Schönste Städte in Norddeutschland die eine Reise wert sind
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Die 10 schönsten Städte in Norddeutschland

Im Norden befinden sich einige der schönsten Reiseziele in Deutschland. Hier entdeckst Du an Nord- und Ostsee malerische Naturlandschaften, atmest salzigen Wind und lauschst dem Meeresrauschen. Du kannst im Norden aber auch viele schöne Städte mit ihrem maritimen Charakter entdecken. In diesem Artikel stelle ich sie Dir vor: die schönsten Städte in Norddeutschland.


Schönste Städte in Norddeutschland

Moin, moin! Willkommen in Norddeutschland! Ich möchte Dir hier ein paar Vorschläge für Deine Reise in den Norden machen und Dir schöne Städte in Norddeutschland vorstellen. Einige der Städte im Norden Deutschlands sind Hansestädte und blicken auf eine lange, interessante Geschichte zurück.

Die Bewohner der Hansestädte sind traditionell weltoffen – die Kaufleute aus Norddeutschland trieben ja Handel mit vielen Ländern – und freiheitsliebend. Lass Dir die leckeren Fischgerichte in den Restaurants der schönen Städte in Norddeutschland schmecken!

Einen kurzen Städtetrip mit Museumsbesuchen kannst Du das ganze Jahr über einplanen. Der Winter ist in Küstennähe eher milder als im Landesinneren, der Sommer eher kühler. Der ideale Reisemonat für Norddeutschland ist der Mai, denn dieser Monat bietet die meisten Sonnenstunden.

Wenn Du auch Ausflüge an Strände, Fahrradtouren oder Wanderungen in Deinen Städtebesuch einbeziehen möchtest, so reist Du am besten im Frühsommer oder im Hochsommer an. Mit einer „steifen Brise“ von Westen musst Du in der Region aber immer rechnen! Vergiss also Deinen Jacke nicht!


Diese 10 Städte in Norddeutschland sind sehenswert

1. Bremen

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Die Freie Hansestadt Bremen ist Großstadt und Hauptstadt des Bundeslandes Bremen. Wenn Du in die Geschichte dieser traditionsreichen Stadt eintauchen möchtest, dann schlenderst Du einfach mal über den Marktplatz – da ist die Bremer Stadtgeschichte sozusagen greifbar nah.

Dieser Spaziergang wird Dich überzeugen, dass wohl nur wenige Städte im Norden Deutschlands schöner sind als Bremen! Am Marktplatz stehen der imposante mittelalterliche Dom St. Petri und das historische Rathaus von 1409.

Im Ratskeller wird Wein verkauft. Auch die steinerne Symbolfigur der „bremischen Freiheit“, den Roland von Bremen, kannst Du am Marktplatz sehen. Kleiner, aber nicht weniger beliebt als der Roland sind vier andere berühmte Bremer, nämlich die Bremer Stadtmusikanten. Das Denkmal für die Märchenfiguren befindet sich auch auf dem Marktplatz.

Das moderne Bremen symbolisieren die „Bürgerschaft“, ein Gebäude mit Glasfassade am Marktplatz, erbaut 1966, und besonders auch der Weser Tower. Dieses Hochhaus steht, wie der Name andeutet, am Ufer der Weser. Es lohnt sich, mit dem Lift zur Aussichtsplattform auf 80 m Höhe hinaufzufahren!

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2. Hamburg

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Hamburg ist wohl die berühmteste der Städte im Norden Deutschlands. Die Hansestadt hat schon immer Besucher aus aller Welt fasziniert. Wenn Du recht exklusiv shoppen gehen möchtest, dann mach einen Spaziergang durch die Mönckebergstraße.

Hier kannst Du in exklusiven Geschäften Mode, Schuhe, Andenken erstehen. Die Europa-Passage mit ihren vielen Läden und Einkehrmöglichkeiten befindet sich auch hier. Du solltest auch nicht versäumen, das Wahrzeichen Hamburgs, die Michaeliskirche, zu besichtigen.

„Der Michel“, wie sie normalerweise genannt wird, hat einen 132 m hohen Turm. Die Aussichtsplattform liegt auf 83 m Höhe. Genieße von hier aus den Blick über die Stadt und den Hafen.

Hafenrundfahrten sind bei Touristen zu Recht sehr beliebt. Sie dauern in der Regel eine Stunde, Du kannst aber auch eine „XXL“-Rundfahrt von bis zu zwei Stunden Dauer buchen. Erholsam sind Besuche in den zahlreichen Parks von Hamburg.

Berühmt ist der Park „Planten un Blomen“ im Stadtzentrum mit seinem japanischen Garten, Spielplätzen und Weiher. Der Park ist 47 ha groß.

