Arkadengänge sind sehenswert. Denn dort sind einige Gemälde mit norwegischen Landschaften zu sehen.

Aufenthaltsdauer: 30-45 Minuten

Eintritt: Führungen im Sommer frei.

Adresse: Rådhusplassen 1, 0037 Oslo, Norwegen

Führungen: Weitere nützliche Infos zu den Führungen findest Du auf der Website (EN) vom Rathaus Oslo.

Gruppenführungen werden das ganze Jahr angeboten. Verfügbare Sprachen sind Norwegisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch.

Öffnungszeiten:

Mon: 09:00 – 16:00
Tue: 09:00 – 16:00
Wed: 09:00 – 16:00
Thu: 09:00 – 16:00
Fri: 09:00 – 16:00
Sat: 09:00 – 16:00
Sun: 09:00 – 16:00

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2 | Munch Museum – Werke von Edvard Munch

Edvard Munch ist wahrscheinlich Norwegens bekanntester Maler und Grafiker. In seinem Testament vermachte er der Stadt Oslo einen Großteil seiner Sammlung. Diese wird im 1963 eröffneten Munch Museum ausgestellt.

Etwas irritiert bin ich am Anfang. Bevor ich in die Ausstellung komme, werde ich wie an einem Flughafen an einer Sicherheitskontrolle überprüft. Sicherlich eine neue Sicherheitsmaßnahme, seitdem in Jahr 2005 zwei Gemälde gestohlen worden sind.

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Bekannteste Werke von Munch sind dieMadonna” und “Der Schrei”. Während ich die Madonna im Munch Museum finde, suche ich den Schrei vergeblich. Einige Erkundigungen später bin ich schlauer.

“Der Schrei” wird derzeit in der Nationalgalerie Oslo ausgestellt. Nun, dann ist zumindest eine weitere Sehenswürdigkeit in Oslo gefunden, die ich mir anschauen werde.

Aber nichts ist ewig im Munch Museum. Die Ausstellung wechselt ständig. Wer also auf jeden Fall die Werke “Der Schrei” und “Madonna” sehen möchte, sollte in die Nationalgalerie gehen. Echte Fans von Munchs Malerei sollten das Munch Museum nicht verpassen.

Beliebtes Gemälde: Madonna von Edvard Munch

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3 | Nationalgalerie Oslo – Der Schrei und noch mehr

Hier in der Nationalgalerie von Oslo sind auf jeden Fall schon mal mehr Menschen als im Munch Museum. Aus zwei Gründen recht verständlich.

Erstens liegt die Nationalgalerie mitten im Zentrum, sodass man einfach mal hineingeht – zum Beispiel, wenn es gerade anfängt zu regnen.

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Zweitens sind hier Werke von vielen unterschiedlichen Künstlern ausgestellt, so dass die Ausstellung der Nationalgalerie ein breiteres Publikum anspricht. Beispielsweise fand ich hier auch bekannte Werke von Auguste Rodin und Vincent van Gogh.

Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Hier sieht man nicht nur das wohl berühmteste Bild der Sammlung, das ich ja im Munch Museum vermutet hatte, sondern noch viele mehr. Aber was ist das denn?

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Das Bild von der Madonna habe ich doch schon im Munch Museum gesehen. Welches ist denn nun das echte?

Alle beide sind echt und ein Drittes kommt sogar noch hinzu. Die dritte Madonna wird in Hamburg in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt. Dabei handelt es sich bei allen drei Bildern um Originale.

Es sind Varianten der Madonna, die alle von Edvard Munch stammen. Da habe ich doch bei meinem Besuch der Nationalgalerie in Oslo gleich wieder etwas gelernt.

Übrigens, auch den Schrei gibt es mehrmals. Insgesamt viermal. Zwei Versionen besitzt das Munch Museum, eins ist in Privatbesitz und die Hauptversion hängt hier in der Nationalgalerie.

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Der Schrei von Edvard Munch wird in der Nationalgalerie Oslo von jedem Besucher aufgesucht


4 | Frognerpark und Vigeland-Skulpturenpark – verstörende Skulpturen

Der Frognerpark liegt ein wenig außerhalb des Zentrums von Oslo. Daher nehme ich mir ein Leihrad, welches ich hier an 200 Stationen des Oslo Bysykkel bequem per Handy ausleihen kann.

Nach zehn Minuten stelle ich das Rad an einer der Stationen in der Nähe ab und spaziere durch den Park. Es ist für mich auch eine willkommene Abwechslung zum Trubel in der Innenstadt.

Was muss man in Oslo gesehen haben? Auf jeden Fall diese Parkanlage. Das Highlight des Parks ist ein weiterer Park. Ein Park im Park gewissermaßen. Der Vigeland-Skulpturenpark ist wirklich außergewöhnlich und wirkt mit den teilweise wuchtigen Skulpturen monumental.

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Die meisten Kunstwerke sind sehr skurril und verstörend

Hier stehen auf einem riesigen Areal zahlreiche Skulpturen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland.

Er erschuf hier eine große Menge an Skulpturen. Das habe ich in der Form noch nicht gesehen. Sie erinnern mich ein wenig an die Kunst im Dritten Reich.

Vigeland stellt in den Skulpturen das menschliche Leben in allen möglichen Facetten dar. Allerdings fehlen mir irgendwie die fröhlichen Seiten des menschlichen Lebens.