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3. Lübeck

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Schönste Städte in Norddeutschland finden sich auch in Schleswig-Holstein. Lübeck war im Mittelalter eine der mächtigsten Hansestädte. Ihre Schiffe, die „Hansekoggen“, fuhren über die Nord- und Ostsee und beförderten eine Vielzahl von Waren. Der einstige Reichtum Lübecks ist in der Altstadt heute noch zu erkennen.

Viele Bauwerke sind im Stil der mittelalterlichen Backsteingotik errichtet, unter anderem das Holstentor, das Wahrzeichen der Stadt, aber auch das Rathaus und verschiedene Kirchen, wie der Dom aus dem 12. Jahrhundert. Die Altstadt von Lübeck wurde als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Ja, Lübeck führt sozusagen die Liste „schönste Städte in Norddeutschland“ an.

Noch ein Tipp für Literaturfans: Die Schriftstellerfamilie Mann stammte aus Lübeck. Das vornehme Bürgerhaus, das die Manns bis 1891 bewohnten, ist heute als „Buddenbrookhaus“ Literaturmuseum. Der Name „Buddenbrook“ wurde nach dem Titel des berühmtesten Romans von Thomas Mann, „Die Buddenbrooks“, gewählt.

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4. Lüneburg

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Schöne Städte in Norddeutschland sind auch bekannt für schöne Natur. Insbesondere die ehemalige Hansestadt Lüneburg. Die Universitätsstadt in Niedersachsen hat der Lüneburger Heide ihren Namen verliehen.

Lüneburg wurde durch Salzhandel und eine eigene Saline im Mittelalter sehr reich. In der ehemaligen Saline ist heute das „Deutsche Salzmuseum“ eingerichtet. Vom Reichtum der Stadt legen viele großartige Bauwerke Zeugnis ab.

Das Rathaus – erbaut um 1230 – ist für die damalige Zeit sehr groß. Es besitzt eine prächtige Fassade und besitzt nicht weniger als 259 Räume. Führungen durch das Rathaus werden angeboten.

Auch die älteste Kirche der Stadt, St. Johannis am Sande, mit ihrem imposanten 108 Meter hohen Turm ist sehenswert. Prächtige Altäre schmücken das Gotteshaus.

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5. Celle

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Celle liegt am südlichen Rand der Heidelandschaft, am Fluss Aller und gehört in die Liste der schönsten Städte in Norddeutschland. Im Stadtzentrum scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Im Mittelalter war Celle ein wichtiges Handelszentrum an der Route zwischen Braunschweig im Süden und Bremen im Nordwesten. Es war auch der Sitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, danach wurde es für eine Weile die Adelsresidenz von Herzog Georg Wilhelm.

Im historischen Zentrum der Stadt stehen Gebäude, die größtenteils aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen. Nicht weniger als 500 Fachwerkhäuser gibt es in diesem Teil der Stadt. Die Stadtkirche aus dem 14. Jahrhundert, die mit ihrem weißen Turm hervorsticht, ist ebenfalls Teil der Altstadt, ebenso wie das Hoppener Haus mit seiner reich verzierten Fassade.

Am Rande des Zentrums kannst Du das Celler Schloss besuchen, wo sich auch das Residenzmuseum befindet. In der Nähe der Burg findest Du auch das Bomann-Museum, ein Museum über die lokale Geschichte, das Handwerk und die Folklore sowie über den lokalen Künstler Eberhard Schlotter. Im angrenzenden Gebäude befindet sich das Kunstmuseum Celle. Wenn Du eine Pause machen willst, ist der Französische Garten der richtige Ort dafür.

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6. Hannover

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Die Landeshauptstadt von Niedersachsen findet ebenfalls einen Platz in der Liste der schönsten Städte in Norddeutschland. Von Celle aus sind es nur 45 Minuten Fahrt in die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover.

Die Stadt ist ein perfekter Ausgangspunkt, um die verschiedenen Städte in der Region zu entdecken, aber auch Hannover selbst hat viele Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind.

Am besten lernst Du Hannover kennen, wenn Du in der Innenstadt entlang der roten Linie spazieren gehst, die quer über die Straße gezogen wurde. Diese Route ist 4,2 km lang und führt an 36 verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Der Rote Faden beginnt am Ernst-August-Platz in der Nähe des Fremdenverkehrsamtes und führt unter anderem an der Aegidienkirche, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und von der nur noch die Mauern stehen, dem Neuen Rathaus mit dem 100 m hohen Turm und dem Alten Rathaus vorbei. Die Route endet am Reiterstandbild von König Ernst August vor dem Bahnhof.