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Verstörende aber auch beeindruckende Skulpturen im Vigeland-Skulpturenpark

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Highlight im Vigeland-Skulpturenpark ist der Monolith mit verschiedenen Skulpturengruppen um ihn herum


5 | Neues Opernhaus in Oslo – Ein Fels in der Bandung

Was Ihr auf keinen Fall bei einem Städtetrip nach Oslo verpassen solltet, ist das neue Opernhaus in Oslo.

Moderne Architektur wie sie begeistert. Zumindest mich. Seit 2008 steht das vom Architekturbüro Snøhetta („Schneekappe“) konzipierte Gebäude hier am Ufer in Oslo. Die Architekten ließen sich dabei durch die Form von Eisbergen inspirieren.

Straffe Winkelformen gepaart mit weißem Marmor und bläulichen Scheiben, die den Himmel spiegeln.

Der Clou ist, dass man auch auf das Dach der Oper gehen kann und von dort einen traumhaften Blick auf die Bucht, die vorgelagerten Inseln und die Stadt genießen kann.

Für mich erscheint die Oper ein wenig wie ein Raumschiff aus einer anderen Galaxie, welches hier gelandet ist – oder gestrandet.


Was muss man in Oslo gegessen haben?

Oslo ist nicht eines der bekanntesten Reiseziele für Reisende, die auf der Suche nach gastronomischen Erlebnissen sind. Zudem besitzt die typische Küche in Oslo keinen besonderen Ruhm oder eine Tradition: Dennoch verzaubert Oslo die Touristen mit ihrer Modernität und mit innovativen kulinarischen Vorschlägen, die in der Lage sind, jede Art von Gaumen zu überraschen, besonders die anspruchsvollsten. Solange Du keine besonderen Budgetgrenzen hast, denn, seien wir mal ehrlich, das Leben in Norwegen ist definitiv teurer als hier.

Offensichtlich sind die typischen Gerichte Oslos mit der alten und tiefen Seefahrertradition verbunden: In dieser Stadt kannst du verschiedene Arten von frischem Fisch und Meeresfrüchte-Spezialitäten genießen, die du an keinem anderen Ort je probiert hast.

Was man in Oslo essen kann

  • Fisch – Der berühmte Lachs, der geräuchert oder gegrillt gegessen werden kann, Kabeljau, Wels, Hering, Muscheln und Shrimps, gekocht oder fangfrisch, dürfen nicht fehlen.
  • Fleisch – Wenn du Fleisch bevorzugst, ist Oslo nicht unvorbereitet: Du kannst Elch, Rentier und Hirsch finden, die bereits einen starken Geschmack haben, aber oft durch eine mit saurer Sahne zubereitete Soße bereichert werden. Ebenfalls erwähnenswert ist das getrocknete Fleisch, das in Oslo in Form von Schinken oder Würstchen daherkommt.
  • Käse – Geitost, ein süßer Käse aus Kuh- und Ziegenmilch.

Wie viel kostet es, in Oslo zu essen und zu trinken?

Das Leben in Oslo ziemlich teuer – leider nicht nur für die Einwohner von Oslo, sodnern auch für Besucher der Stadt. Daher ist die praktischste Lösung für diejenigen, die ein kleines bis mittleres Budget haben, ein Ein-Gänge-Menü. Diese haben einen durchschnittlichen Preis von 350 norwegischen Kronen (ca. 35,- Euro), was Dir erlaubt, das Restaurant mit gestilltem Hunger zu verlassen.

Alkohol in Oslo? Ein Luxusgut!

Ein weiterer Punkt ist der Alkohol. Für mich gehört zu einem leckeren Essen im Restaurant auch gerne mal ein Rot- oder Weißwein dazu. In den skandinavischen Ländern ist dies schon fast eine kleine Geldanlage. Wein und weitere alkoholische Getränke unterliegen einer spezifischen Besteuerung, sodass alles Alkoholische viel teurer ist: Eine Flasche Wein ohne Ansprüche kann auch 800 Kronen (fast 80,- Euro) kosten.


Ein Tag in Oslo – was muss man gemacht haben?

Das waren sie. Meine Highlights und Attraktionen für einen Tag in Oslo. Die Stadt hat mich wirklich begeistert.

Das liegt natürlich auch an der schönen Lage am Wasser. Maritime Städte haben ja immer das gewisse Etwas.

Aber auch die Könige Norwegens haben dafür gesorgt, dass diese Stadt dem Besucher kulturell einiges zu bieten hat.

Ich habe jedenfalls beschlossen, noch einmal nach Oslo zu reisen, um mir dann noch die Museen anzuschauen, die sich auf der Halbinsel Bygdøy befinden. Auch das Skimuseum und die Sprungschanze auf dem Holmenkollen sind sicherlich ein spannendes Ausflugsziel bei schönem Wetter.

Was muss man in Oslo gesehen haben? Hast Du noch einiges Tipps für die Hauptstadt von Norwegen? Dann poste sie doch einfach im Kommentarfeld.


Oslo an einem Tag | Hotel Tipps



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Noch mehr Eindrücke von Oslo

Du bist länger als einen Tag in Oslo oder möchtest noch mehr Eindrücke von Oslo? Dann findest Du in meinem Blogbeitrag Top Oslo Sehenswürdigkeiten noch mehr Informationen über die Hauptstadt von Norwegen.


Norwegen und Oslo Tipps auf anderen Reiseblogs

Reiselust Mag: Oslo: die 7 schönsten kostenlosen Sehenswürdigkeiten > In 15 Bildern


Ein Tag in Oslo – Karte

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Öffentliche Kunst findet sich an vielen Orten in Oslo

 

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