Hannover besitzt zudem zahlreiche grüne Oasen. Der Maschpark mit dem Maschsee ist zum Beispiel ein perfekter Ort zum Spazierengehen, Picknicken oder ins Wasser gehen.

Das Herrenhäuser Schloss ist außerdem von vier wunderschönen Gärten umgeben: dem Großen Garten, dem Berggarten, dem Georgengarten und dem Welfengarten. Diese Gärten sind voll von Springbrunnen, Teichen, Blumenbeeten, Hecken und insgesamt etwa 12.000 verschiedenen Pflanzen. Im Sommer findet hier ein Feuerwerksfestival statt und die Gärten werden nachts märchenhaft beleuchtet.

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7. Oldenburg

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Viele schöne Städte in Norddeutschland sind ohne ihr Schloss gar nicht vorstellbar. Die Universitätsstadt Oldenburg in Niedersachsen besitzt unter den Städten im Norden ein besonders schönes Schloss.

Es wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente viele Jahre als Herzogsresidenz. Heute ist darin das „Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg“ eingerichtet.

Es macht Spaß, im 16 ha großen Schlossgarten spazieren zu gehen. Er ist als englischer Landschaftsgarten angelegt und besitzt Pavillons, ein Kakteenhaus und viele Pflanzenarten, darunter Rhododendren.

Wenn Du Lust zum Shoppen hast, dann besuch die Einkaufsgalerie „Schlosshöfe“ am Schlossplatz. Darin findest Du ungefähr 90 Geschäfte sowie Gastronomie-Betriebe, in die Du nach dem Einkaufsbummel einkehren und ausruhen kannst. Ja, was wären schönste Städte in Norddeutschland ohne Shopping?

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8. Stade

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Stade liegt 150 km von Oldenburg entfernt im Norden Deutschlands an der Elbe, im Schatten von Hamburg. Eine Stadt, in der Du in der Zeit zurückgehst und Dich ins Mittelalter versetzt fühlst. Das historische Zentrum besteht aus schönen Fachwerkhäusern, engen Gassen und im Zentrum der Stadt findest Du den alten Hafen.

Dies ist eine der ältesten Städte in Norddeutschland. Die Stadt hat eine reiche, aber auch wechselvolle Geschichte. Sie wurde von Dänemark und Schweden besetzt und verlor ihren Titel als Hansestadt (den sie erst 2008 wiedererlangte).


9. Schwerin

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Schwerin nimmt einen Sonderplatz in der Kategorie „schönste Städte in Norddeutschland“ ein. Denn die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern besitzt ein sagenhaftes Märchenschloss.

Das Schweriner Schloss liegt ganz romantisch auf einer Insel im Schweriner See. In dem Schloss, das auf eine mittelalterliche Burg zurückgeht, residierten viele Jahre lang die Herzöge von Mecklenburg.

Heute versammelt sich der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern im Schloss. Außerdem ist das „Staatliche Museum Schwerin“ darin untergebracht. Im Museum sind viele interessante Exponate aus Kunst und Kunsthandwerk ausgestellt. Am besten nimmst Du an einer Führung durch das Schloss teil.

Gleich beim Schloss befindet sich die Bootsanlegestelle der „Weißen Flotte“, die anderthalbstündige Rundfahrten auf dem Schweriner See anbietet – allerdings nur im Sommerhalbjahr. Auch ein Spaziergang durch die Altstadt von Schwerin lohnt sich. Hier findest Du viele Shoppingmöglichkeiten, z.B. im Schlosspark-Center beim Marktplatz.


10. Wismar

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Wie auch viele andere schöne Städte in Norddeutschland ist Wismar eine Hansestadt. Sie liegt an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern. Dem Flair der Hansestadt kannst Du im Alten Hafen nachspüren. Dort liegt nämlich die „Poeler Kogge“ vor Anker, ein originalgetreuer Nachbau eines Hanseschiffes.

Die Architektur in Wismar ist von der norddeutschen Backsteingotik geprägt. Besonders prachtvoll wirken die Nikolaikirche mit ihrem ungewöhnlich hohen Kirchenschiff und der Turm der Marienkirche.

Die Marienkirche selbst existiert zwar nicht mehr, aber der Turm dient als Museum und kann somit auch von innen betrachtet werden. Eine Besonderheit Wismars ist, dass die Stadt viele Jahre lang zu Schweden gehörte, nämlich von 1648 bis 1803.

Das wunderschöne Haus „Alter Schwede“ am Marktplatz hält die Erinnerung an die Schweden aufrecht. Das Haus wurde 1360 im Stil der Backsteingotik errichtet. Heute befindet sich ein Restaurant darin.

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